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Cybersecurity 2019

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MARKET Wird damit auch die Schweizer Niederlassung ausgebaut? Wir wollten keine russischen Bürger in die Schweiz umsiedeln. Derzeit sind ein paar vor Ort, um das RZ aufzubauen. Aber sobald es läuft, läuft es auch fast vollständig automatisiert – wie das so üblich ist bei modernen RZs. Wir überlegen uns aber, bestimmte Schweizer Spezialisten hier zu stationieren. Diese würden sich um die tiefergehende Integration kümmern. Das Problem ist aber, dass Schweizer Löhne sehr hoch sind. Für den Lohn eines mittelmässig erfahrenen Spezialisten in der Schweiz kann ich in Russland wohl etwa fünf Top-Experten beschäftigen. Sie sagten gerade, Sie wollten keine russischen Bürger in die Schweiz versetzen. Warum? Bei den Anschuldigungen, mit denen wir uns derzeit auseinandersetzen müssen, geht es vor allem um Politik und Emotionen – nicht um Fakten. Ginge es um Fakten, könnte man etwas belegen und dann wären unsere Produkte weltweit verboten. So ist es aber nicht. Nur die USA sprachen ein Verbot aus. Aber sogar ihre engsten Verbündeten, wie etwa das Vereinigte Königreich, entschieden sich dagegen. Wir wollten das RZ in der Schweiz so unabhängig von Russland wie möglich machen. Deshalb ziehen wir es auch vor, Spezialisten aus der Schweiz zu engagieren. Ist dieses einfach offen für Interessierte? Jede Regulierungsbehörde auf der ganzen Welt kann uns eine Anfrage schicken und dann laden wir sie gerne ein, den Source Code zu prüfen. Wir demonstrieren auch gerne, wie die einzelnen Module funktionieren. Die Spezialisten der Regulierungsbehörden können den Code mit ihren eigenen Tools testen. Unsere Experten stehen für Fragen bereit. Ist das Transparenz-Zentrum nur für Regulierungsbehörden, oder können auch interessierte Partner und Kunden davon Gebrauch machen? Zunächst haben wir nur die Regulierungsbehörden eingeladen. Aber wenn es Partner und Kunden gibt, die sich dafür interessieren, dürfen sie gerne eine Anfrage schicken. Besteht nicht das Risiko, dass jemand den Source Code stiehlt und nachbaut? Wir geben den Source Code nicht einfach so heraus. So eine Prüfung ist aber durchaus kompliziert, daher wollen wir auch aus Sicherheits- und Unterstützungsgründen anwesend sein. Das Zentrum wird zudem mit Kameras überwacht. Und eine strikte Zugangsregulierung verhindert, dass Unberechtigte einfach hineinmarschieren und den Code kopieren. Wie wollen Sie gegen dieses Verbot in den USA vorgehen? Das Problem ist wie gesagt, dass es um Emotionen geht. Die Entscheidung der USA, unsere Produkte zu verbieten, war politisch motiviert. Daher ist es auch schwierig, mit Fakten dagegen vorzugehen. Unabhängige Prüfungen, das Bug-Bounty-Programm sowie ein Einblick in unseren Source Code überzeugten sie nicht. Damit das Verbot aufgehoben wird, müssen sich zuerst die politischen Verhältnisse zwischen den USA und Russland ändern. Aber das wird nicht von heute auf morgen passieren. Woher weiss man, dass der gezeigte Source Code echt ist? Genau das fragten die Regulierungsbehörden auch. Die Antwort ist aber recht einfach. Wir haben im Transparenz-Zentrum auch die nötigen Compiler. Wer den Source Code prüft, kann auch den kompilierten Code prüfen und mit den im Handel erhältlichen Produkten vergleichen. Die sind zwar nie 100 Prozent identisch. Jeder Experte weiss, dass während des Kompilierens gewisse Unterschiede auftreten. Wir können diese Unterschiede aber immer erklären. So beweisen wir, dass alles echt ist. Wie reagieren andere Länder darauf? Wenn wir mit europäischen Regulierungsbehörden reden, hören sie sich unsere Argumente an. In Deutschland, Frankreich, Italien und in der Schweiz herrscht daher eine sehr ausgewogene Haltung uns gegenüber. Pläne, unsere Produkte zu verbannen, gibt es nicht. Denn die Fakten sprechen gegen ein Verbot. Zu diesem Zweck eröffneten Sie auch das Transparenz-Zentrum, ebenfalls in Zürich. Stimmt. Als wir mit den Regulierungsbehörden über die Anschuldigungen sprachen, kristallisierten sich zwei Hauptgruppen von Problemen heraus. Einerseits die Sicherheit der Daten und der Datenschutz. Diese Fragen adressierten wir, indem wir das RZ in die Schweiz verlagerten. Andererseits wurde aber auch das Produkt selbst infrage gestellt: Gibt es ausnutzbare Schwachstellen oder gar Backdoors in unseren Lösungen? Um diese Bedenken zu adressieren, eröffneten wir im November das Zürcher Transparenz-Zentrum. Im April eröffneten wir ein weiteres Zentrum in Madrid. « Die Fakten sprechen gegen ein Verbot von Kaspersky. » Anton Shingarev an den Swiss Cyber Security Days 2019 in Freiburg. 18 CYBERSECURITY

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