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Cloud & Managed Services 2020

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DOSSIER KOMPAKT IN

DOSSIER KOMPAKT IN KOOPERATION MIT CYBERLINK Cloud Disaster Recovery und Migration-as-a-Service im Jahr 2019 Immer mehr betriebskritische Anwendungen laufen in virtuellen Umgebungen. Im Zusammenhang mit den Trends «Hybrid und Multi Cloud» und «digitale Transformation» machen sich daher mehr und mehr Firmen Gedanken über Migrationsmöglichkeiten in die Cloud. Doch wie sollte eine moderne technische Lösung aussehen? Lösungen für Migrationen und Disaster Recovery von Servern in virtuellen Umgebungen gibt es bereits länger. Bisher waren diese jedoch oft komplex zu implementieren und meist mit hohen zusätzlichen Kosten verbunden. Wollte man seine virtuellen Maschinen von seiner eigenen Infrastruktur (On-Premise) zu einem Cloud-Anbieter migrieren oder replizieren, fehlte es in der Vergangenheit in vielen Fällen an einheitlichen Standards, was eine Migration oder Replikation unnötig erschwerte. Der umgekehrte Weg, eine Replikation von einer Serviceprovider-Cloud zur eigenen Inhouse-Infrastruktur, war oftmals sogar überhaupt nicht möglich. Mittlerweile gibt es jedoch Lösungen am Markt, die beide Anwendungsfälle abdecken und von Kunden schnell und einfach in Betrieb genommen werden können, um einen Weg in die Cloud (oder auch zurück) zu finden. Das Ganze sogar preiswert und im Rahmen eines Selfservice. Je einfacher die Lösung dabei ist, desto niedriger ist auch der Schulungsaufwand für Mitarbeiter im operativen Betrieb – was Cloud-Kunden wiederum zusätzliche Kosten erspart. Bild: Jack_Aloya / shutterstock.com Der Autor Sebastian Kirsch, Lead Engineer Cloud Services, Cyberlink Einfachheit als Feature In der heutigen Zeit wollen Kunden nicht stunden- oder gar tagelang eine Infrastruktur aufbauen, mit proprietären Clients arbeiten oder unzählige Voraussetzungen erfüllen müssen, die einen massiven Mehraufwand bedeuten. In der Regel existieren die On-Premise-Infrastrukturen schon, funktionieren so, wie sie sind, und die Mitarbeiter kennen sich damit aus. Eine gute Cloud-Replikations- und Migrationslösung knüpft genau hier an. Sie ist flexibel, nativ in die bestehende Infrastruktur integrierbar, für Kunden sehr einfach aufzubauen und bietet das gleiche «Look-and-Feel»-Erlebnis, das die Mitarbeiter bereits kennen. Idealerweise muss der Kunde nur eine vorkonfigurierte Appliance in seiner On-Premise-Infrastruktur bereitstellen, in einem Webportal einige Informationen von seiner Cloud-Umgebung bei seinem Serviceprovider eingeben und schon kann er seine gewünschten Replikations- oder Migrationspläne konfigurieren. Effektiv Kosten sparen Bei der Konfiguration von Replikationen oder der Durchführung von Migrationen ist es daher vorteilhaft, wenn der Kunde die Möglichkeit hat, völlig flexibel zu sein. Sowohl was die Auswahl von virtuellen Maschinen angeht als auch die Definition unterschiedlicher Recovery Point Objective (RPO) für Replikationen oder die Anpassung technischer Details wie die IP-Readressierung und Speicherrichtlinien aufseiten der Cloud. Nur so lassen sich für den Kunden effektiv Kosten einsparen. Abgesehen von vielfältigen Disaster-Recovery-Möglichkeiten bieten diese Lösungen auch einen optimalen Einstieg in die Welt von «Hybrid und Multi-Clouds». Eine grosse Hürde dabei war bisher, wie man Workloads zwischen den Infrastrukturen verschieben oder replizieren kann. Mit der richtigen Disaster-Recovery- und Migrationslösung war dies nie einfacher als heute. 46

