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IT for Health 02/2016

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GESELLSCHAFT &

GESELLSCHAFT & POLITIK agiert. Vielmehr gibt es ein Angebot, das Fachpersonen definieren und anwenden – manchmal haben wir die Wahl, manchmal nicht. Damit das EPD ein Erfolg wird, braucht es also auch einen Kulturwandel in der Bevölkerung? Ja. Der Kanton Genf investiert viel in die Überzeugungsarbeit der Bevölkerung und hat inzwischen etwa 15 000 Personen im Umsetzungsprojekt «mondossiermedical». Die Erfahrung zeigt, dass die Leute den Nutzen rasch begreifen, wenn man ihnen das System erklärt. Wie steht die Schweiz im Vergleich zum Ausland da wenn es um E-Health geht? Wir haben im internationalen Vergleich mit dem EPD, das ja der Kern der Schweizer E-Health-Strategie ist, ein sehr gutes Kon- Glauben Sie an den Erfolg des EPD und an dessen Umsetzung innerhalb der nächsten fünf Jahre? Wir sind auf einem guten Weg. Der Tag der Inkraftsetzung des EPDG wird aber nicht ein «Big Bang» sein. Ich glaube, dass so in fünf bis zehn Jahren 80 Prozent der Schweiz abgedeckt sein werden. Warum ist aus Ihrer Sicht die Digitalisierung des Gesundheitswesens wichtig? Die ganze Wirtschaft, die Gesellschaft und auch die öffentliche Verwaltung stecken mitten im digitalen Wandel. Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten und wird auch das Gesundheitswesen durchdringen. Jetzt haben wir die Gelegenheit, die Weichen so zu stellen, dass sie koordiniert und im Interesse der Patienten und der Behandelnden erfolgt. Nicht die Technik soll der Treiber sein, sondern ein integrierter Einsatz im praktischen Alltag. Die Themen Datenschutz und Datensicherheit sind für den Erfolg und für das Vertrauen zentral. Die rechtlichen Vorgaben werden hier aber klare Anforderungen definieren, um die Daten sicher zu erfassen, zu lagern und zu transportieren. Das ist deshalb wichtig, weil der Gesundheitsmarkt zunehmend global und zum Ziel von Cyberkriminellen wird. Die Systeme müssen einerseits mit vernünftigem Aufwand umfassend geschützt werden und gleichzeitig müssen sie noch schnell und zuverlässig laufen. Das ist keine einfache Aufgabe. Mit welchen weiteren Themen, ausser dem EPD, befassen Sie sich derzeit auch noch? Mobile Health ist sicher ein wichtiger Trend. Immer mehr Menschen tragen Fitnessbänder, wiegen sich auf WLAN-Waagen. Self-Tracking oder der Trend zum «Quantified Self» sind neue zept. Allerdings sind wir aufgrund unserer föderalen Strukturen und Verantwortlichkeiten in der Umsetzung nicht ganz vorne mit dabei. Bei uns dauert es länger. Es gibt natürlich Vorreiter, etwa die skandinavischen Länder. Die sind uns voraus. Ihr Vorteil ist, dass sie politisch ein weniger « In fünf bis zehn Jahren werden 80 Prozent der Schweiz abgedeckt sein » Adrian Schmid Instrumente, um die Bevölkerung für Gesundheitsthemen zu sensibilisieren. Als Reaktion darauf wurde im Bundesgesetz zum Patientendossier ja auch aufgenommen, dass auch von den Patienten selbst erfasste Daten ins EPD eingebracht werden können. In den Gremien von E-Health marktwirtschaftliches System haben als die Schweiz. Sie können sagen «das ist gut für die Bevölkerung», und das dann beschliessen und umsetzen. Suisse diskutierten wir, auf welche Art und Weise das geschehen könnte, und haben ein entsprechendes Empfehlungspapier erarbeitet, das noch dieses Jahr in die Anhörung geht. Die App-Stores bieten