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Cybersecurity 2019

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MARKET Bild: Thomas Ulrich / Pixabay.com Threema überzeugt deutsche Forscher kfi. Die Schweizer Messenger-App Threema hat gute Bewertungen aus dem Ausland erhalten. Die IT-Security-Gruppe der Fachhochschule Münster hat den Code der iOS- und der Androidversion getestet. Auch das Threema-Safe-Feature wurde geprüft. Die Forscher fanden laut ihrem Bericht keine Fehler mit hohem Risiko oder kritische Lücken. Gefundene Fehler, die ein geringes oder mittleres Risiko darstellten, habe Threema spätestens nach wenigen Tagen in einem Update behoben. In ihrem Bericht halten die Forscher fest: «Obwohl kein Test das völlige Fehlen von Schwachstellen in einer Software nachweisen kann, hat dieses Audit den Eindruck, dass Threema die Sicherheit und den Datenschutz ihrer Nutzer sehr ernst nimmt.» Wie Watson unter Berufung auf netzwelt.de schreibt, ist Threema nicht nur Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Auch die Metadaten werden verschlüsselt, womit nicht mehr festzustellen ist, wer mit wem kommuniziert. Dadurch, dass auch keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben werden müsse, erlaube die App eine anonyme Kommunikation. Auch die Bundesverwaltung setzt auf die abhörsichere Schweizer Messenger-App, wie Watson mit Bezug auf einen Artikel von «inside-it» schreibt. Das Bundesamt für Informatik (BIT) stelle «allen Kunden» Threema Work zur Verfügung. Damit sind alle Mitarbeiter in den Departementen gemeint, die ein vom BIT verwaltetes Smartphone besitzen. Bis Artikel online Ende 2019 sollen alle Bundesangestellten mit der Threema- auf www.netzwoche.ch Webcodes DPF8_132635 App auf dem Smartphone kommunizieren. DPF8_125869 Zürich will das Cybersecurity-Kompetenzzentrum im Innovationspark eca. Die Vorstehenden der Volkswirtschafts- und Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich haben sich mit der Idee eines «Cyber Security Centers» auf dem Gelände des Innovationsparks Zürich an Bundespräsident Ueli Maurer gewandt. Im Brief an den Bundesrat unterbreiteten die beiden Regierungsräte Carmen Walker Späh und Mario Fehr den Vorschlag, die Idee im Rahmen eines offenen Gesprächs zu diskutieren. Einbezogen werden sollen alle relevanten Akteure seitens Bund, Kanton Zürich und der Stiftung Innovationspark Zürich. Aus Sicht des Kantons biete der Innovationspark, der derzeit auf dem Gelände des Flugplatzes Dübendorf entwickelt wird, zahlreiche Möglichkeiten für die Entwicklung des Sicherheitszentrums. Die dortige Infrastruktur könne optimal auf die Bedürfnisse der Nutzer ausgerichtet werden. Darüber hinaus entwickle der Kanton den Park in Zusammenarbeit mit ansässigen Institutionen wie der ETH, der Universität Zürich und Zürcher Fachhochschulen. Laut Mitteilung befinden sich mit der Bundesbasis, Skyguide, Ruag, der ETH Zürich und einem wachsenden Blockchain-Bereich auch Partner für die Zusammenarbeit im unmittelbaren Umfeld. Die ETH und die Universität hätten dem Kanton ihre Unterstützung bei der Idee schon zugesichert. Am 30. Januar 2019 gab der Bundesrat bekannt, dass er die Lancierung eines Kompetenzzentrums für Cyber-Sicherheit in Auftrag gegeben hat. Aus Sicht der Volkswirtschafts- und der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich würde eine Bündelung der Kompetenzen im Innovationspark wertvolle zusätzliche Synergien ermöglichen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_130065 8 CYBERSECURITY

