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IT for Health 01/2016

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E-hEalth konkret Berner

E-hEalth konkret Berner Spitäler erhalten E-Health-Plattform dkl. Die Muttergesellschaft des Berner Inselspitals und des Spital-Netz Bern, die Insel-Gruppe, hat einen Schritt in Richtung elektronisches Patientendossier gemacht. Wie die Gruppe mitteilt, erhalten die sechs angegliederten Spitäler eine E-Health- Plattform. Aufbau und Betrieb der Plattform übernimmt Swisscom Health. Die Spitäler sollen über die Lösung administrative und medizinische Informationen mit Partnerspitälern, Praxisärzten, Pflegeheimen oder der Spitex austauschen können. Laut Mitteilung berücksichtigt Swisscoms Lösung die Empfehlungen von E-Health Suisse. Swisscom verfüge über eigene Experten und ein leistungsstarkes Team für die technische Umsetzung. «Wir kennen Standards und Lösungsansätze für das Patientendossier bestens, und mit unseren Partnern arbeiten wir bereits an der Vernetzung der Berner Spitäler», lässt sich Stefano Santinelli, CEO von Swisscom Health, in der Mitteilung zitieren. See-Spital setzt auf ERP von Logicare mur. Das See-Spital ist neben dem GZO Spital Wetzikon und dem Spital Limmattal das dritte Krankenhaus, das auf die ERP-Lösung von Logicare setzt. Data Dynamic half bei der Realisierung mit. Anfang dieses Jahres ging die Lösung wie geplant an den Start, wie Logicare mitteilt. Der Dienstleister Logicare verantwortet in diesem Fall als Generalunternehmer die Projektleitung, die Einführung des ERP-Konzepts und die Anpassung der Softwarelösung Dynamics NAV von Microsoft. Das Unternehmen realisierte zudem die Integration in die Systemlandschaft der drei Spitäler. «Dank des gemeinsam durchgeführten Projekts profitieren die drei Häuser von einem hohen Standardisierungsanteil, attraktiven Projektkosten sowie signifikant tieferen Betriebsgebühren», teilt Logicare mit. Die Lösung lasse individuelle Entwicklungen und Prozessabbildungen im System zu. Mit zwei Rechenzentren stellt Logicare eine gespiegelte IT-Infrastruktur für den unterbrechungsfreien Betrieb der Lösungen zur Verfügung. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 5539 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6439 Anzeige Passt Ihre Telefonanlage auch morgen noch zu Ihnen? Ende 2017 wird ISDN schweizweit durch die IP-Telefonie ersetzt. Sind Sie gerüstet? Stellen Sie sich vor, Ihre Telefonanlage kann genau das, was Sie sich wünschen: heute und morgen. Sie brauchen ein System, das ... keine ISDN-Anschlussgebühren mehr verursacht ... Kosten optimiert, dank wenig Hardware (Tischtelefone) ... Ihre Hotline ins System integriert und gesicherte Notfalldienste sicherstellt ... verschiedene externe Partner wie Arztpraxen vernetzt ... eingehende Anrufe durch individuelle Regeln erfasst und per Tastenbefehl mit der richtigen Stelle verbindet ... die Festnetznummer der Mitarbeitenden automatisch aufs Handy weiterleitet e-fon bestplatziert in Festnetztelefonie 2007 - 2015 All‘ dies bietet Ihnen e-fon PRO, das IP-Telefonsystem. Es ist auf die Anforderungen Ihres Unternehmens geschnitten und passt sich flexibel Ihren Bedürfnissen an. 04 Rufen Sie jetzt an, wir beraten Sie gerne: 044 575 14 20 www.e-fon.ch

