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Netzwoche 01/2016

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20 tisch alles. Künftig

20 tisch alles. Künftig wollen wir mit unseren Standardsystemen weitere Analysemöglichkeiten über operative Schlüsseldaten anbieten. Im Einzelfall integrieren wir auch Drittsysteme für Analytics. Wir sind überzeugt, dass die Analyse vorhandener Daten unseren Kunden grosse Chancen bietet und das Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Welche weiteren Trends sehen Sie im Bereich Business-Software? Der Megatrend in der Business-Software ist die Aufhebung bestehender Silos. Unternehmenskunden lösen sich hier vom Best-of-Breed-Ansatz. Sie trennen sich von dem Modell, das CRM des Softwarehauses X, das ERP des Herstellers Y und den Shop des Anbieters Z zu nutzen. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Kunden erkennen immer deutlicher, welche Nachteile dieser Ansatz mit sich bringt. Sie müssen die verschiedenen Systeme warten und miteinander synchron halten. Sie suchen daher nach Wegen, um aus dieser Situation herauszufinden. Heute gibt es vereinheitlichte Lösungen, wie wir sie etwa mit Opacc Oxas anbieten. Man kann damit sein Best-of-Breed-System auf einen Schlag ablösen oder einzelne Anwendungen schrittweise umstellen. Lizenzmodelle und -kosten bremsen IT-Verantwortliche bei der Entwicklung von Innovationen für das Business. Wie reagiert Opacc darauf? Ich konnte schon manchem Kunden vorrechnen, dass unsere Lizenzkosten tiefer liegen als die Miete für seine Mitarbeiterparkplätze. Wir sprechen von der digitalen Transformation, und es ist klar, dass diese etwas kostet. Wenn wir einem Kunden eine Plattform zur Verfügung stellen, mit der er dieser Herausforderung gewachsen ist, wird er wohl auch bereit sein, so viel Geld auszugeben, wie für seine Parkplätze. Inwieweit ist die digitale Transformation ein Problem für Opacc? Jedes Unternehmen ist jeden Tag in Gefahr. Es entsteht laufend Neues. Immer öfter auch ausserhalb der Branche. Für uns ist die digitale Transformation eine Riesenchance. Wir liefern die Plattform, die Unternehmen den erfolgreichen digitalen Wandel ermöglicht. Wir bewegen uns auf dem heissesten Feld, das es derzeit am Markt für Enterprise-Software gibt und betreuen mehrere hundert Kunden mit soliden Produkten. Da müssten wir uns schon anstrengen, damit das für uns zum Problem wird. Wie bewerten Sie die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz? Die Wirtschaft muss sich viel mehr mit der Realität auseinandersetzen als die Politik. Deshalb findet die Wirtschaft immer die besseren Lösungen. Ich bin optimistisch: Solange man der Schweizer Wirtschaft den nötigen Handlungsspielraum gibt, den sie braucht, mache ich mir keine Sorgen. «Wir liefern die Plattform, die Unternehmen den erfolgreichen digitalen Wandel ermöglicht.» Beat Bussmann, CEO, Opacc Wie sehen Ihre Pläne für Opacc 2016 aus? Wir bieten für einige unserer Lösungen Cloud-Modelle an. Dieses Jahr wollen wir das Angebot, etwa mit unserem ERP- System, ergänzen. Zusätzlich werden wir unsere Services rund um die Cloudbox ausbauen. Wir wollen den Kunden ein vollständiges und flexibles Cloud-Angebot offerieren. 01 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 21 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir brauchen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Daniele Giampà NEUE WEBSITES www.glarnerland.ch dgi. Der Kanton Glarus hat für die Gemeinden Glarus, Glarus Nord und Glarus Süd ein gemeinsames Onlineportal lanciert. In Zusammenarbeit mit der Agentur Pluswert konzipierte der Kanton eine Website für die Feriendestinationen Braunwald, Elm Glarus und Glarus Nord. Seit der politischen Neuordnung präsentieren sich laut der Agentur die vier Regionen zum ersten Mal auf derselben Onlineplattform. Kurze Berichte über Naturerlebnisse, kulinarische Angebote und Städteführungen sollen die Neugierde der Nutzer wecken, auch unbekannte Seiten des Glarnerlands zu entdecken. Bei Interesse kann sich der Nutzer in den Kategorien «Glarner Quickies», «Winter-Aktionen» oder «Industriespionage» genauer über Unternehmen und Dienstleistungen des Kantons erkundigen. https://ski.ticketcorner.ch dgi. Der Schweizer Dienstleister Ticketcorner hat die Website https://ski.ticketcorner.ch erneuert. Der Ski-Ticket-Webshop liefert umfangreiche Zusatzinformationen zum Skiangebot in der Schweiz. Der Nutzer kann über seine Destination in der gewünschten Region mittels einer Filterfunktion Genaueres erfahren. Die Suchmaschine sortiert die Skigebiete etwa nach Preis, Wetterlage, Schneehöhe, Neuschnee oder Pistenzustand. Im unteren Teil der Seite sind alle Skigebiete in der Übersicht aufgelistet. Auf den jeweiligen Unterseiten bieten Webcams und Pistenpläne einen direkten Einblick in das Skigebiet. Des Weiteren stellt hier das Unternehmen seine Promotionen, Gewinnspiele sowie Neuigkeiten zu seinen Produkten und Dienstleistungen online. Das ganze Portal ist dank Responsive Design auch über Smartphones und Tablets abrufbar. www.mountainhotels.ch dgi. Die Firma Davos Klosters Bergbahnen präsentiert seine Hotels auf einer neuen Website. Die Hotel-Buchungsplattform Mountain Hotels liefert Informationen rund um die insgesamt 19 Hotels und Hostels, die das Unternehmen betreibt. Ausser den Spezialangeboten sind auf dem Portal auch Events sowie kurze Berichte über verschiedene Aktivitäten zu finden. Im Balken am oberen Rand der Seite sind weitere Informationen abrufbar, etwa welche Bergbahnanlagen geöffnet sind, deren Betriebszeiten oder der tagesaktuelle Stand zur Lawinengefahr. Auch gibt es eine Übersicht mit Webcams, die einige Bergpanoramen zeigen. Zusätzlich können sich die Nutzer in den verschiedenen sozialen Netzwerken anmelden oder eine Mitgliedschaft für die sogenannten «Ride Hard Stay Easy»-Angebote beantragen. Auftraggeber: Kanton Glarus, Produktmanagement Glarnerland, Chur Auftragnehmer und Partner: Land in Sicht, Salzburg Technologien: HTML5, eZ Publish, Online seit: November 2015 Auftraggeber: Ticketcorner, Rümlang Auftragnehmer und Partner: Netcetera, Zürich Technologien: Broadleaf Commerce v4.0.0, Thymeleaf v2.1.4, Java 8, JPA v2.0, Spring MVC v4.1.6, Maven v3.3.1, MySQL, Tomcat 7, RedHat Enterprise Linux 7.1 Online seit: Dezember 2015 Auftraggeber: André Rellstab, Leiter Marketing, Davos Klosters Bergbahnen, Davos Auftragnehmer und Partner: Somedia Production, Chur Technologie: Typo3 Online seit: November 2015 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2016

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