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Cybersecurity 2020

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Eventguide

Eventguide 2020 Programm: Details Legal Corner – im Austausch mit Fachanwälten Es vergeht kein Tag im digitalen Zeitalter, an dem man nicht mit rechtlichen Situationen konfrontiert wird und sich damit auseinandersetzen muss: Datenschutz und -sicherheit, Informationsdiebstahl … Vom Computer bis zur Zahnbürste sind heute immer mehr Gegenstände miteinander verbunden. Aber wenn Sie Ihre Daten oder Ihr Geld Maschinen anvertrauen, die Sie nicht sehen können oder deren Funktionsweise Sie nicht durchschauen, sind Sicherheitsmassnahmen von grösster Bedeutung. Der Cyberspace ist in dieser hypervernetzten Gesellschaft der Bereich, in dem nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken, Bedrohungen und Herausforderungen in den letzten Jahren am stärksten zugenommen haben. Möglicherweise haben Sie sich bereits im Privat- oder Berufsleben mit diesen Themen beschäftigt. Auch in diesem Zusammenhang spielt das Recht eine Schlüsselrolle und muss sich mit der Zeit weiterentwickeln. Cyber-Angriffe gelten weltweit als die zweitgrösste potenzielle Gefahr für die Stabilität der Gesellschaft. Wir bieten Ihnen die einzigartige Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit unseren Spezialisten, die Ihnen alle Fragen rund um das Thema Cybersicherheit beantworten. Die Swiss Cyber Security Days 2020 haben auch die Aufgabe, den Wissenstransfer in diesem Bereich zu verstärken: zu informieren, um die Cybersicherheit zu erhöhen und zu einer sichereren und stabileren Welt beizutragen. Der Legal Corner befindet sich im Networking-Bereich. Ein Gespräch dauert 30 Minuten. PROGRAMM Mittwoch, 12. Februar, morgens Mit Alexandra Jotterand (F/D/E), spezialisiert auf die Bereiche Advanced Technology, Datenschutz (Schweizer Gesetze und DSGVO) und geistiges Eigentum. Mittwoch, 12. Februar, nachmittags Mit Thomas Steiner (D/E/F), spezialisiert auf den Bereich Daten-, Kartell- und Technologierecht. Donnerstag, 13. Februar, morgens Mit Nicolas Capt (F/E/D), Spezialist für Medien- und Informationstechnologierecht; er referiert regelmässig zu Themen des technologieinduzierten gesellschaftlichen Umbruchs. Donnerstag, 13. Februar, nachmittags Mit Elias Mühlemann (D/E/F), spezialisiert auf die Bereiche Technologie-, Medien- und Innovationsrecht. Die digitale Entspannung anschieben Die digitale Konnektivität spielt eine entscheidende Rolle bei der Ermöglichung von Innovation und Wohlstand auf der ganzen Welt. Die globale Angriffsfläche für Cyberattacken allerdings wächst ebenfalls laufend, nicht zuletzt durch die rasant fortschreitende Digitalisierung und Hyperkonnektivität. Der Global Risks Report 2019 des Weltwirtschaftsforums (WEF) zählt Cyberangriffe zu den fünf grössten globalen Risiken. Eine unzureichende globale Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit, ein fragmentierter Cyberspace und unterschiedliche technologische Standards können schnell negativen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, die geopolitische Lage verschärfen, Rivalitäten schaffen und die Gesellschaften spalten. Wie können Nationalstaaten und private Akteure auf eine digitale Entspannung hinarbeiten? An einem internationalen Panel in enger Zusammenarbeit mit dem Centre for Cybersecurity (c4c) des WEF wird diese Entwicklung an den Swiss Cyber Security Days thematisiert und vertieft. Unter der Leitung von Alois Zwinggi, WEF-Geschäftsführer und c4c-Leiter, diskutieren Experten aus der ganzen Welt mögliche Lösungsansätze. Die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Branchen werden mit Blick auf die Aktualität einige Tage vor dem Event im Forum Fribourg bekannt gegeben. Das Centre for Cybersecurity wurde vom WEF gegründet, um die Zukunft der Cybersicherheit und des digitalen Vertrauens zu gestalten. Das c4c ist führend in der globalen Antwort auf die Herausforderungen der systemischen Cybersicherheit und der Verbesserung des digitalen Vertrauens, um Innovationen zu verteidigen und Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen zu schützen. Es bringt politische Entscheidungsträger und operative Führungskräfte aus den höchsten Ebenen der Welt durch kontinuierliche Zusammenarbeit und Partnerschaft über das c4c- Netzwerk aus Wirtschaft, Regierungen, Zivilgesellschaft, akademischen Führungskräften und Top-Cyber-Experten zusammen. Alois Zwinggi ist Managing Director beim WEF. Nach seiner Ausbildung an der Universität St. Gallen und der Harvard Business School arbeitete er während mehr als 20 Jahren beim Schweizer Baustoffhersteller Holcim in verschiedenen Ländern, darunter Mexiko und Venezuela. Seine Aufträge umfassten neben den Konzernfunktionen auch Funktionen in der Geschäftsleitung. 2010 ist er als Mitglied des Vorstands dem WEF beigetreten. Donnerstag, 13. Februar, 16:00 – 17:30 Uhr | Halle 4C

