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Netzwoche 01/2016

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22 Technology Aktuell

22 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Seagate folgt Western Digital cka. Seagate hat sein Festplattenportfolio mit einer neuen Technologie aufgerüstet. Mit dem Edelgas Helium will der Hersteller die Speicherkapazität seiner Produkte erhöhen. Das erste mit Helium gefüllte Produkt ist die Enterprise 3,5 Capacity HDD. Wie der Hersteller mitteilt, fasst diese bis zu 10 Terabyte an Daten. Das Edelgas im Gehäuse soll dafür sorgen, dass weniger Turbulenzen entstehen. ▸ Webcode 6064 Credit Suisse engagiert Elca dgi. Credit Suisse hat Elca Informatik mit seinem neuen Projekt betraut. Der Schweizer IT-Lösungsanbieter soll für die Bank einen neuen Event- Management-Prozess erstellen, schreibt Elca Informatik. Elca habe die Softwarelösung eigens für Credit Suisse konzipiert. Rund 500 Mitarbeiter der Grossbank in 13 verschiedenen Ländern würden mit der Anwendung arbeiten. Credit Suisse organisiert und sponsert laut eigenen Angaben jährlich 2300 Veranstaltungen. ▸ Webcode 6033 Der Bundesrat setzt auf eID-Dienstleister dgi. Der Bundesrat hat sich bei der Herausgabe von elektronischen Identitäten, auch eID genannt, für den Einsatz von Dienstleistern entschieden. Das Eidgenössische Justizund Polizeidepartement (EJPD) soll dafür bis Ende 2016 eine Vernehmlassungsvorlage ausarbeiten, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Das EJPD rät dem Bund von einer eigenen Herausgabe von elektronischen Identitäten ab. Er sei der schnellen und dynamischen Entwicklung der Technologie und dem Verhalten der Nutzer nicht gewachsen. Stattdessen sollen Dienstleister elektronische Identitätssysteme entwickeln, testen und kontinuierlich erneuern. Der Staat soll nur die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen für die vom Markt entwickelten Systeme festlegen. So wären die eID-Systeme staatlich anerkannt. «Das Ziel ist, staatlich anerkannte eID-Systeme möglichst breit einzusetzen», erklärt Alexander Rechsteiner, stellvertretender Leiter Kommunikation und Medien, auf Anfrage. «Insbesondere E-Government-Anwendungen, die eine sichere Authentifizierung und Identifizierung auf ihren Onlineportalen verlangen, werden davon profitieren können.» Zudem seien solche elektronischen Identifikationsmittel für die weitere Entwicklung von Onlinegeschäften wichtig. Der Bund sieht vor, die eID-Systeme rechtlich und technisch so zu gestalten, dass sie auch die EU anerkennen kann. Die vorgesehene Standardisierung von eID-Systemen soll Kosteneinsparungen ermöglichen. Die Anwender müssten so keine eigenen Authentifizierungs- und Identifizierungslösungen mehr entwickeln und betreiben, sagt Rechsteiner. Stattdessen könnten sie sich auf einheitliche und vertrauenswürdige eID-Systeme stützen. Das geplante eID- Alexander Rechsteiner, stv. Leiter Kommunikation und Medien, Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD. Gesetz schaffe zudem die notwendige Rechtssicherheit für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Onlinedienstleistungen. Die Dienstleister sollen die Identitätsdaten über eine elektronische Schnittstelle beziehen können. Für die Sicherstellung der Daten will der Bund ein sogenanntes ISDS-Konzept erstellen. Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Festlegung der Massnahmen für die Informationssicherheit und den Datenschutz. Es soll die Restrisiken aufzeigen, die mit dem Betrieb des IT-Systems und der Organisation verbunden sind. Es beschreibt zudem das Notfallkonzept. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6101 MÜLLERS KLEINES ABC Q wie Quantified Self Christopher Müller Inhaber und CEO von Die Ergonomen Usability AG. Theorie: Quantified Self ist eine Bewegung von Menschen, die glauben, es sei gesund, Körperfunktionen aufzuzeichnen und im Internet zu publizieren. Die Idee dahinter: Wer seine körperlichen Aktivitäten ständig überwacht und zur Schau stellt, der wird seinen inneren Schweinehund leichter überwinden. Zum Sammeln der nötigen Daten braucht es entweder eine einschlägige App fürs Smartphone oder einen dieser hippen Fitness-Tracker fürs Handgelenk. Die zählen dann etwa all die Schritte, die man so macht. Die besseren wissen auch, ob dabei Berge überwunden wurden, wie hoch der Puls dabei ging oder ob man nachts zuvor gut geschlafen hat. Realität: Kürzlich an einem Workshop: Die Teilnehmer präsentieren zu Beginn ein Mitbringsel mit entweder guter oder schlechter Usability. Erna, Mitte 50, hat zu Weihnachten einen Tracker bekommen zwecks Verbesserung ihrer Fitness. Weit ist sie damit aber nicht gekommen – sie kann das Ding nicht mal anziehen, weil sie den genialen Verschluss nicht begreift. Otto, schon länger Besitzer desselben Modells, hilft ihr spontan aus der Patsche. Was er denn für Erfahrungen mache, mit dem Tracken, will Erna sogleich wissen. Nun, eine Zeitlang habe er das ja lustig gefunden. Doch dann sei ihm der Druck unerträglich geworden, sich dauernd selbst zu belauern, sich an den Vorgaben der Hersteller und obendrein an der Community zu messen. Deshalb habe er nach einem halben Jahr wieder damit aufgehört. Fazit: Über seine Fitness nachzudenken, ist sicher nicht falsch, und etwas Biofeedback schadet auch nicht. Zu weit geht das aber, wenn die Leute Herzrasen bekommen, weil sie ständig diskutablen Durchschnittswerten hinterherhecheln oder vor lauter Selbstoptimierung depressiv werden. Klar: Selbsterklärende Hardware würde das Risiko, dass es so weit kommt, zumindest etwas senken. Artikel online: auf www.netzwoche.ch Webcode 6041 01 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

DIGITAL SIGNAGE by SPECIAL NachGEfrAGT Mike Blackman, Managing Director der ISE, spricht über die Messe. Seite 08 Marktbericht Von wegen klein: Geht es um Digital Signage, ist die Schweiz gross. Seite 10 PoDIum Hersteller, Distributoren, Dienstleister und Anwender sprechen über Digital Signage. Seite 12 Software Wer eine Digital- Signage-Lösung sucht, hat die Qual der Wahl. Seite 17

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