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Netzwoche 01/2016

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16 People Köpfe RISING

16 People Köpfe RISING STAR: BEAT MARBACH dgi. Der Versicherer Swiss Life Schweiz hat seinen CIO Beat Marbach in die Geschäftsleitung aufgenommen. Ausser der Pflege und Weiterentwicklung der IT-Systeme stünden auch die Portale des Versicherers im Fokus seiner Arbeiten, erklärte Marbach auf Anfrage. Die Onlineportale sollen vermehrt durch Apps komplementiert werden. Ziel sei es, die digitalen Plattformen für alle Benutzergruppen des Unternehmens zugänglich zu machen. Das Angebot soll auf allen wichtigen Endgeräten abrufbar sein. Den Prozess der digitalen Transformation will Marbach mit Einbezug der Kunden verwirklichen. Die Co-Creation soll nicht nur partiell eingesetzt, sondern als permanente Disziplin etabliert werden. Zudem sehe er sich als Motivator und möchte als CIO sein Team dazu bringen, die Ambitionen in der Digitalisierung sowie im Maintenance-Bereich zu realisieren. Er will seine Freude am Individuum, an der Kraft seines Teams und die Affinität zu den heute verfügbaren und den kommenden Technologien für diese Aufgabe einsetzen, wie Marbach sagt. Dabei stehen für ihn immer solide Architektur und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Seine Karriere bei Swiss Life begann Marbach 2008. Letztes Jahr trat er seine Stelle als CIO an. Mit seinem Team löste er das alte Kollektivversicherungssystem durch das neue Vorsorgesystem «Swiss Life My Life» ab. Der Wirtschaftsinformatiker hatte seit seinem Studium an den Universitäten Zürich und St. Gallen mehrere Leitungsfunktionen im IT- Bereich inne. Unter anderem war er CIO am Opernhaus Zürich und am Schauspielhaus Zürich. BEYOND ICT: Chris Martin, General Manager, Cisco Schweiz Christian Martin ist General Manager bei Cisco Schweiz. Martin arbeitet auch im Vorstand von ICT-Switzerland. Der studierte Elektroingenieur lebt mit seiner Familie in der Nähe von Zürich. Er spielt gern Fussball und Tennis, fährt Ski und interessiert sich für andere Kulturen. Interview: George Sarpong Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Meine Mutter hat nie wirklich verstanden, was wir bei Cisco konkret machen. Um ihr einen kleinen Einblick zu geben, lud ich sie an eine grosse Cisco-Kundenveranstaltung ein, an der ich präsentierte. Es war schön zu spüren, wie stolz sie auf ihren «Bub» ist! Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht? Mit meinen zwei kleinen Buben gibt es jeden Tag so viel Situationskomik, dass ich regelmässig viel und herzlich lache. Wohin wollen Sie noch reisen? Mein Traum wäre es, mit einem Camper einen Sommer lang von Südspanien entlang der Mittelmeerküste nach Kroatien zu fahren. Was würde der zehnjährige Chris Martin zu seinem jetzigen Ich sagen? «Du verlangst heute genau die gleichen Sachen von deinen Kindern wie damals deine Eltern von dir. Dabei hast du dir geschworen, in gewissen Situationen nicht zu werden wie sie.» Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro? Ganz klar wegen der Leute. Wir haben super Mitarbeiter und ein engagiertes Team. Dafür bin ich sehr dankbar. Genauso geniesse ich aber auch den Austausch mit unseren Kunden und Partnern. Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Wenn ich meine Frau und die beiden Jungs behalten dürfte, dann würde ich gerne mit Roger Federer tauschen. Ich spiele gerne Tennis, reise gerne, gehe gerne in schöne Hotels und würde auch gerne einmal in ein Stadion mit 18 000 jubelnden Zuschauern einlaufen. Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben? Als jemand, der von Cisco begeistert ist. Jemand, der versteht, was wir verkaufen, sich für ihre Anliegen einsetzt und Spass dabei hat. Viele würden mich auch als Familienmenschen beschreiben. Welchen persönlichen Herausforderungen möchten Sie sich noch stellen? Mich reizt es, einmal am Ironman teilzunehmen und auf das Matterhorn zu steigen. 01 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Köpfe 17 XING ERNENNT NEUE MARKETINGCHEFIN NETCETERA ERWEITERT GESCHÄFTSLEITUNG ATOS SCHAFFT NEUE STELLE FÜR ICT CONSULTANT CFO VON FAIGLE SOLUTIONS GIBT SEINEN POSTEN AB Q-PERIOR ERNENNT SCHWEIZER GESCHÄFTSFÜHRER Sabina Neuhaus Michael Seifert René Steudle Bernie Kron Hasan Tekin gsa. Sabina Neuhaus ist Marketingchefin bei Xing Schweiz. Die 36-Jährige hat die neu geschaffene Funktion Anfang dieses Jahres übernommen. Zuletzt war sie als Senior Marketing Manager bei Brack.ch tätig. Davor leitete Neuhaus die Marketingkampagnen bei Galaxus und Digitec. Die Hauptaufgabe von Neuhaus wird es sein, den Bereich Digital Marketing auszubauen, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie soll rund um das Thema des Wandels der Arbeitswelt geeignete Marketingmassnahmen definieren und umsetzen. Zudem soll sie den Stellenmarkt von Xing in der Schweiz besser bekannt machen. mur. Das Zürcher Softwareunternehmen Netcetera hat Anfang des Jahres eine Niederlassung in München eröffnet. Managing Director und damit Leiter des neuen Standorts ist der 52-jährige Michael Seifert. Er hat über 25 Jahre Erfahrung in der Zahlungsverkehrsbranche. Er war zuletzt Vice President Sales bei First Data Deutschland. Für Arcot Systems verantwortete er das zentraleuropäische Geschäft für mehr als 12 Jahre. In seiner neuen Funktion bei Netcetera ist Seifert verantwortlich für Kundenbetreuung, Business Development und den Vertrieb in Deutschland, Österreich und Osteuropa. mla. Seit 1. Januar ist René Steudle bei Atos Schweiz als ICT Consultant High Performance Computing (HPC) tätig. Mit der neu geschaffenen Stelle des ICT Consultant HPC will Atos das nach der Übernahme von Bull erweiterte Angebot rund um High Performance Computing «ideal abdecken und der laufend steigenden Nachfrage im Markt gerecht werden». Atos hatte seinen Konkurrenten Bull im Mai 2014 für 620 Millionen Euro übernommen und seither das Portfolio im Bereich High Performance Computing «stark ausgebaut», wie das Unternehmen mitteilt. cka. Bernie Kron hat seine Funktion als Geschäftsführer von Faigle Solutions abgegeben. Wie er auf Anfrage mitteilt, ist er seit Oktober nicht mehr operativ für den Dokumenten-Management-Spezialisten tätig und sucht derzeit nach einer neuen Herausforderung. Kron war im April 2014 als Geschäftsführer zum Familienunternehmen gestossen. Vorläufig soll Thomas Rieder, CEO des Mutterunternehmens René Faigle AG, Krons Funktion ad interim übernehmen. Zu den Gründen für Krons Ausscheiden wollte das Unternehmen keine Angaben machen. dkl. Der deutsche IT-Berater Q-Perior hat Hasan Tekin zum Geschäftsführer für die Schweizer Niederlassung des Unternehmens in Bern ernannt. Wie Q-Perior mitteilt, löst Tekin Stephan Marchner ab. Tekin ist seit 2004 für Q-Perior tätig. Damals hiess das Unternehmen noch Esprit. Tekin betreute bislang Schweizer Grosskunden, wie es in der Mitteilung heisst. Vor seiner Zeit bei Esprit war Tekin fünf Jahre für den Schweizer SAP-Dienstleister GIA tätig. Marchner ist Mitgründer von Esprit und bleibt Q-Perior als Verwaltungsratspräsident erhalten. Anzeige Die Digitale Transformation hat ein Zuhause. Security Social Business 14. – 18. März 2016 Hannover ▪ Germany cebit.com Internet of Things Mobile Big Data Cloud Global Event for Digital Business www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2016 Handelskammer Deutschland-Schweiz · Tel. 044 283 61 73 · verena.stuebner@handelskammer-d-ch.ch

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