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Kommunikation im Umbruch

Kommunikation im Umbruch – wie weiter? Die einheitliche Übertragung von Sprache, Video und Daten über das Internetprotokoll (IP) hat sich weltweit durchgesetzt. Viele Unternehmen haben deshalb bereits eine IP-basierte Kommunikationslösung eingeführt oder arbeiten daran. Auch Unternehmen, die im Bereich Telefonie bisher keinen Handlungsbedarf sahen, müssen sich nun mit diesem Thema auseinandersetzen. Technology Der Autor Rolf Wagner, Bereichsleiter AWK Ende 2017 werden grosse Teile des öffentlichen Festnetzes (Public Switched Telephone Network, PSTN) in der Schweiz auf IP-Technologie (Voice over IP, VoIP) umgestellt. Bis dahin müssen die meisten bestehenden Teilnehmervermittlungsanlagen in den Unternehmen entweder angepasst oder ersetzt werden. Die Migration zur neuen IP-Technologie sollte für viele Organisationen Anlass sein, die Möglichkeiten der heutigen Kommunikationsplattformen zu prüfen, in einem grösseren Rahmen zu sehen und deren Vorteile zu nutzen: • Die Funktionen moderner Kommunikationslösungen unterstützen und ergänzen die internen Arbeitsabläufe in idealer Weise und erlauben etwa flexible Arbeitsformen wie Shared Desk, Mobileoffice und Homeoffice. Dadurch steigt neben der Mitarbeiterzufriedenheit auch die Arbeitgeberattraktivität. • Zusätzlich ermöglicht die durchgängige IP-Technologie effektive und effiziente Zusammenarbeitsformen innerhalb einer Organisation wie auch mit externen Partnern. Im privaten Umfeld genutzte Ansätze (Consumerisation) können auch im Geschäftsumfeld integral genutzt werden (etwa Teamsites mit multimedialen Chat- und Blog-Funktionen). • Durch die Integration in die unternehmensweite ICT-Infrastruktur können oftmals Kosten eingespart werden. Migrationswege zu einer IP-basierten Umgebung Bei der Migration bestehender Kommunikationsinfrastruktur auf IP-Technologie gibt es prinzipiell drei Umsetzungsvarianten, wobei in der Praxis oft hybride Modelle zum Einsatz kommen. In allen Fällen kann die Mobiltelefonie als Ergänzung oder Notfallebene eingesetzt werden. Klassische Telefonanlage – gleiche Funktionalität wie bisher Die bestehende Teilnehmervermittlungsanlage (TVA) und die Telefone bleiben unverändert. Die TVA wird direkt oder über ein Gateway an die VoIP-Plattform des Telefonie- Serviceproviders angeschlossen. Falls keine TVA, sondern nur einzelne analoge oder ISDN-Anschlüsse vorhanden sind, können diese einfach umgerüstet werden, ohne dass die Telefonapparate gewechselt werden müssen. Voice over IP – erweiterte Funktionalität durch VoIP-Endgeräte Die TVA wie auch die Telefone sind VoIP-fähig. Telefone werden direkt, ohne separate Verkabelung ans interne IP-Netz angeschlossen. Erweiterte Funktionalitäten sind verfügbar, wie Log-in an jedem Telefon, VoIP-Client auf dem PC oder Durchgängigkeit zu Businessapplikationen. Unified Communications & Collaboration (UCC) – Integration in Geschäftsprozesse Viele neue Kommunikationslösungen ermöglichen eine vertiefte Integration in die Arbeitsabläufe. Dies vereinfacht die Bedienung und bietet neue Möglichkeiten, die insbesondere die Zusammenarbeit im Team unterstützen, wie etwa: • Telefonkonferenzen mit Bildschirmfreigabe (Application Sharing); • Bessere Erreichbarkeit dank gleichzeitigem Anruf auf PC und Mobiltelefon; • Präsenzanzeige (Person ist verfügbar oder nicht) All IP 35

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