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IT for Health 01/2016

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Gesellschaft & Politik

Gesellschaft & Politik Daniel Notter E-Health-Koordination national, Pharma Suisse Erika Ziltener Präsidentin, Dachverband Schweizerischer Patientenstellen «DIE FREIWILLIGKEIT der ambulanten LEISTUNGSERBRINGER, sich dem EPD anzu- SCHLIESSEN, ist nicht zielfüHREND» «Es darf nicht sein, dass die VERANTwoRTUNG für die BEHANDLUNG den PATIENTEN auferlegt wird» Welche Möglichkeiten der Mitgestaltung haben die Apotheker bei der Umsetzung des EPD? Daniel Notter: Grundsätzlich haben die Apotheker optimale Voraussetzungen: Sie sind gut ausgebildet, stehen in täglichem Kontakt mit ihren Patienten und deren Behandelnden und sind hochinformatisiert. Die Vernetzung jedoch beschränkt sich auf die Krankenkassenabrechnung, der elektronische Datenaustausch mit anderen Leistungserbringern ist noch nicht möglich. Zudem sind die Apotheker von den kantonalen E-Health-Projekten abhängig. Diese variieren bezüglich involvierter Leistungserbringer, auszutauschender Daten sowie EDV-Anbieter und technischer Möglichkeiten. Welche Vorteile sehen Sie im EPD? Das EPDG fördert die Bildung von Gemeinschaften durch finanzielle Anreize unter Beteiligung Dritter. Dass zudem auch technische Standards vorgegeben werden, lässt auf Investitionen in die Integration sämtlicher Leistungserbringer und deren IT-Systeme hoffen. Anspruchsvolle Zertifizierungsanforderungen gewährleisten einen Austausch medizinischer Daten mit ausreichender Datensicherheit. Das EPDG fördert zudem die interprofessionelle Zusammenarbeit, die Qualität der medizinischen Behandlung und die Gesundheitskompetenz des Patienten. Was müsste am Bundesgesetz zum EPD Ihrer Meinung nach verbessert werden? Ziele des EPDG sind mitunter die Steigerung der Effizienz des Gesundheitswesens und die Erhöhung der Patientensicherheit. Beides kann nur erreicht werden, wenn alle Leistungserbringer mitmachen und sämtliche behandlungsrelevanten Daten zur Verfügung stellen. Die Freiwilligkeit der ambulanten Leistungserbringer, sich dem EPD anzuschliessen, ist nicht zielführend. Nur innovative, interprofessionelle Projekte ohne berufspolitische Ränkespiele und Partikularinteressen führen zum nachhaltigen Erfolg des EPD. Sind Schweizer Patienten ausreichend auf das elektronische Patientendossier vorbereitet? Erika Ziltener: Das Führen eines Patientendossiers ist Pflicht, ob in Papierform oder elektronisch. Insofern müssen sich die Patienten nicht explizit vorbereiten. Allerdings ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit über den Nutzen und die Vorteile des EPD, aber auch über den Datenschutz notwendig. Welche Vorteile sehen Sie im EPD? Mit dem EPD wird die Qualität der Behandlungen verbessert, die Sicherheit für Patienten erhöht sich und die Effizienz des Gesundheitssystems wird gesteigert. Vom EPD können wir eine raschere Datenübermittlung, ein vollständiges Dossier, weniger Doppelspurigkeiten, effizientere Arbeitsabläufe, lesbare Schrift und somit weniger Übermittlungsfehler erwarten. Zudem kann das Dossier den Patienten rascher ausgehändigt werden. Was müsste am Bundesgesetz zum EPD Ihrer Meinung nach verbessert werden? Die Gesetzesvorlage lässt zu viel Spielraum offen, wie beispielsweise die Freiwilligkeit. Weil wir mit dem EPD eine deutlich bessere Behandlungsqualität erwarten, befürworten wir das doppelte Obligatorium. Über jeden Patienten soll verpflichtend ein EPD geführt werden müssen. Zum Führen eines Dossiers braucht es unserer Meinung nach deshalb keine Einwilligung des Patienten. Das doppelte Obligatorium soll jedoch eine eindeutige Regelung des Zugriffrechts verlangen. Während die Dossierführung obligatorisch ist, ist die Einwilligung der betroffenen Person für das Zugriffsrecht unerlässlich. Verweigert ein Patient den Zugriff, muss er in verständlicher und umfassender Information über die Konsequenzen oder Alternativen rechtsgültig aufgeklärt werden. Es darf nicht sein, dass die Verantwortung für die Behandlung den Patienten oder deren Angehörigen auferlegt wird. 20

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