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IT for Gov 2017

FIRMENPORTRÄT Abraxas

FIRMENPORTRÄT Abraxas Informatik AG Wir kombinieren technologisches und betriebswirtschaftliches Fachwissen, um die nachhaltige Standardisierung und Optimierung von Arbeitsprozessen voranzubringen. Der Schweizer IT-Dienstleister für die öffentliche Hand und die Privatwirtschaft Die Abraxas Informatik AG ist ein national tätiges IT-Dienstleistungsunternehmen mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Standorten in allen Sprachregionen der Schweiz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in St. Gallen verfolgt die Vision der vernetzten Verwaltung und bedient Kunden im Umfeld der öffentlichen Hand sowie Privatunternehmen mit Dienstleistungen in den Bereichen E-Government, Mobile Solutions, Cloud Solutions, Softwareentwicklung und IT-Outsourcing. Medienbrüche und unterstützen die Kunden bei der Steigerung ihrer Arbeitseffizienz. Die Abraxas Informatik AG führt seit 2004 das ISO-Zertifikat für das Quality-Management (ISO 9001:2008) und seit 2009 dasjenige für das Security-Management (ISO 27001:2013). Zusätzlich wurde das Unternehmen im Jahr 2012 im Bereich IT- Service-Management (ISO 20000-1:2011) und im Jahr 2015 im Bereich Umweltmanagement (ISO 14001:2004) zertifiziert. Zuverlässige IT beginnt bei der Wahl des Partners Abraxas steht für typische Schweizer Tugenden wie Zuverlässigkeit, Innovationskraft und Sicherheit. Wir setzen Projekte im vereinbarten Zeit- und Budgetrahmen um, garantieren unseren Kunden die Sicherheit ihrer Daten und Informationen und gewährleisten deren rechtssichere Aufbewahrung und Bewirtschaftung. Wir kombinieren technologisches und betriebswirtschaftliches Fachwissen, um die nachhaltige Standardisierung und Optimierung von Arbeitsprozessen voranzubringen. So verbessern wir die Durchgängigkeit von IT-Infrastrukturen, beseitigen Rosenbergstrasse 30 9001 St. Gallen www.abraxas.ch info@abraxas.ch ABRAXAS INFORMATIK AG 60

Blockchain für einen digital fitten Staat Wo immer sie durchstürmt, gestaltet die Digitalisierung Prozesse neu, effizienter, bruchfreier und nutzerfreundlicher. Davon könnten insbesondere der Staat und die öffentliche Verwaltung profitieren. In der Schweiz tun sie es erst sehr zaghaft. TRENDS Produktiv, bürgernah, klug im produktiven, transparenten, sicheren und innovationsfördernden Umgang mit Daten: So wäre ein Staat, der digital fit ist. Es gibt Beispiele: Estland, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus dem Nichts eine eigene Verwaltung aufbauen musste und dabei voll auf die Digitalisierung setzte, ist das wohl berühmteste. Die Schweiz aber, Innovationschampion, Sitz einiger der besten Forschungsstätten weltweit und, laut OECD- Vergleich, eines der Länder mit der höchsten Internetnutzung, hinkt in Sachen E-Government hinterher. Im E-Government-Ranking der Uno belegt sie Platz 28 – weit abgeschlagen hinter England, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland und Schweden. Auch beim «E-Government Report» der EU schneidet die Schweiz schlechter ab als die Mehrheit der übrigen westlichen Industrienationen. Kryptowährungen sind nur eine von vielen möglichen Anwendungen von Blockchains. Woran liegt das? Vor welche Herausforderungen stellt die Digitalisierung den Staat und die Verwaltung? Darüber macht sich in der neuesten Ausgabe des Asut-Bulletins unter anderem Andreas Spichiger, Leiter des E-Government-Instituts an der Berner Fachhochschule, Gedanken. Und das Schweizer Start-up Procivis stellt seine Plattform für öffentliche Dienstleistungen vor, die es nach dem Vorbild Estlands entwickelt. Im Mittelpunkt stehen elektronische Identitäten, die von den Behörden verifiziert und mittels Blockchain-Technologie abgesichert werden. So können Bürgerinnen und Bürger von einer wachsenden Zahl von digitalen Behördendienstleistungen Gebrauch machen und gleichzeitig die Hoheit über ihre Daten im Netz schrittweise zurückgewinnen. Von Blockchains ist bisher hauptsächlich im Zusammenhang mit Kryptowährungen wie Bitcoin die Rede. Doch das ist nur eine ihrer möglichen Anwendungen. Die Technologie basiert auf einem Netzwerk von Computern und Servern, die gemeinsam eine verschlüsselte Liste führen. Blockchains sind deshalb eher als eine Infrastruktur zu sehen, die als dezentral geführte Datenbank verschiedene Anwendungen ermöglicht. So können mithilfe der Blockchain jede Art von Werten wie Aktien, Patente, Zertifikate und andere Dokumente von einer Person oder Institution zu einer anderen verschoben und gleichzeitig ihre Entstehung und jede an irgendeiner Stelle der «Blockkette» vorgenommene Veränderung nachvollzogen werden. Aus serdem können auf Blockchain-Infrastrukturen unterstützende Programme, sogenannte Smart Contracts, aufgesetzt werden, bei denen durch bestimmte Inputs automatisch Handlungen ausgelöst werden, die in einem zuvor definierten Output resultieren. Somit kommt zum Aspekt der Datensicherheit im gesamten Blockchain-Ökosystem das zusätzliche Element der Prozesssicherheit hinzu, das einen automatischen und einheitlichen Ablauf von vordefinierten Prozessen sicherstellt. Das ermöglicht beispielsweise fälschungssichere E-Voting-Systeme und elektronische Identitäten. Eine solche digitale Identität auf Blockchain-Basis will Zug, Mekka der Verschlüsselungstechnologie in der Schweiz, seiner Bevölkerung zur Verfügung stellen. Bild: Zapp2Photo / Shutterstock.com Die Autorin Christine D’Anna-Huber, Asut-Bulletin 61

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