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Cybersecurity 2019

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TRENDS Gil Shwed,

TRENDS Gil Shwed, Gründer und CEO, Check Point. Check Point will mit Nano-Agenten DevOps sicherer machen Check Point hat zur CPX 360 nach Wien geladen. An seinem Hausevent sprach der israelische IT-Security-Anbieter über die Notwendigkeit zur Konsolidierung und über Check Point Infinity – eine quelloffene Sicherheitslösung, die einen neuen Ansatz verfolgt, um die IT vor Cyberbedrohungen zu schützen. Autor: Coen Kaat Der israelische IT-Security-Anbieter Check Point hat seinen bisher grössten Event veranstaltet. Fast 4000 Personen kamen gemäss CMO Peter Alexander dafür nach Wien. Genug, um das Messegelände nahe dem bekannten Vergnügungspark im Wiener Prater ordentlich «voll» erscheinen zu lassen. Mit den Worten: «Dies sind sehr aufregende Zeiten für uns alle in der Cybersecurity-Branche», begrüsste Gil Shwed, Gründer und CEO von Check Point, das Publikum. Die durchschnittlichen Ausgaben für die IT-Abwehr in Unternehmen seien um 11 Prozent gestiegen. Jedoch werde dieses Geld nicht richtig investiert, denn die Cyberabwehr sei schwächer als zuvor. Detection wehrt noch keine Angriffe ab Für den CEO ist klar: «Viele halten noch immer an der Detection-Mentalität fest.» Unternehmen würden sich darauf fokussieren, Cyberbedrohungen zu erkennen. «Aber wenn man einen Angriff erkennt, ist es bereits zu spät», sagte er. Zu dem Zeitpunkt könnten die Angreifer bereits Daten gestohlen und Infrastrukturen zerstört haben. «In nur wenigen Sekunden kann sehr viel in die falschen Hände geraten», sagte Shwed. Statt einer Detection-Mentalität müssten Unternehmen eine Prevention-Mentalität entwickeln. Ein wichtiger Schritt hierbei sei, dass Unternehmen auf eine konsolidierte IT-Security-Architektur setzen. Das Security-Unternehmen nennt den Ansatz Check Point Infinity. In Wien sprach das Unternehmen nun über Infinity 2.0. Mit diesem neuen Ansatz sollen Unternehmen alles absichern können, versprach Itai Greenberg, Vice President Product Management & Product Marketing bei Check Point. Eine Cloud, viele Agenten Im Zentrum steht eine Cloud, in die das Unternehmen alle seine bisherigen Technologien vereint – und die stetig mit neuen Features erweitert werden soll. Die einzelnen Assets – also 82 CYBERSECURITY

« In nur wenigen Sekunden kann sehr viel in die falschen Hände geraten. » Gil Shwed, Gründer und CEO, Check Point alles, was beschützt werden soll – erhalten jeweils einen sogenannten Nano Agent. Nano Agents sind weniger als 5 Megabyte gross. Die Software funktioniert im Tandem mit der Infinity-Cloud. Jede Art von Asset erhält einen eigenen dedizierten Agenten. So soll es einen Nano Agent für Desktops und für virtuelle Maschinen geben, einen für Android-Geräte, einen für iOS-Geräte, einen für jedes IoT-Gerät, einen für Kubernetes-Container und so weiter. Zu finden seien die Nano Agents auf einem Marktplatz vergleichbar mit dem Google Play Store. Sobald neue Features in der Cloud verfügbar seien, wüssten die Agenten auch schon, wie sie diese nutzen könnten. Für DevOps – aber nicht nur Die ersten Nano Agents sollen noch in diesem Jahr auf Github veröffentlicht werden. Das Unternehmen setzt bei seiner konsolidierten Architektur auf Open Source und Rest API. So will es eine Community aufbauen, in der Partner eigene Agenten entwickeln und ihren Mehrwert einbringen könnten. Die Lösung richtet sich primär an DevOps-Unternehmen, präzisierte Greenberg im Gespräch. Zunächst. Denn sämtliche Unternehmen entwickeln sich immer mehr zu Softwareunternehmen. «Eine typische Bank hat zahlreiche Softwareentwickler angestellt. Das Gleiche gilt auch für Versicherungsgesellschaften, Autohersteller, Hotelketten und so weiter», sagte Greenberg. Die Innovationskraft dieser Unternehmen komme von der raschen Entwicklung. Und mit Check Point Infinity soll diese Entwicklung abgesichert werden – ohne dass sie dabei an Tempo verliert. Auch auf der eigenen Infrastruktur Und wo soll die Infinity Cloud stehen? «Überall», sagte Shwed. Check Point werde die Lösung in seiner eigenen Cloud hosten, wolle aber auch die Public Cloud nutzen. Unternehmen könnten aber auch eine kleinere Version der Infinity Cloud in ihrem Unternehmen laufen lassen oder in den eigenen Cloud Accounts. «Dadurch würde alles wie gewohnt funktionieren, aber Latenz und Datenschutz seien kein Thema mehr», ergänzte Greenberg. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_127364 TRENDS Anzeige I B M Q R A D A R ∞IN THE CLOUD & ON-PREMISE∞ INSIDER THREATS ADVANCE & PERSISTENT THREATS IBM® QRadar® SIEM erkennt Unregelmäßigkeiten, deckt Sicherheitsbedrohungen auf und beseitigt nicht zutreffende Deklarationen. Es konsolidiert Protokollereignisse und Daten zu Abläufen im gesamten Netzwerk und nutzt anschließend eine erweiterte Sense Analytics Engine für die Normalisierung und Korrelation dieser Daten. Dabei ermittelt QRadar Sicherheitsverstöße, die untersucht werden müssen. SECURE THE CLOUD SECURITY ORCHESTRATION & ANALYTICS CRITICAL DATA PROTECTION Seit über 10 Jahren ist eb-Qual qualifizierter IBM Partner im Schweizer Markt und spezialisiert auf IT-Sicherheit & Netzwerk- Services im privaten und öffentlichen Sektor. MANAGE VULNERABILITY RISK INCIDENT RESPONSE COMPLIANCE www.eb-qual.ch Zürich | + 41 43 211 CYBERSECURITY 47 20 Fribourg | + 41 26 407 70 80 info@eb-qual.ch 83

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