Aufrufe
vor 1 Jahr

IT for Health 2/2018

  • Text
  • Gesundheitswesen
  • Blockchain
  • Digitalisierung
  • Digitale
  • Schweiz
  • Patienten
  • Schweizer
  • Menschen
  • Unternehmen
  • Digitalen

E-HEALTH KONKRET « Die

E-HEALTH KONKRET « Die Schweizerische Post geniesst bei der Bevölkerung grosses Vertrauen » Seit Mai arbeiten die Post und Siemens Healthineers zusammen. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam E-Health-Lösungen in der Schweiz anbieten. Im Interview verrät Arthur Kaindl, Head of Digital Products bei Siemens Healthineers, wie die Partnerschaft zustande kam und wo die Knackpunkte liegen. Interview: Oliver Schneider Warum haben Sie sich für die Post als Partnerfirma entschieden? Arthur Kaindl: Die Post hat sich im Vergleich mit mehreren Mitbewerbern für uns entschieden. Siemens Healthineers hat bereits mehrere umfangreiche E-Health-Projekte in Europa umgesetzt, beispielsweise grosse Teile der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) in Österreich. Dort unterstützt die Vernetzungslösung E-Health Solutions behandelnde Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Apotheken beim Zugang zu wichtigen Gesundheitsdaten ihrer Patienten. Weitere Projekte laufen derzeit unter anderem in Dänemark, Deutschland und Spanien. Die Schweizerische Post geniesst bei der Bevölkerung grosses Vertrauen. Ausser den postalischen Dienstleistungen bis zur Haustür eines jeden Bürgers betreibt die Post auch eine Reihe von Onlinediensten und forscht intensiv hinsichtlich zukünftiger logistischer Lösungen, wie die Zustellung mittels Drohnen oder fahrerlose Autobusse. Seit mehreren Jahren betreibt sie bereits den elektronischen Transport vertraulicher Informationen und unterstützt die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Mit unseren E-Health Solutions sollen diese Mechanismen nun auf eine neue und moderne technologische Basis gehoben werden. Welchen Stellenwert hat der Schweizer Markt für Siemens Healthineers? Die Schweiz ist mit ihrer Spitzenmedizin und dem hochentwickelten Gesundheitssystem in allen Bereichen des Produktportfolios für Siemens Healthineers ein hochattraktiver Markt. Umso mehr ist es für Siemens Healthineers spannend, nun gemeinsam mit der Schweizerischen Post zur weiteren Verbesserung der Qualität und Effizienz des Gesundheitssystems über die Vernetzung der Gesundheitseinrichtungen in der Schweiz beizutragen. Was sind die grössten Herausforderungen bei der Umsetzung der Partnerschaft mit der Post? Grosse Herausforderungen liegen hier besonders in der Standardisierung von Gesundheitsdaten und Harmonisierung von einrichtungsübergreifenden Abläufen sowie in der Umsetzung eines gesamtheitlichen Informationsmanagements. Das bedeutet, die jeweils benötigten Informationen und das benötigte Wissen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, bei der richtigen Person, in geeigneter Form aufbereitet, bereitzustellen. Umgelegt auf das Gesundheitswesen bedeutet das, relevante Gesundheitsdaten Arthur Kaindl, Head of Digital Products, Siemens Healthineers zur Verfügung zu stellen, genau dort, wo sie gebraucht werden. Das ist die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Die Voraussetzung ist eine digitale Vernetzung aller beteiligten Einrichtungen, um eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten zu ermöglichen und so zu einer besseren Diagnose sowie Therapieentscheidung zu kommen. In welchen Rechenzentren wird die E-Health-Plattform der Post betrieben? Die Dienste werden in den Hochsicherheitsrechenzentren der Schweizerischen Post betrieben. Alternativ dazu wird es voraussichtlich in einigen Fällen auch Installationen bei grossen Gesundheitseinrichtungen geben. Welche Technologien setzen Sie für das EPD ein? Unsere Produktfamilie E-Health Solutions basiert vollständig auf internationalen Standards, wie sie von IHE, HL7 und DICOM definiert sind. Moderne Austauschformate wie CDA genauso wie schlanke FHIR-Schnittstellen sind Teil des festgelegten Lieferumfangs. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_104472 6