unzählige Anwendungen im Gesundheitsbereich Was machen unsere Nachbarn? Österreich hat ein ziemlich ähnliches Projekt wie wir, die sogenannte ELGA (Elektronische Gesundheitsakte). Sie haben etwa zwei oder drei Jahre Vorsprung auf uns. Deutschland hat inzwischen auch ein nationales Gesetz, ist aber konzeptionell und an. Meistens ist es aber unklar, ob sie anerkannte Qua- litätsstandards einhalten oder wem die erfassten Daten gehören. Hier scheint es uns wichtig, dass solche Themen für die Bevölkerung und für Behandelnde transparent kommuniziert werden. in der Umsetzung wohl weniger weit als die Schweiz. Frankreich und Italien haben punktuelle Projekte, aber ihnen fehlt die Verankerung in allen Landesteilen oder die nationale Vernetzung. Warum ist Ihrer Ansicht nach das EPD das richtige Instrument, um das Gesundheitswesen zu digitalisieren? Bei den Behandelnden wächst das Bedürfnis, die interprofessionelle Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zu verbessern. Die vernetzte Digitalisierung des Gesundheitswesens bietet die Chance, das verzettelte Wissen der verschiedenen Akteure koordiniert zugänglich und nutzbar zu machen. Damit können Fehler in der Behandlung vermieden und die Abläufe verbessert werden. Inzwischen haben die nationalen Verbände der Ärzte, Apothekern oder Pflegenden damit begonnen, sich mit den Inhalten des EPDs zu befassen. Allein dieser Prozess, in dem geklärt wird, welche Informationen die jeweils andere Seite braucht, ist ein wichtiger Beitrag zur besseren interprofessionellen Zusammenarbeit und für das gegenseitige Verständnis. Gleichzeitig ist die Förderung der Gesundheitskompetenz ein wichtiges politisches Anliegen. Wenn Patientinnen und Patienten ihre Gesundheitsdaten einsehen und Zugriffsrechte erteilen können, dann ist das gelebte Gesundheitskompetenz. Sind die Daten in einem EPD eigentlich sicher vor unerlaubten Zugriffen oder vor Datendiebstahl? Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode IH021613 18

Advertorial Gesundheitswesen im Wandel – und die Spital-IT mittendrin In einem Umfeld, in dem Qualität und Geschwindigkeit Schlüsselanforderungen darstellen, stossen klassische Virtualisierungskonzepte wie Virtual Desktop Infrastructure (VDI) an ihre Grenzen. HPE Mobile Workspace schliesst die Versorgungslücke. Spitäler müssen sich heute einem wachsenden Wettbewerb stellen. Dabei bestimmt die IT mit der Bereitstellung von bedürfnisgerechten Technologien und Dienstleistungen massgeblich mit, ob sich das Spital gegenüber seinen Mitbewerbern behaupten und entsprechend differenzieren kann. Entscheidend ist nicht nur die erwartungs- und kundengerechte Dienstleistungserbringung, sondern auch die Fähigkeit der Spitalinformatik, bestehende Dienstleistungen kurzfristig anzupassen, schnell auf Probleme zu reagieren und, wo sinnvoll, neue Dienste einzuführen. HEWLETT PACKARD ENTERPRISE (HPE) Hewlett Packard Enterprise (HPE) ist ein IT-Unternehmen, das Kunden hilft, sich schneller weiterzuentwickeln. Mit dem umfassendsten Technologie- und Serviceportfolio der IT-Branche – von der Cloud über das Rechenzentrum bis hin zur Arbeitsplatzanwendung – unterstützen wir unsere Kunden weltweit dabei, ihre IT effizienter, produktiver und sicherer zu machen. Besuchen Sie uns an der IFAS 2016, der grössten Fachmesse für den Gesundheitsmarkt vom 25. bis 28. Oktober 2016 in der Messe Zürich! HPE und Citrix – Halle 6, Stand 184 Neue Herausforderungen