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IT for Health 01/2017

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SPECIAL UNIFY Connected

SPECIAL UNIFY Connected Patient – die richtige Information am Spitalbett Moderne Kommunikationstechnologien sind aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Der On-Demand-Zugriff auf für Ärzte relevante Informationen direkt am Spitalbett beschleunigt die Prozesse und entspricht den Erwartungen der Patienten an einen erstklassigen Service. Im Hinblick auf die Kommunikationsinfrastruktur sehen sich moderne Spitäler mit einigen He rausforderungen konfrontiert: Das Bedürfnis nach frei wählbarer Unterhaltung am Spitalbett ist um einiges höher als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig zwingt der Kostendruck Spitäler zur Optimierung der Prozesse und Eliminierung von Medienbrüchen. Gefragt sind kombinierte Lösungen, die einerseits dem Patienten maximalen Komfort bieten und gleichzeitig die Arbeit der Ärzte und Pflegenden erleichtern. Entertainment, Informationen und Prozessintegration können so in höchster Versorgungsqualität über eine Plattform gewährleistet werden. On Demand am Point of Care Die Verfügbarkeit von kontextspezifischen Informationen und Experten ist gerade im Gesundheitswesen ausgesprochen kritisch. Durch die intelligente Kopplung von medizinischer IT mit einer durchgängigen Kommunikationslösung haben Ärzte und Pflegende alle relevanten und aktuellen Informationen stets «on Demand» verfügbar. Damit sind sie in der Lage, die Patienten über deren Heilungsverlauf umfassend am Bett zu informieren. Im Hinblick auf Datenschutz und Sicherheit erlauben moderne Ansätze der Authentifizierung, auch höchsten Anforderungen an den Zugriff auf vertrauliche Daten gerecht zu werden. Intelligente Lösung für alle Bedürfnisse Die «HiMed»-Kommunikationslösung von Unify mit den Multimedia-Patiententerminals bietet eine neue Dimension an Komfort und deckt gleichermassen die Bedürfnisse von Patienten wie auch von Ärzten und Pflegenden ab. Mit der Kombination von Touchscreen und Funktionstasten lässt das Multimediaterminal Das Multimediaterminal dient der Unterhaltung und Patientenaufklärung. Die Autorin Doris Ammann, Marketing Manager CEE, Unify keine Wünsche offen. Ausser Telefonieren, Fernsehen, Radio hören und Filme abrufen können Patienten bequem am Bett im Internet surfen, Informationen über das Spital einholen, ihren nächsten Behandlungstermin einsehen, das Menü auswählen oder zwischendurch einen Kaffee bestellen. Mit modernen Collaboration-Lösungen ermöglicht das Multimediaterminal zudem den virtuellen Krankenhausbesuch der Angehörigen. Ausser diesen auf den Patienten ausgerichteten Funktionen unterstützt «HiMed» auch den Bereich für Ärzte mit durchgängigen Prozessen bis zum Patientenbett. Durch die Anbindung an das Krankenhausinformationssystem können etwa Röntgenbilder oder Laborwerte aus der elektronischen Patientenakte unmittelbar am Bett eingesehen und mit dem Patienten besprochen werden. Verlässliche Partner für die Implementierung Beim Zusammenspiel verschiedenster Domänen wie etwa Pflege oder Hotellerie sollten die Herausforderungen komplexer Projekte mit tiefer Prozessinte gration nicht unterschätzt werden. Eine gesamtheitliche Betrachtung stellt einen kritischen Erfolgsfaktor dar. Kernkompetenzen im Bereich Kommunikationslösungen und IT- Infrastruk tur sowie eine breite Expertise im Gesundheitswesen sind unabdingbar. Dank langjähriger Erfahrung im Bereich Kommunikationslösungen für Spitäler und Pflegeeinrichtungen sind Swiss com und Unify als leistungsstarkes Team in der Lage, beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektrealisierung zu bieten. Durchgängige Lösung aus einer Hand In der Schweiz setzen verschiedene Spitäler auf eine durchgängige Lösung aus einer Hand. So zum Beispiel das Stadtspital Triemli, das alle Zimmer des Anfang April 2016 in Betrieb genommenen neuen Bettenhauses mit Multimediaterminals ausgestattet und ihre Prozesse optimiert hat. Der «vernetzte Patient» ist heute nicht mehr eine utopische Vision, sondern in modernen Spitälern bereits eine erfolgreich umgesetzte Realität. 36

