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IT for Health 2/2018

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PRODUKTE & TECHNIK Asus

PRODUKTE & TECHNIK Asus zeigt erstes Healthcare-Wearable bca. Asus hat an der Computex 2018 Anfang Juni sein erstes Healthcare-Wearable präsentiert. Der Healthtracker Vivowatch BP ist eine Kombination aus Fitnesstracker und Smartwatch. Neue Technologie misst Blutdruck Die Vivowatch soll etwa die Schlafqualität sowie die Aktivitäten des Trägers erfassen können. Zudem messe die Uhr den Puls und einen Stressindex. Das Healthcare-Wearable könne mittels einer neu entwickelten Technologie auch den Blutdruck des Trägers messen, dies sei mithilfe einer Sensoren-Kombination aus elektrokardiografischen und optischen Sensoren in nur 15 Sekunden möglich. Das Gerät sei etwa so gross wie eine Smartwatch. Der Akku hält laut Hersteller rund 28 Tage durch. Seit August ist die Vivowatch BP für einen Preis von rund 145 Euro in Europa erhältlich. Zur Verfügbarkeit in der Schweiz konnte der Hersteller auf Nachfrage noch keine Angaben machen. Ringier investiert in Health-Start-up Baze cgr. Ringier Digital Ventures ist beim Zürcher E-Health-Start-up Baze eingestiegen. In einer Mitteilung macht Ringier jedoch keine Angaben zur Höhe der Investition. Unter dem Namen Sanalytica ist Baze im Handelsregister eingetragen. Die Firma hat Büros in Berlin und Cambridge, MA (USA). Baze arbeite an einer Plattform für personalisierte Ernährung, heisst es in der Mitteilung. Über einen Bluttest, den die Nutzer zuhause durchführen können, macht Baze Vorschläge zu Nahrungsergänzungsmitteln. Die Information über einen etwaigen Vitamin- oder Mineralstoffmangel erhält der Nutzer per App. Anschliessend werden die nötigen Ergänzungsmittel in der optimalen Dosis zum Patienten geliefert, lautet das Versprechen der Macher der Plattform. Der Bluttest wurde zusammen mit Innosuisse (ehemals KTI) und der FHNW entwickelt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Derzeit ist Baze nur in den USA tätig. Im vierten Quartal dieses Jahres will die Firma in der Schweiz starten. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_96482 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_98214 Healthbank lanciert Version 2.0 bca. Das Digital-Health-Unternehmen Healthbank hat mit «Healthbank 2.0» eine neue Version seiner Plattform für Gesundheitsdaten entwickelt. Laut dem Baarer Unternehmen wurde die Sicherheit durch eine End-to-End-Verschlüsselung erhöht. «Das bedeutet, dass die Gesundheitsdaten der User auf persönlichen Geräten wie beispielsweise Computer, Laptop oder Mobiltelefon bereits verschlüsselt werden, bevor sie an die Cloud-Systeme von Healthbank übertragen werden», erklärt Reto Schegg, CEO von Healthbank, die Fortschritte in einer Mitteilung. Mit der neuen Softwarearchitektur und den implementierten Sicherheitsmechanismen sei Healthbank nun bereit, weitere Partner und Anwendungen mit einem Healthbank- Konto zu verbinden. Daten aus dem gesamten Gesundheitsbereich Healthbank ist gemäss eigenen Angaben eine unabhängige Gesundheitsdaten-Transaktionsplattform. Sie soll es Menschen ermöglichen, ihre Daten auf sichere und datenschutzkonforme Weise mit anderen Partnern zu teilen. Healthbank verbindet Datenquellen aller Art aus dem gesamten Gesundheitsbereich. Des Weiteren werden die Teilnehmer dafür belohnt, wenn sie ihre Gesundheitsdaten für Forschungszwecke teilen, wie das Unternehmen schreibt. Die beiden Apps «CatchMyPain» und «PainCompanion» sollen in Kürze in die Healthbank integriert werden. User, die unter starken oder chronischen Schmerzen leiden, sollen von der Langzeit-Schmerzdokumentation profitieren und weiter ihre Erfahrungen und Gedanken auszutauschen können. Healthbank will künftig auch eng mit dem Schweizer App-Entwickler «Rehaptix» zusammenarbeiten. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_100316 30

Gesund und fit durch Health-Apps Health-Apps liegen in der Schweiz im Trend. Sie sollen uns fit und gesund machen, uns bei medizinischen Fragen beraten und im Krankheitsfall eine möglichst umfassende und effiziente Behandlung ermöglichen. Drei Schweizer Health-Apps in der Übersicht. Autorin: Barbara Camenzind PRODUKTE & TECHNIK IMPULS COACH Seit März 2018 ist die neue, kostenlose App «iMpulsCoach» der Migros verfügbar. Die App lädt zu 20 Gesundheitsprogrammen wie «Abnehmen für Sportmuffel», «Bereit für die Laufsaison» oder «Fit mit Kindern im Schulalter». Diese sollen Menschen in allen möglichen Lebenssituationen auf eine spielerische Art dazu animieren, Sport zu treiben, sich ausgewogen zu ernähren oder einfach generell gesünder zu leben. Dazu gibts Expertentipps zu Bewegung, Ernährung und Entspannung. Die App läuft auf iOS- und Android- Smartphones. BENECURA Swica bietet mit der App «Benecura» einen digitalen Symptomcheck an. Mit der von Ärzten entwickelten App können sich Versicherte bei Beschwerden oder im Krankheitsfall informieren. Aufgrund der eigenen Nutzereingaben erhält der Anwender Empfehlungen für das weitere Vorgehen in Bezug auf sein medizinisches Problem. Zusätzlich beinhalte «Benecura» ein wissenschaftlich fundiertes Medizinlexikon und ein Medikamenten-Verzeichnis, so die Macher. Daten würden verschlüsselt in einem Dossier gespeichert, auf das nur der jeweilige Benutzer Zugriff hat. IMITOCAM Mit der vom Start-up Imito entwickelten App «ImitoCam» können Ärzte und Spitäler Krankheiten und Verletzungen visuell per Foto oder Video dokumentieren. Diese Art der Dokumentation unterstützt vor allem den Vergleich vor, während und nach einer Behandlung. Die medizinischen Daten werden per Barcode mit dem jeweiligen Patienten datenschutzkonform verknüpft und sind sofort in einer elektronischen Patientenakte für das gesamte Behandlungsteam verfügbar. Über einen internen Chat können verschiedene Behandlungsmöglichkeiten diskutiert werden. Auftraggeber: Migros-Genossenschafts-Bund Auftragnehmer: Namics und Aperto Partner: Fachexperten aus den Bereichen Sport, Ernährung und Entspannung sowie IT und UX Technologien: Magnolia, Spring als Java Framework, React Online seit: März 2018 Auftraggeber: Swica Auftragnehmer: Noser Health (eine Service-Marke von Noser Engineering) Partner: Noser Health, Noser Engineering, Helmedica/Rockethealth Technologien: Xamarin (iOS, Android), MDD (Medical Device Directive), IEC62304 Online seit: Oktober 2016 Auftraggeber: Imito, Zürich Auftragnehmer: Imito, Zürich Entwicklungspartner: Universitätsspital Basel Technologien: Native für iOS und Android, Java EE mit Active Directory, HL7 und Dicom-Schnittstellen Online seit: Oktober 2016 31

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