ICT-Komplettlösung nach Mass Luegeten, Zentrum für Pflege und Betreuung Seit 1965 ist die Luegeten, Zentrum für Pflege und Betreuung in Menzingen ZG, ein wichtiger Teil der stationären Altersbetreuung im Kanton Zug. Das Zentrum bietet langzeit- und chronisch kranken Bewohnerinnen und Bewohnern eine fachkompetente, ganzheitliche Pflege und Betreuung. Jetzt soll die Luegeten komplett saniert werden. Die Konzipierung und Neuausrichtung der ICT wurde durch Alpiq InTec ausgeführt. ADVERTORIAL WIR VERSTEHEN GEBÄUDE Alpiq InTec ist schweizweit führend in der Gebäudetechnik. Wir kennen uns in allen Teilbereichen aus und bieten die gesamte Dienstleistungspalette von Elektro über HLKKS, ICT-Services, Security & Automation bis hin zu Technical Services an. Insgesamt 4900 Mitarbeitende an über 90 Standorten in der ganzen Schweiz kreieren für ihre Kunden massgeschneiderte Lösungen. Alpiq InTec gehört jetzt zur Bouygues-Gruppe und wird ab dem 22. Oktober unter neuem Namen auftreten. Weitere Informationen: Alpiq InTec Schweiz AG, ICT Services, philipp.wigger@alpiq.com, www.alpiq-intec.ch/ict Neubauprojekt «Lueg emol» Die Sanierung umfasst zwei Projekte parallel: Mit «Lueg emol» entsteht ein Ersatzneubau sowie eine Nutzungsanpassung des Pflegezentrums. Während der ganzen Zeit der Bauphase bis 2021 werden Administration wie auch alle Bewohner in den Pavillon «Luegeten Unterwegs» übersiedeln. Das Neubauparojekt «Lueg emol» ist nicht nur baulich und logistisch eine Herausforderung, sondern auch in Bezug auf die IT. Weil die Luegeten nicht nur die Gelegenheit wahrnimmt, das bauliche Konzept zu überarbeiten, sondern gleichzeitig auch die ICT-Landschaft auf den neuesten Stand bringt. ICT – keine 08/15-Lösung. Das Pflegezentrum setzt in Bezug auf ICT auf eine allumfassende Lösung aus einer Hand, die in puncto Innovation und Sicherheit den neuesten technologischen Standards entspricht. Die Anforderungen sind komplex: Die bisherige IT-Umgebung, die elektronische Datenverwaltung und Verfügbarkeit, Wireless, Telefonie, Mobile Devices und das Bewohnerrufsystem sollen erneuert werden. Neue Konzepte, wie das Infotainment, sollen in die ICT einfliessen. Zentral ist eine einfache Bedienbarkeit. Gleichzeitig sollten neue Kommunikationsmöglichkeiten zu einer Effizienzsteigerung und einer markant höheren Datensicherheit im Betrieb beitragen. Eine lückenlose Übergangsphase Aufgrund der Übergangsphase im Pavillon musste sowohl eine lückenlose ICT-Versorgung im Pavillon sichergestellt, als auch bereits die zweite Phase im Neubau mitbedacht werden. Ziel war dabei ein hoher Investitionsschutz. Der Pavillon wurde somit beim ICT-Detailkonzept nicht als einzelnes Projekt betrachtet, sondern es sollen möglichst Synergien genutzt und nur Investitionen getätigt werden, die sich leicht in den Neubau übertragen lassen. Dadurch wurde die ICT-Übergangslösung vor allem flexibel, sehr anwenderorientiert, phasenweise umsetzbar und übertragbar, konzipiert. Ein zugeschnittenes ICT-Detailkonzept «Der Grund für die Projektvergabe an Alpiq InTec war, dass sie mit ihrer Lösung über den Tellerrand hinaus geschaut hat. Das präsentierte Gesamtkonzept war überzeugend und nahm unsere Bedürfnisse in jeder Hinsicht ernst. Bei Alpiq InTec wurden wir nicht einfach mit einer bestehenden Standardlösung abgefertigt, sondern erhielten in kürzester Zeit eine massgeschneiderte, auf die verschiedenen Phasen angepasste Lösung. Gleichzeitig kann Alpiq InTec alle benötigten ICT- Bereiche mit ihrem Fachwissen abdecken, alles über einen einzigen Ansprechpartner koordinieren und uns die Schnittstellen zu verschiedenen Lieferanten abnehmen», blickt Ruedi Wismer, Geschäftsführer des Luegeten Zentrums zurück. «Die Verbindlichkeiten und Kosten wurden bisher immer eingehalten, trotz zeitlichem Druck und engmaschiger Planung. Könnte ich das Projekt nochmals starten, würde ich Alpiq InTec wieder an Bord holen, um vom Multitec- Effekt zu profitieren.» Verbesserungen auf ganzer Linie • homogene, gesamtheitlich abgestimmte ICT- Lösung, die jederzeit erweitert oder angepasst werden kann • hohe Benutzerfreundlichkeit, verbunden mit Effizienzsteigerungen • Cloud-Lösung – IT-Sicherheit mit Datenhaltung in der Schweiz • jedes Zimmer hat Zugriff auf ein intuitives Infotainmentsystem • Flächendeckende Wireless- und Mobility- Architektur • One-Device-Strategie • Verbesserung der betrieblichen Kommunikationskanäle • zentral verwaltete Netzwerkstruktur • innovatives Funk-Bewohnerrufsystem Alpiq InTec Schweiz AG ICT Services philipp.wigger@alpiq.com www.alpiq-intec.ch/ict

Archiv