« Es braucht flexible technische Lösungen » Der Einstieg in die Cloud stellt Unternehmen vor diverse Herausforderungen, wie etwa bei der Migration oder Replikation von On-premise-Virtual-Machines. Was es für die Umsetzung braucht, sagt Sebastian Kirsch, Lead Engineer Cloud Services von Cyberlink, im Interview. Interview: Colin Wallace DOSSIER KOMPAKT IN KOOPERATION MIT CYBERLINK Braucht es für Cloud-Lösungen einen besonders schnellen und leistungsstarken Internetanschluss? Sebastian Kirsch: Je mehr Daten und Applikationen in externe Clouds ausgelagert werden, desto wichtiger ist ein schneller Internetanschluss. Diese Anforderung trifft sicherlich zu, ist aber nicht allein auf Migrationen oder Disaster-Recovery-Lösungen beschränkt. Abhängig vom Anwendungsfall kann man unter Umständen auch eine höhere Recovery Point Objective, kurz RPO, konfigurieren und mit Netzwerktechniken wie Quality-of- Service oder Rate Limits arbeiten. Zudem wird eine gute Replikationslösung auch den Verkehr bei der Übertragung komprimieren, was eine Reduzierung der benötigten Bandbreite zur Folge hat. Diese Lösungen sind somit auch für Kundenstandorte mit einem schwächeren Internetanschluss interessant. Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Im Cloud-Provider-Umfeld ist normalerweise das gesamte Infrastrukturdesign für Mandantenfähigkeit konzipiert. Dies garantiert einen hohen Level an Isolation. Im Idealfall sind zudem alle ruhenden und übertragenen Daten mittels Transport Layer Security vollständig End-to-End verschlüsselt. Durch bestehende Berechtigungs- und Rollenkonzepte kann man den Zugriff auf bestimmte Benutzer beschränken. Sebastian Kirsch, Lead Engineer Cloud Services bei Cyberlink. Was gibt es bei der Planung von Migrationen und Replikationen zu beachten? Eine gute Cloud-Disaster-Recovery- und Migrationslösung zeichnet sich dadurch aus, dass die Umsetzung dieser Pläne sehr einfach gehalten ist. Man sollte innerhalb eines geführten Dialogs mit wenigen Schritten am gewünschten Ziel ankommen. Dennoch sollte die Lösung genügend Freiraum und Flexibilität bieten, um individuellen Anforderungen Rechnung tragen zu können. Aus Kundensicht besteht auch vielfach der Wunsch, einen initialen Replikationsstand offline übertragen zu können, zum Beispiel auf Festplatten. Niemand möchte mehrere Terabyte über eine 100 Mbit/s Leitung übertragen müssen. Die eingesetzte Lösung sollte daher mit diesen Anforderungen umgehen können. Bei der Planung für Replikationen halte ich es zudem für essenziell, sich über die wirklich notwendige RPO und die zur Verfügung stehende Bandbreite Gedanken zu machen. Natürlich erscheint es attraktiv, eine niedrige RPO zu konfigurieren, aber eine stark ausgelastete virtuelle Maschine mit sehr vielen Änderungen und einem RPO-Intervall von 5 Minuten benötigt einiges an Bandbreite. Alle Änderungen der letzten 5 Minuten müssen innerhalb weiterer 5 Minuten übertragen werden, damit die RPO-Richtlinie nicht verletzt wird. Wie hilft Cyberlink seinen Kunden, die richtige Disaster-Recovery-Strategie umzusetzen? Disaster-Recovery-Strategien sind je nach Unternehmen unterschiedlich definiert, jedoch existieren allgemeine Standards, Best Practices oder manchmal auch regulatorische Anforderungen. Im Detail wird sich ein Disaster-Recovery-Plan von Firma A zu Firma B jedoch differenzieren, da die technischen Voraussetzungen und die gewünschte Umsetzung meist anders sind. Hier kommt Cyberlink ins Spiel. Um diesen unterschiedlichen Wünschen und Anforderungen gerecht werden zu können, braucht es flexible technische Lösungen und Menschen mit dem entsprechenden Fachwissen, um Kunden individuell beraten zu können. 47

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