für die IT Die oftmals historisch gewachsenen und schwerfälligen IT-Landschaften erschweren den Auftrag der Spital-IT, die Erwartungen und Wünsche der Fachabteilungen umzusetzen und gleichzeitig die geforderten Rahmenbedingungen, Standards und Zeitvorgaben einzuhalten. Von der administrativen Erfassung beim Patienten-Eintritt, über den ortsund stationsunabhängigen Zugriff auf Patientendaten im Spitalalltag und – so weit es die Compliance-Richtlinien zulassen – auch beim Zugriff vom Homeoffice zur Vor- und Nachbereitung von Behandlungen oder für Konsultationen von Fachkollegen und Pflegepersonal: Eine zentrale Datenhaltung und ein sicherer, mobiler Zugriff stellen hier die wichtigsten Herausforderungen dar. Lücke im Konzept In der Ausarbeitung der IT-Strategie stehen sich zwei ganz grundsätzliche Anforderungen gegenüber: Der Wunsch nach Agilität und Flexibilität in der Abdeckung der hohen Technologie- und Qualitätsanforderungen der Benutzer und Fachabteilungen auf der einen Seite – und der aus Kostenund Betriebsaspekten wichtige Anspruch der IT- Abteilungen nach einer höchstmöglichen Standardisierung auf der anderen Seite. Gerade in einem Umfeld, in dem Qualität und Geschwindigkeit Schlüsselanforderungen darstellen, stossen klassische Virtualisierungskonzepte wie Virtual Desktop Infrastructure (VDI) an Grenzen. Die massgeschneiderte Erfüllung unterschiedlichster Benutzeranforderungen wie auch die hohen Ansprüche an die gebotene Rechen- und Grafikleistung für den Spitalalltag können nur unbefriedigend erfüllt werden. Mangelnde Benutzerakzeptanz und Ineffizienz sind die Folge. Diese Lücke schliesst HPE Mobile Workspace für das Gesundheitswesen. Die Technologie macht den Unterschied Im Vergleich zu traditionellen Rack-Server-Infrastrukturen bietet die «HPE Moonshot»-Architektur erhebliche Vorteile bei den Betriebskosten (TCO), da der Platz- und Strombedarf pro Benutzer erheblich reduziert werden kann. Das vielseitige Moonshot-Gehäuse unterstützt bis zu 45 Cartridges und damit bis zu 180 dedizierte PCs. Dank des 4,3U-Formfaktors passen 10 Gehäuse in ein Rack. Die Kombination aus Kosteneinsparungen und Skalierbarkeit, gepaart mit den Vorteilen der hohen Grafikleistung der workload-optimierten Cartridges aus dem Mobile-Workspace-Portfolio, ermöglicht es, eine breite Anzahl von Applikationen und Desktops einer grösseren Benutzerzahl effizient zur Verfügung zu stellen. HPE Moonshot stellt einen Quantensprung im Infrastrukturdesign dar, der Spitälern und Kliniken die für die Neugestaltung der IT notwendige Geschwindigkeit, Skalierung und Spezialisierung bietet. Eine Lösung, die überzeugt – auch Fachärzte und Pflegepersonal Die innovative Moonshot-Technologie ermöglicht die effiziente Bereitstellung von unterschiedlichsten Benutzerumgebungen mit einer kostengünstigen Server-Infrastruktur, die so skaliert, dass praktisch jede Anwendung – von der Produktivitätssoftware über das Krankeninformationssystem (KIS), dem elektronischen Patientendossier (EPD) oder einem Picture Archiving and Communication System (PACS) – wie auch komplette Desktops bereitgestellt werden können. Eine hervorragende Qualität wie auch die notwendige Geschwindigkeit und Effizienz für die Bewältigung der Herausforderungen im Spitalalltag sind damit garantiert. Hewlett-Packard (Schweiz) GmbH Überlandstrasse 1 CH-8600 Dübendorf +41 58 444 55 55 www.hpe.com/ch

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