Ensec zügelt, um Platz zu finden für all die neuen Mitarbeiter Ensec hat Mitte März neue Büros bezogen. Der IT-Security-Dienstleister blieb dem Standort Au ZH treu. Warum, was die neuen Räumlichkeiten zu bieten haben und warum Ensec vermutlich bald wieder aus allen Nähten platzen wird, erklärt CEO Mike Schuler. Autor: Coen Kaat MARKET Der Zürcher IT-Security-Dienstleister Ensec ist umgezogen. Am 18. März bezog das noch junge Unternehmen neue Büroräumlichkeiten an der Moosacherstrasse 14 in Au, Zürich. Ensec entstand Ende 2016, als sich acht ehemalige Mitarbeiter von Infotrust selbstständig machten. Seitdem wuchs die Firma kräftig. «Inzwischen ist Ensec personell fast doppelt so gross», sagt CEO Mike Schuler auf Anfrage. «Dadurch platzten ganz einfach der Meeting-Raum, die Parkplätze und auch die Arbeitsplätze aus allen Nähten.» Aktuell beschäftigt Ensec 14 Mitarbeiter. Das neue Büro befindet sich vis-à-vis dem aus der TV-Werbung bekannten Unternehmen Fischer Bettwaren. Ensec blieb dem Standort Au treu. «Das waren harte Diskussionen im Gründerteam», sagt Schuler. «Einige wollten insbesondere hinsichtlich der Gewinnung neuer Mitarbeiter und der Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, näher an Zürich.» Andere hätten unbedingt in der Nähe von Wädenswil und Horgen bleiben wollen. Die Region befinde sich geografisch irgendwo in der Mitte der unterschiedlichen Wohnorte der einzelnen Mitarbeiter, die von Glarus bis Aargau verteilt sind. «Dass wir direkt bei Au geblieben sind, ist eher Zufall», ergänzt Schuler. Dort habe man schlicht die Räumlichkeiten gefunden, die den Anforderungen und Wünschen zu einem grossen Teil entsprochen hätten. Ensec investiert in sein Kapital: die Mitarbeiter Beim ersten Bürostandort lag der Fokus noch darauf, die Kosten so gering wie möglich zu halten. «Dementsprechend waren diese Räumlichkeiten etwas kalt und nicht wirklich einladend», sagt Schuler. Das Mobiliar für das erste Büro bekam Ensec von befreundeten Unternehmen geschenkt. Die Kosten seien natürlich auch nach inzwischen zweijährigem Bestehen noch immer ein wichtiges Kriterium gewesen für die neuen Büros. «Aber unsere Mitarbeiter sind unser Kapital und USP», sagt Schuler. «Es war an der Zeit, etwas in die Mitarbeiter zu investieren und für ihren täglichen Einsatz ein Umfeld zu schaffen, wo es noch etwas mehr Spass macht.» Mit rund 230 Quadratmetern sind die neuen Räumlichkeiten etwa doppelt so gross wie das alte Büro. Ausser über einen grossen Meetingraum und ein separates Labor für die Engineers verfügt das neue Büro auch über eine kleine Küche mit einem Aufenthaltsraum. «Wir haben ganz einfach versucht, das Büro so einzurichten, dass jeder sich wohlfühlen kann und hoffentlich gerne ins Office kommt», sagt der CEO. «Zugleich ist und bleibt es aber natürlich ein Ort, wo Arbeit verrichtet werden soll, und da steht dann die Funktionalität im Vordergrund.» Eine Rutschbahn wie Google hat Ensec daher nicht. «Das sieht zwar auf den ersten Blick lässig aus, aber wir verfügen nicht ganz über die Mittel einer Firma wie Google», sagt Schuler. Zur Not gäbe es in der Nähe allerdings einen Spielplatz, «wenn jemand unbedingt ein wenig rutschen möchte». Schuler will Personal bis Jahresende verdreifachen Die neuen Büros bieten aber auch noch etwas anderes: «die Möglichkeit, weiteres Wachstum aufzunehmen», sagt Schuler. Dank des Umzugs hat Ensec nun 15 eingerichtete Arbeitsplätze. «Da unsere IT-Security und GRC-Consultants mehrheitlich bei unseren Kunden vor Ort arbeiten, haben wir für diese ein Konzept mit shared Arbeitsplätzen umgesetzt», sagt der CEO. Dadurch sollte das neue Büro bis etwa 25 Mitarbeitern Platz bieten. Es könnte also schon bald wieder knapp werden für Ensec. Denn allein seit November 2018 stiessen vier neue Mitarbeiter zum IT-Security-Dienstleister. Anfang November kam Zoran Gajic als Senior Account Manager zum Unternehmen. Seit Anfang Dezember unterstützt Sarah Zeller im Marketing und in der Administration das Team. Am 1. März holte Ensec Marco Bosshard an Bord. Er soll den neuen Bereich Managed Security Services leiten. «Hier haben wir dringenden Handlungsbedarf, da dies unter anderem etliche unserer Kunden und auch der Markt generell wünschen und fordern», sagt Schuler. Im April und im Mai sollen zwei zusätzliche Security Engineers ihren Dienst aufnehmen. Und das Unternehmen sucht weiter nach neuen Mitarbeitern. «Wenn alles wie geplant klappt, sollten wir bis Ende 2019 in die Nähe von 20 Mitarbeitern kommen», ist der CEO überzeugt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_133675 Mike Schuler, CEO, Ensec. CYBERSECURITY 9

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