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Netzwoche 01/2016

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24 Special Thema Firma

24 Special Thema Firma Bild: iStockPhoto Special Arbeitsplatz der Zukunft In Kooperation mit Abraxas Informatik Die Zukunft schon heute gsa. Trends wie die Consumerisation of IT, BYOD oder Shadow IT sind meist Symptome für den Wunsch der Mitarbeiter nach mehr Selbstbestimmung bei der Wahl ihrer Arbeitsmittel. Doch auch die IT-Verwaltung will heute mehr, als Drucker einrichten und Server pflegen. Ressourcen wie Zeit, Kreativität der IT-Fachleute und letztlich auch das Budget können nur dann in neue Projekte fliessen, wenn die Kräfte nicht durch Wartung und Unterhalt der Infrastruktur gebunden werden. Diese Situation wollte der Kanton St. Gallen ändern. Für seine Angestellten in der Verwaltung wollte der Kanton nichts weniger als den Arbeitsplatz der Zukunft schaffen. Ein interner App-Store sollte es Mitarbeitern erlauben, künftig jene Software zu beziehen, die sie wirklich brauchen und zu dem Zeitpunkt, an dem sie diese wollen. Auf der Seite der IT-Verwaltung wurde die Infrastruktur entschlackt und flexibler organisiert, um sich den raschen Veränderungen in der IT und der Digitalisierung der Verwaltung anpassen zu können. 01 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Abraxas Informatik Arbeitsplatz der Zukunft Special 25 Komplexe Organisationen verlangen nach einer flexiblen IT-Infrastruktur Mit Unterstützung der Abraxas Informatik AG hat der Kanton St. Gallen die komplette Arbeitsplatzinfrastruktur erneuert. Der Arbeitsplatz 2015 (APZ 2015) basiert auf einer Private Cloud und besticht durch gute Performance, Flexibilität sowie einen hohen Automatisierungsgrad. Heute verfügen die Ostschweizer über eine der modernsten und leistungsfähigsten IT-Infrastrukturen der Schweiz. DER AUTOR Martin Senn, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Division Outsourcing Solutions, Abraxas Informatik AG Kantonsverwaltungen erbringen eine Vielzahl verschiedener Dienstleistungen und sind auf zuverlässige IT-Werkzeuge angewiesen. Kantonsverwaltungen erbringen eine Vielzahl verschiedener Dienstleistungen für ihre Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft. Dazu sind sie auf zuverlässige und flexible IT-Werkzeuge angewiesen. Die alte Basisinfrastruktur des Kantons St. Gallen wurde diesen Anforderungen nicht mehr gerecht. Deshalb hat der Dienst für Informatikplanung des Kantons St. Gallen 2013 eine Ausschreibung zur Einführung des Arbeitsplatzes 2015 (APZ 2015) lanciert. «Mit dem Projekt verfolgten wir drei übergeordnete Ziele», erklärt Robert Schneider, CIO des Kantons St. Gallen. «Zum Ersten wollten wir den Departementen eine zuverlässige Infrastruktur anbieten, die den unterbrechungsfreien Betrieb ihrer Geschäftsapplikationen gewährleistet. Zum Zweiten sollte die Infrastruktur die Aspekte Flexibilität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit optimal verbinden. Und zu guter Letzt soll APZ den Departementen und den Mitarbeitenden des Kantons einen möglichst individuellen Einsatz ihrer IT-Mittel erlauben.» Im Vergleich zur bisherigen Lösung stellt APZ die Basisdienstleistungen deutlich kostengünstiger zur Verfügung und befreit damit sowohl menschliche als auch finanzielle Ressourcen, die zur Optimierung von Arbeitsprozessen respektive zur Bereitstellung von E-Government-Angeboten eingesetzt werden können. «APZ 2015 entkoppelt die Hardware von Prozessen, Fachanwendungen und Betriebssystemen. Für eine Organisation wie den Kanton St. Gallen wird es dadurch einfacher, Standardservices an einen externen Dienstleister auszulagern und sich auf geschäftsspezifische IT-Anforderungen zu konzentrieren», so Schneider. Eine standardisierte Plattform für individuelle Bedürfnisse «Mit APZ 2015 macht der Kanton St. Gallen einen grossen Schritt hin zur service-, respektive anforderungsorientierten IT-Infrastruktur», beschreibt Erwin Ochsner, Projektleiter bei Abraxas, die Herausforderung. «Der Kunde interessiert sich nicht mehr dafür, welche und wie viele Server im Rechenzentrum stehen. Er formuliert vielmehr ein Bedürfnis und erwartet, dass dieses mit der bestehenden Lösung befriedigt werden kann.» www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2016

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