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IT for Health 2 / 2019

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ZUM SCHLUSS Fus Ro AUA

ZUM SCHLUSS Fus Ro AUA sma. Eine australische Organisation für Familienplanung hat mit dem Videospiel Skyrim für Vasektomien geworben. Wer die digitale Welt trotz eines Pfeils im Knie noch retten könne, der müsse auch vor einem kleinen Schnitt im Intimbereich keine Angst haben, so die Argumentation. Wenn sich das Konzept der Verhütungsinstitution durchsetzt, könnte man es auch für andere Branchen nutzen. Baumärkte dürften mit Minecraft neue Kundschaft anlocken, Fahrschulen mit Mario Kart Junglenker motivieren oder Zügelunternehmen mit Tetris werben. Man muss es den Gamern am Ende nur richtig verkaufen – kurz und schmerzlos. Millionen-Busse für Fake-Rezensionen Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! fpo. Vertrauen ist das wohl wichtigste Gütesiegel beim Kauf medizinischer Produkte. Cure Encapsulations hat versucht, sich die Gunst der Kunden mit Fake-Bewertungen zu erschleichen und flog auf. Der Diätpillen-Hersteller wurde als erster Amazon-Händler von der US-amerikanischen Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde für seine Fakes mit 12,8 Millionen US-Dollar gebüsst. Wie «Computerbase» schreibt, hatte Cure einen Dienstleister beauftragt, die Amazon-Kundenbewertung seiner Pillen bei mindestens 4,3 Sternen zu halten und falsche Rezensionen zu schreiben. Die Busse könnte sich zwar noch drastisch reduzieren, sollte Cure ausstehende Steuerverpflichtungen begleichen. Doch den Dienstleister gibt's nicht mehr und das Konsumentenvertrauen dürfte auch futsch sein. Der Trick mit dem Loch im Kopf osc. Elon Musk ist für seine, sagen wir mal progressiven Vorschläge bekannt. Neben durchaus vielversprechenden Projekten wie dem Hyperloop oder der Recycling-Rakete Space-X verbreitet der Tech-Tausendsassa auch immer wieder mal Vorschläge, die eher furchteinflössend als ver hei ssungs voll klingen. In letztere Kategorie gehört wohl auch der «Neuralink». Dabei handelt es sich laut einem Bericht der «Welt» um direkt ins Gehirn eingepflanzte Mini-Elektroden. Diese sollen den menschlichen Verstand leistungsfähiger machen, so Musks Idee. Über Löcher im Schädel liessen sich dann Apps und Updates installieren, und so etwa auch neue Sprachen lernen. Nach ersten Tests mit Ratten und Affen suche Musk nun Versuchskaninchen, äh, Freiwillige. Zum Supermenschen mit Biohacking mur. «Ich bin 32 Jahre alt und habe 200000 US-Dollar für Biohacking ausgegeben», schreibt der Ex-Google-Angestellte Serge Faguet in einem Blogeintrag auf «hackernoon.com». «Es machte mich ruhiger, dünner, extrovertierter, gesünder und glücklicher.» Als Unternehmer habe er sich mehr Energie, Selbstvertrauen, Willenskraft und Intelligenz gewünscht, und Biohacking sei in den letzten rund fünf Jahren sein wichtigstes Hobby gewesen. Er habe in dieser Zeit seinen Schlaf und seine Ernährung optimiert, Sport gemacht, tausende Tests absolviert sowie dutzende Medikamente und hunderte Ergänzungsmittel eingenommen. Zusätzlich meditierte Faguet, machte eine Psychotherapie, experimentierte mit MDMA und konnte sein Körperfett um 16 Prozent senken. Grafiken: bobmadbob / iStock.com; pikepicture / iStock.com; R-DESIGN / iStock.com 64

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