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Cloud & Managed Services 2020

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ADVEROTRIAL

ADVEROTRIAL HP-Device-as-a-Service – das Rundumsorglos-Paket in einer Flatrate Mit Device-as-a-Service sparen Unternehmen Budget und halten sich dennoch auf dem neuesten Stand der Technik. Dies macht sie als Unternehmen produktiver und als Arbeitgeber attraktiver. Heutzutage ist das Leasing von Autos etwas völlig Normales. Im Zeitalter von Netflix kauft auch niemand mehr seine Filme auf DVD. Was bereits in der Automobilbranche und bei Streamingdiensten etabliert ist, kommt nun auch bei der IT-Hardware zum Zug. Mietmodelle schaffen die Möglichkeit, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und IT zugleich kostengünstig und kalkulierbar zu beschaffen. Dafür steht Device-as-a-Service (DaaS). Dieser Dienst beinhaltet ausser der Hardware und Software auch die Wartung und Überwachung der Geräteflotte. Mit einem solchen Rundum-sorglos-Paket kann die gesamte IT zu einem Fixpreis pro Gerät beschafft werden. Dies ermöglicht das Neuzuteilen von Ressourcen, die zuvor für die Beschaffung und den Unterhalt der IT notwendig waren. Abgesehen von den aktuellen Geräten bietet DaaS zudem umfangreiche Support-Dienste. Proaktiv managen und Kosten sparen DaaS beginnt mit der Auswahl der richtigen Hardware. Wenn die richtigen Geräte gefunden wurden, werden die gewünschten Softwarepakete installiert und die notwendigen Services und Dienstleistungen definiert. Nach der Auslieferung und Installation der Arbeitsplätze sind sie sofort einsatzbereit. Am Beispiel von HP DaaS kann durch die Analysesoftware «HP TechPulse» die gesamte Geräteflotte überwacht und verwaltet werden. Mittels Techpulse kann der Kunde sehen, wie die Geräte ausgelastet sind, ob Patches durchgeführt oder Computer ausgetauscht werden sollten. So können Probleme proaktiv gelöst werden, bevor sie auftreten. Durch ein Premium- Paket erhält der Kunde zusätzliche Dienstleistungen. In diesem Paket verwaltet der Servicedienstleister die Geräteflotte und weist den Kunden darauf hin, wenn Handlungsbedarf besteht. Auch das Thema Sicherheit ist in diesem Paket inbegriffen. Ausserdem erhält der Kunde regelmässige Statusberichte und Auswertungen zur Nutzung der Geräteflotte, die für die Planung weiterer Beschaffungen wertvoll sind. DaaS macht Unternehmen flexibler Der Fixpreis pro Gerät lässt Unternehmen ihre Budgetplanung präzise durchführen und so freie Gelder für andere Projekte einplanen. Bei Bedarf können auch stets mehr Arbeitsplätze hinzugefügt werden. Am Ende der Vertragsdauer werden die Geräte eingezogen und nach strengsten Richtlinien die Daten entfernt. Lebenszyklus verkürzen, innovativ bleiben Für viele Unternehmen ist der Lebenszyklus ihrer Geräte ein Problem. Computer werden oft erst dann ersetzt, wenn sie gar nicht mehr funktionstüchtig sind. Zu diesem Zeitpunkt sind sie aber schon lange veraltet und nicht mehr performant. Damit sich ein Unternehmen nachhaltig und innovativ entwickeln kann, muss es dem technischen Fortschritt folgen. DaaS ermöglicht genau dies. Somit können Lebenszyklen passend zu verschiedenen Einsatzbereichen gewählt werden. Attraktive Arbeitgeber setzen auf DaaS Engagierte und innovative Unternehmen ziehen ebenso engagierte und innovative Talente an. Mit einer modernen und performanten IT zeigen Unternehmen genau diese Einstellung. DaaS lohnt sich also für budgetorientierte Unternehmen, die mit ihrer IT am Puls der Zeit bleiben möchten und attraktiv für Talente sein wollen. ARP Schweiz AG Silvio Defuns silvio.defuns@arp.com +41 41 799 09 57 Birkenstrasse 43B CH-6343 Rotkreuz www.arp.com

