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Cloud & Managed Services 2020

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INFRASTRUCTURE NTS

INFRASTRUCTURE NTS eröffnet Datacenter in Bern rja. Das neue Datacenter von NTS ist online. Es steht im Berner Wankdorf-Quartier an der Wölflistrasse und wurde am 16. Oktober eingeweiht. Gleichzeitig eröffnete das Unternehmen seinen neuen Firmenhauptsitz an derselben Adresse. Wie der Bild: ekostsov / Fotolia.com Colocation-Anbieter mitteilt, bietet er am neuen Standort klassische Infrastructure-as-a-Service-Dienste an. Das Angebot richte sich an IT-Service-Provider, Carrier, Cloud-Anbieter, öffentliche Institutionen und Unternehmenskunden. Das Gebäude erfülle die gleich hohe Erdbeben-Sicherheitsstufe wie Spitäler. Am neuen Standort sollen sich Telekomdienste an hochperformanten Glasfaserleitungen betreiben lassen. Für die Konnektivität steht die eigene NTS-Infrastruktur zur Verfügung, es bestehe jedoch auch Anschluss an die Glasfasernetze von Swisscom, Sunrise, BKW und EWB. Das neue Hochleistungs- Datacenter sei für eine Bruttoleistung von 4 Megawatt gebaut worden, und die Energiezufuhr werde aus 100 Prozent erneuerbarer Energie sichergestellt. NTS nennt einen PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von 1,16. Bei einem Ausfall kommt Notstrom von Batterien und Diesel-Generatoren zum Einsatz. NTS betreibt je ein Rechenzentrum in Basel und Zürich. In Bern hat das Unternehmen abgesehen vom neuen Datacenter noch zwei weitere Standorte. NTS wolle aber in den nächsten Jahren von mindestens gen Artikel fin­ Den vollständi­ einem alten Berner Standorts den Sie online www.netzwoche.ch an die Wölflistrasse zügeln. Hybrid-IT, aber nicht ohne Strategie Der Cloud-Hype erfährt derzeit einen Dämpfer. Der Blick durch die rosarote Brille ist durch Schreckensszenarien getrübt. Im Rahmen einer Umfrage zum Thema Cloud, Daten und Sicherheit kam Netwrix zum Schluss: Wer begeistert in die Cloud ging, der hat nun offenbar Kopfweh. So verführerisch die Agilität und Wirtschaftlichkeit der dynamischen Cloud-Ressourcen angepriesen werden, so hart stösst man in der Realität den Kopf an. Dabei sind aber nicht bloss die bösen Hacker schuld. Doppelt so viele Störfälle sind gemäss Studie hausgemacht. Es liegt wohl auch daran, dass man noch nicht so recht weiss, wie mit der neuen Technologie umgegangen werden soll. Also lautet die Devise: Die weniger wichtigen Daten können sorglos in der Cloud verstaut werden, wenn es sich aber um businesskritische Daten handelt, sollte man möglichst die Hände von der Cloud lassen. Wenn sich der «Wolkenstaub» nun etwas gelegt hat, ist ein Hybrid-IT-Modell, das beides zulässt und die Türen auf beiden Seiten offenhält, offenbar die beste Option für die Zukunft. Das ist grundsätzlich ein guter Ansatz. Egal, auf welchem Die vollständige Kolumne Weg man zu dieser Überzeugung gelangt, das Ziel dabei online www.netzwoche.ch muss immer sein, die Sicherheit für das Unternehmen insgesamt hoch zu halten. Dabei ist die Frage nach der Sicherheit nicht allein damit geklärt, ob die Daten in der Cloud sind oder auf der eigenen Infrastruktur. Wenn eigene physische Maschinen virtualisiert und mit Openstack-Technologien als Private Cloud mit Public Clouds wie Azure oder AWS vermischt werden, steigen die Risiken mit der Komplexität exponentiell. Es wird praktisch unmöglich, die vielen Systeme, aus der sich die hybride IT zusammensetzt, klar zu betrachten und zu kontrollieren. Eine Hybrid Cloud ist nicht einfach ein organisches Anreichern der traditionellen Virtual-Machine-Infrastruktur mit Public-Cloud-Diensten. Es braucht auch hier eine klare Cloud-Strategie, wie eine solche Umgebung gestaltet und gemanagt werden muss. Ohne klare Strategie ist eine Hybrid-IT dem Wildwuchs, Chaos und der Blindheit ausgesetzt. Martin Andenmatten, Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 20