«Kliniken können sich mit Patiententerminals vom Markt abheben» Patiententerminals sind mehr als Displays, um Filme am Krankenbett anzusehen. Insbesondere für kleinere Unternehmen bieten sie Vorteile am Gesundheitsmarkt, wie Doris Ammann erklärt. Sie ist Marketing Manager CEE bei Unify. Interview: George Sarpong SPECIAL UNIFY Was sind die Treiber am Markt für Multimedia- Patiententerminals? Doris Ammann: In einigen Spitälern gehören einfachere Patiententerminals schon länger zur Grundausstattung eines Zimmers. Als wesentliche Treiber für die neue Terminal-Generation sehen wir die gestiegenen Serviceansprüche der Patienten und die Prozessoptimierung für die Mitarbeiter. Doris Ammann ist Marketing Manager CEE bei Unify. Inwieweit lohnen sich Patiententerminals für kleine Kliniken? Gerade auch kleinere Kliniken stehen im Wettbewerb und wollen sich durch Premiumleistungen vom Massenmarkt abheben. Zudem können verrechenbare Mehrwertleistungen wie Video on Demand oder WLAN einfach über das Patiententerminal bezogen und abgerechnet werden. Inwieweit lohnen sich Patiententerminals als Unterhaltungssysteme, wo doch immer mehr Menschen Medieninhalte über Smartphones und Tablets beziehen? Das Unterhaltungssystem ist nur ein Aspekt. Für Spitäler steht die Prozessoptimierung im Vordergrund, um zum Beispiel die Menü- oder Kioskbestellungen zu automatisieren. Mit der Anbindung an das Krankenhausinformationssystem können Ärzte zudem über das Terminal auf die Patientenakte zugreifen und Röntgen- und CT-Bilder oder auch Laborbefunde darauf anzeigen und mit dem Patienten direkt am Bett besprechen. Das unterstützt die Patientenaufklärung. Nicht zuletzt herrschen in Spitälern höchste Anforderungen an Hygiene, die mit herkömmlichen Smartphones und Tablets nicht abgedeckt sind. « Mit der Anbindung an das Krankenhausinformationssystem können Ärzte über das Terminal auf die Patientenakte zugreifen und Befunde mit dem Patienten direkt am Bett besprechen. » Doris Ammann Worauf müssen Spitäler achten, die Patiententerminals anschaffen wollen? Ein Patiententerminal muss einfach und intuitiv zu bedienen sein. Ausser den Unterhaltungskanälen sind auch die zu integrierenden Spitalprozesse zu definieren. Die Palette der Integrationsmöglichkeiten reicht von allgemeinen Spitalinformationen bis hin zur Leittechnik für Licht- oder Storensteuerung. Weiter sind die Unterhaltskosten zu berücksichtigen. Worin zeichnet sich die Lösung von Unify gegenüber jenen der Mitbewerber aus? Die Kommunikationslösung HiMed kann vollumfänglich ins Unify-Lösungsportfolio integriert werden. Damit erhalten Spitäler eine durchgängige Lösung ohne Medienbrüche aus einer Hand, für Patienten, Ärzte und Pflegende bis hin zu Mitarbeitern in der Administration. Durch die offenen Schnittstellen und die Flexibilität des Systems sind Anbindungen an ERP, Krankenhausinformationssystem oder auch Lichtruf sichergestellt. Mit einer sehr grossen installierten Basis gehören wir in der Schweiz zu den Marktführern. Wie unterstützt Unify seine Kunden bei der Planung und Implementierung von Patiententerminals? In der Schweiz setzen wir auf den indirekten Vertrieb und erfahrene Integrationspartner wie insbesondere Swisscom. Während der gesamten Projektphase begleiten unsere Spezialisten sowohl Kunden als auch Partner. 37

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