Die lange Reise in die Cloud Viele Unternehmen berichten mittlerweile stolz von ihren Cloud-Strategien. Schaut man genauer hin, so lässt sich erkennen, dass die vorhandenen Umsetzungen und die Anfragen an entsprechende Dienstleister oft nicht viel mit «Cloud» zu tun haben. OPERATIONS Der Autor Stefan Marx, Senior Technical Consultant, CISSP, Acceleris Integrity In vielen Projekten stellt es sich so dar, dass «Cloud» für die Verantwortlichen die Bedeutung hat: «Es ist ausser Haus gehostet, jemand anderes kümmert sich drum, die Verantwortung für die Funktion liegt nicht mehr bei uns.» Klassisches Outsourcing von Anwendungen also. Das wäre ja trotzdem auf einer Cloud umzusetzen, wenn da nicht die Anwendungen selbst wären, die in vielen Fällen gar nicht «cloud-fähig» sind. «Cloud-fähig» bedeutet, nur die Ressourcen zu nutzen, die eine Anwendung gerade braucht, und auch nur diese Ressourcen bezahlen zu müssen. Das impliziert, dass Anwendungen skalierbar sein müssen und robust genug, um Ausfälle in redundanter Infrastruktur zu überleben. Dazu wiederum müssen sie vollständig automatisiert sein und es muss eine strikte Trennung der Daten von der Anwendung geben. Es sollte möglich sein, eine Anwendung horizontal zu skalieren, um von den Möglichkeiten zur Einsparung von Kosten auch Gebrauch machen zu können. Auch hier müssen bestimmte Voraussetzungen in der Anwendungsarchitektur erfüllt sein. Umfänglich planen Es sieht also oft so aus, als ob Unternehmen, die sich auf dem Weg «in die Cloud» befinden, zunächst eine ordentliche Virtualisierungslösung benötigen und dann gezielte Hilfe beim Umstieg auf die Cloud-Technologien. Man darf eine Infrastructureas-a-Service-Lösung nicht als günstige Virtualisierungslösung sehen, eine Container-Plattform nicht als Schmalspur-VM benutzen. Diese zwei Beispiele sind häufige Anti-Pattern, die dadurch entstehen, dass erste Schritte in diese Richtung gemacht, nach dem ersten Wow-Effekt aber nicht konsequent weitergedacht und transformiert werden. Um die IT-Landschaft des Unternehmens konsequent auf Cloud-Technologien umzustellen, sind viele Schritte erforderlich. Als Erstes muss die eigene Anwendungsinfrastruktur verstanden und ein Transformationsplan erstellt werden. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Einerseits benötigt ein Unternehmen, je grös ser es ist, mehr Zeit für Umstellungen, andererseits entwickelt sich die Technologie der Anbieter rasant weiter. Was während der Planungsphase noch aktuell war, ist während der Umsetzung möglicherweise schon veraltet oder hat sich gar als technologische Sackgasse erwiesen. Man muss also die Transformation so gestalten, dass Flexibilität möglich ist. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist es, sich nicht von den Heilsversprechen der grossen öffentlichen Cloud-Anbieter zu einem erneuten Vendor-Lock-in verführen zu lassen. Sehr schnell hat man sich durch den Einsatz von proprietären Technologien abhängig gemacht und ist am Ende weniger flexibel als zuvor. Flexibilität durch Hybrid Cloud Eine gute Möglichkeit, sich nicht zu sehr vom Fortschritt in den öffentlichen Clouds überholen zu lassen sowie einen Vendor- Lock-in zu vermeiden, ist der Einsatz von hybriden Cloud-Lösungen auf Open-Source-Basis, die zum Beispiel lokale Virtualisierungslösungen um Container-Plattformen wie Kubernetes oder Openshift ergänzen und die Einbindung von öffentlichen Clouds erlauben. Da die verschiedenen Plattformen dann unter einheitlichen, sich nicht im Halbjahrestakt verändernden Schnittstellen zur Verfügung stehen, kann eine Migration von zunächst virtualisierten Anwendungen hin zu hochskalierenden, containerbasierten Diensten im Tempo des Unternehmens erfolgen. Die flexible Einbindung von öffentlichen Clouds erlaubt dann die Migration von Applikationen, die die Kriterien dafür erfüllen. Diese Entscheidung sollte aber mit der nötigen Vorsicht und vor allem auch mit dem nötigen Sachverstand getroffen werden. 33

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