Der Arbeitsplatz als Drehscheibe der Digitalisierung Die Digitalisierung verlangt einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz. Dabei verliert der fixe Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung, wie unsere Studie zeigt. Die Cloud- Dienste gelten als eigentlicher Enabler für die nächste digitale Evolutionsstufe. INFRASTRUCTURE Das Business-Zeitalter der nächsten Stufe der digitalen Evolution (der sogenannten Digitalisierung) verlangt nach einem modern ausgestatteten Arbeitsplatz mit entsprechenden Geräten, Technologien und Lösungen. Hier dreht sich alles um Tempo, Reaktionszeiten, Innovation und Agilität. Der nahtlose und ohne Medienunterbruch in die digitalisierten Geschäftsprozesse eingebettete Workplace liefert mit seinen Lösungen und Technologien die notwendige Aktions- und Bewegungsfreiheit für die Mitarbeiter. Dieser Workplace entscheidet über eine erfolgreiche und reibungslose Zusammenarbeit und Kommunikation der Teams und letztlich des gesamten Unternehmens. 5 RELEVANTE THEMEN BEI SCHWEIZER UNTERNEHMEN Welche Technologien sind für Sie heute von Relevanz / was sind die derzeitigen Topthemen? Mehrfachantworten möglich. n = 119 IT-Security Mobile Computing Workplace (Infrastruktur, Ausstattung) Unified Communications Digitale Plattformen 40,3 % 39,5 % 50,4 % 58,8 % 83,2 % Quelle: MSM Research AG Der Autor Philipp A. Ziegler, Geschäfts führer, MSM Research AG Der fixe Arbeitsplatz verschwindet Der fixe Arbeitsplatz wird im Zuge dieser Entwicklung je länger desto mehr an Bedeutung verlieren. Gemäss unserer neuen Studie «Der digitale Arbeitsplatz in Schweizer Unternehmen» findet sich das Modell des fixen Arbeitsplatzes heute noch in rund 25 Prozent der Unternehmen. Dieser Anteil wird jedoch in den kommenden drei Jahren auf knapp 12 Prozent sinken. Bis 2022 wird sich in deutlich über 40 Prozent der befragten Unternehmen das flexible und mobile Arbeiten durchsetzen und weitgehend als fester Bestandteil des Arbeitsalltags etablieren. Am rein festen Arbeitsplatz hängt ein Ablaufdatum. Der moderne Arbeitsplatz in der zunehmend digitalen Welt bietet die Möglichkeit, orts- und zeitunabhängig auf Informationen und Anwendungen zuzugreifen, was gros sen Einfluss auf die Organisation, Prozesse und Kultur der Unternehmen hat. Dieser Arbeitsplatz sollte hinsichtlich Anwendungen, Mobilität und Sicherheit flexibel und innovativ sein und rasch auf die Veränderungen innerhalb der Organisation sowie des Marktes angepasst werden können. Eine smart ausgestattete Workplace-Umgebung (Infrastruktur, Betrieb und Anwendungen) ist die Basis und das Rückgrat jeder Digitalisierungsstrategie und deren operativer Umsetzung. Die Cloud-Dienste als Enabler Mit Blick auf den Betrieb der Arbeitsplatzumgebungen und Infrastrukturen gelten die Cloud-Dienste heute als eigentlicher Enabler für die nächste digitale Evolutionsstufe hin zu innovativen, smarten Workplaces. Sie stellen rasch implementierbare Funktionen zur Verfügung, welche die Zusammenarbeit wesentlich vereinfachen, beschleunigen und zu schnell messbaren Verbesserungen führen. Diese zentrale Bedeutung modern und flexibel gestalteter Arbeitsplätze belegen auch die von den Unternehmen geplanten Budgets und Projekte für das aktuelle Jahr. Rund 35 Prozent der Unternehmen erhöhen die Ausgaben für die Arbeitsplätze. Dies ungeachtet der aktuell allgemeinen Zurückhaltung bei Investitionen aufgrund der globalen ökonomischen und politischen Verwerfungen und Unsicherheiten. Insgesamt erwarten wir im Bereich der Workplaces und des Mobile Computing einen Zuwachs der Ausgaben um über 9 Prozent. Damit entfällt knapp jeder dritte Franken der externen Ausgaben von Schweizer Unternehmen auf Rechner, mobile Geräte, Smartphones, Lösungen und Services für die Arbeitsplatzausstattung. Den smarten Arbeitsplatz und dessen erfolgreiche Einbettung in heutige Arbeitswelten nur auf den Technologie einsatz zu reduzieren, wäre zu kurz gegriffen. Entscheidender Faktor bleibt die natürliche Intelligenz: der Mensch. Und die Bereitschaft, den Absprung aus einer traditionellen, klassischen Arbeitsumgebung in eine neue agile und flexible Workplace- und Workspace-Welt zu schaffen. 21

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