«Wir wollen zum Standard in der Schweiz werden» Dacadoo ist eine Partnerschaft mit Sanacare eingegangen. Dies ist die erste Partnerschaft mit einer Schweizer Krankenkasse. In einem Gespräch skizziert Dacadoo-Gründer und -CEO Peter Ohnemus seine Vision von der Zukunft der Versicherungsbranche. Autor: Christoph Grau E-hEalth Konkret Anfang Februar haben Dacadoo und die Schweizer Krankenkasse Sanagate eine Kooperation angekündigt. Die CSS-Tochter Sanagate ist eine reine Onlineversicherung und führt daher keine Filialen. Dacadoos Kernprodukt ist eine gleichnamige Gesundheits-App. Den Kern der App bildet der sogenannte Health Score. Dieser gibt den Gesundheitsstand auf einer Skala von 1 bis 1000 an. Dazu werden etwa Daten von Fitnesstrackern, Sensoren und manuellen Eingaben sowie andere relevante Quellen he rangezogen. Es sei kein Zufall, dass sich Sanagate als erste Schweizer Krankenkasse für Dacadoo entschieden hat, sagt Ohnemus. Der Grund liege im hohen Grad der Digitalisierung der Kasse. Sie habe auch schon mit anderen digitalen Projekten Erfahrung sammeln können. In diesem Bereich nehme die Kasse in der Schweizer Versicherungslandschaft eine Vorreiterrolle ein. Durch die Kooperation könnten Kunden von Sanagate die Dacadoo-App bald kostenlos herunterladen und nutzen. Ziel von Sanagate sei es zunächst, das Bewusstsein der Kunden für ein gesundes Leben und für eine gesunde Ernährung zu stärken, sagt Ohnemus. «Pay as you live» Noch sei es nicht geplant, dass die Angebote von Dacadoo zu einem integralen Bestandteil der Versicherungsprämie werden. Prinzipiell sei dies jedoch möglich, betont Ohnemus. Ähnlich wie das Modell «Pay as you Drive» bei Autoversicherungen könnte mit Dacadoo ein Konzept nach dem Motto: «Pay as you Live» erarbeitet werden, sagt Ohnemus. Mit diesem Ansatz würden Personen, die sich bewusst um ihre Gesundheit kümmern, regelmässig Sport trieben und sich gesund ernährten, profitieren. Mit Dacadoos Health Score liesse sich der Lebenswandel einer Person abbilden, und die Prämien könnten entsprechend angepasst werden. Solche Modelle werden laut Ohnemus auch schon in Deutschland und Nordeuropa diskutiert. Auch in der Schweiz seien diese vorstellbar, jedoch nicht als Bestandteil der Grundversicherung, fügt Ohnemus ergänzend an. Über Zusatzversicherungen seien solche Modelle jedoch auch in der Schweiz möglich. Die Verantwortung für die Höhe der Prämie würde danach in den Händen der Versicherten liegen. Durch einen gesunden Lebenswandel könnten sie ihre Prämien senken. Im Gegenzug würden die Krankenkassen davon profitieren, da sie für weniger Krankheiten aufkommen müssten, die aus einem ungesunden Lebensstil resultieren. Peter Ohnemus, Gründer und CEO, Dacadoo. Ambitionierte Ziele In diesem Spannungsfeld sieht sich Dacadoo aufgestellt. «Unser Ziel ist es, dass Dacadoo zum Standard in der Schweiz wird», sagt Ohnemus. Daher sei Sanagate auch nur ein erster Schritt. Dacadoo sei auch bereits mit anderen Versicherungen im Gespräch. Namen wollte er noch nicht nennen. Laut Ohnemus ist das Interesse in der Branche nach Lösungen, wie Dacadoo sie bietet, sehr gross. Auf der «InsuranceCom Central Europe», dem Branchentreffen der grossen Versicherer, sei er nach einem Vortrag regelrecht mit Anfragen überschüttet worden, sagt Ohnemus. Das Thema Digitalisierung beschäftige die Krankenkassen sehr, und Dacadoo wolle dabei ganz vorne mitspielen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6795 05

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