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IT for Gov 2018

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BESCHAFFUNG Grünes

BESCHAFFUNG Grünes Licht für IT-Städteprojekt osc. Die Stimmbürger der Stadt Bern haben einem Softwareprojekt mit Basel und Zürich ihre Zustimmung erteilt. Wie «Bluewin» berichtet, sagten fast 70 Prozent der Stimmberechtigten Ja zu einem Investitions- und Verpflichtungskredit in Höhe von 18,9 Millionen Franken für «Citysoftnet». Bei «Citysoftnet» handelt es sich laut Bericht um eine Fallführungssoftware im Sozialbereich, die in den drei Städten zum Einsatz kommen soll. Sie wird vom Zuger Softwareentwickler Emineo für insgesamt 36,5 Millionen Franken entwickelt. Für die Stadt Bern sei mit der Abstimmung nun der entscheidende Schritt in Richtung «Citysoftnet» gemacht, zitiert «Bluewin» die Berner Sozialdirektorin Franziska Teuscher (Grüne). Nun müssten noch Zürich und Basel dem Projekt grünes Licht geben. Allerdings entscheidet dort nicht Volk, sondern die städtische Exekutive. Bis Ende 2018 sollen die Verträge unterzeichnet werden und Emineo mit der Entwicklung starten können. Die Software werde Anfang 2022 in Bern, Mitte 2022 in Zürich und Anfang 2023 in Basel in Betrieb genommen, heisst es weiter. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_108369 Bild: Joel & Jasmin Førestbird / unsplash.com Anzeige Business to Business SIK Preise Ein Geschäftsbereich der Persönliche Betreuung Spezialisiertes Account Management Schnellste Lieferung Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre E-Mail oder Ihren Anruf: b2b@microspot.ch | 031 853 53 54 | microspot.ch 20

Blockchain trifft auf Infrastruktur Die Blockchain Taskforce hat die Konferenz «Infrachain» für Dezember angekündigt. An der Veranstaltung sollen konkrete Pläne für die Schweiz vorgestellt werden. Auch internationale Gäste sind eingeladen und werden Einblicke in ihre Projekte geben. Autor: Erich Cazzoli BESCHAFFUNG Die Initiative Blockchain Taskforce aus dem schweizerischen «Crypto Valley» hat eine Blockchain-Konferenzreihe lanciert. Die erste Veranstaltung findet am 3. Dezember statt. Die Eventreihe unter dem Titel «Infrachain» sei spezifisch auf die öffentliche Verwaltung ausgelegt, heisst es in einer Medienmitteilung. «Der Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Wirtschaft ist zentral für optimale Blockchain-Bedingungen», wird Lorenz Furrer, Mitinitiator der Blockchain Taskforce und Projektleiter von Infrachain, darin zitiert. Im Gegensatz zu anderen Anlässen dieser Art sei die Ausrichtung der Veranstaltung einzigartig. Sie sei keine Investoren-Show für Start-ups, sondern stelle konkrete Projekte vor und zeige eine gesamtgesellschaftliche Sicht. Bundesrat Ueli Maurer wird die Konferenz eröffnen. Parallel zur Konferenz leitet Swisspower verschiedene Start-ups in einem Hackathon zum Thema Blockchain und Energieeffizienz. So wolle man Praxisnähe demonstrieren. Die Versammlung begrüsst aber auch ausländische Redner. Der Liechtensteiner Regierungschef Adrian Hasler werde eine Rede halten, da sich Liechtenstein als Pionier in der Einarbeitung von Blockchain-Regulationen etabliert habe, so die Veranstalter. Gastland ist jedoch Dänemark, dessen Vertreter neue Pilotprojekte der dänischen Verwaltung vorstellen wird, um Anwendungsmöglichkeiten von Blockchain-Technologie in Basisinfrastruktur zu illustrieren. Hintergrund und Zukunft der Taskforce Die Blockchain Taskforce ist eine private Initiative und entstand im schweizerischen «Crypto Valley» in Zug. Das Gremium der Taskforce setzt sich aus 50 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. In einem White Paper veröffentlichte die Initiative ihre Empfehlungen und übergab sie Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Rahmen einer Blockchain-Konferenz. Im Verlauf des Jahres werde sich die Blockchain Taskforce in «Swiss Blockchain Institute» umbenennen, teilte die Initiative auf ihrer eigenen Website mit. Ihre künftigen Tätigkeiten sollen mittels «Initial Coin Offering» (ICO) finanziert werden. Bei einer ICO handelt es sich um unreguliertes Crowdfunding auf Basis von Kryptowährungen. Bis der Handel mit Kryptowährungen klarer reguliert ist, lauern mögliche Risiken für Investoren und juristische Gefahren dahinter, wie Jürg Müller in der NZZ schrieb. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_108151 21

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