Programm: Details THE TRUTH IS OUT THERE, THE TALE OF THE THREAT HUNTER PATH MARIA JOSÉ ERQUIAGA 12. Februar, 9.00–10.15 | Halle 3E TECH TRACKS María José ist eine Malware­Forscherin aus Argentinien und als Forscherin im Stratosphere­Labor des CVUT in Prag tätig. In ihrem Vortrag spricht sie über die Jagd auf neue Bedrohungen. Die Keynote zeigt die Methodik und die Werkzeuge der Threat Intelligence, die verwendet werden, um zu verstehen, wie Bedrohungen funktionieren, was ihr Ziel ist, welche Schwachstellen ausgenutzt werden, wer die Akteure sind usw. Erquiaga präsentiert auch Beispiele realer Fälle von Malware­Analysen, die in ihrem Malware­Labor durchgeführt wurden. Täglich tauchen neue Bedrohungen auf und entwickeln sich weiter. Um zu verstehen, wie ein Angriff durchgeführt wird, ist es notwendig, eine Methodik für die Analyse zu haben. Im Stratosphere­Labor wird Malware ausgeführt und erfasst. Erfasst wird auch der Datenverkehr von Honeypots, um den Netzwerkverkehr zu analysieren. Mit diesen Informationen ist es möglich, mehr Informationen über den Angriffsvorgang und sein Verhalten zu erhalten. Maria José Erquiaga CYBER SWITZERLAND: STATE OF THE NATION FLORIAN SCHÜTZ 12. Februar, 9.15–10.15 Uhr | Halle 4B /C KEYNOTES & PODIUM Florian Schütz wurde im Juni 2019 zum Bundesbeauftragten für Cybersicherheit ernannt. Vor seiner jetzigen Position war er Head of IT Risk & Security bei Zalando, Europas grösster Modeplattform. Als Cyber­Security­Bundesdelegierter oder «Mr. Cyber» übernimmt Florian Schütz die strategische Leitung des neu geschaffenen Kompetenzzentrums für Cyber Security. In dieser Funktion untersteht er direkt dem Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD). Die operative Einheit des Zentrums baut auf bestehenden Kompetenzen wie der Melde­ und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) im EFD auf. Der Delegierte ist Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit, leitet interdepartementale Gremien zu Cyberrisiken und arbeitet eng mit den Kantonen und der Wirtschaft zusammen. In seiner Keynote wird Florian Schütz einige Ideen dazu erörtern, welche Chancen die Schweiz hat, sich in der digitalen Zukunft zu positionieren. Florian Schütz Anzeige ANGRIFF AUF DIE RADIO-FÄHIGKEIT VON IOT-GERÄTEN – EINE SICHERHEITSBEDROHUNG? STEFAN FRANK, CYONE SECURITY 12. Februar, 9.15–9.30 Uhr | Main Hall, Stage 2 BEST PRACTICE Netzwerkprovider pushen aktuell ihre 4G­ und 5G­Angebote insbesondere für IoT­Anwendungen. Die Thematik Übertragungssicherheit wird auch im wissenschaftlichen Umfeld rege diskutiert. Die Cyone Security nimmt die Sicherheit von 4G und 5G genauer unter die Lupe und versucht den Verbindungsaufbau und die Radio­Fähigkeit der IoT­Anwendungen anzugreifen. Im Referat präsentiert Stefan Frank die Erkenntnisse des durchgeführten Angriffs auf die LTE Radio Capabilities, welche während des Verbindungsaufbaus zwischen den IoT­Endgeräten und dem LTE­Netzanbieter ausgehandelt werden. Mittels eines klassischen Man­in­the­Middle­Angriffes (MITM) können die übertragenen Radiointerface­Daten live verändert werden. Durch diese Sicherheitsbedrohungen entsteht für Betreiber und Hersteller Handlungsbedarf. Die Cyone Security sensibilisiert mit ihrem einzigartigen Sicherheits­Know­how in der Hardwareund Softwareentwicklung Hersteller und Betreiber für zusätzliche Sicherheitsansätze im Design von IoT­Geräten und zeigt Lösungsansätze auf. 11

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