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Netzwoche 01/2016

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40 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Seminar Managing Digital Transformation Datum: 25.02. – 27.02.2016 Zeit: 08.45 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: noemi.hess@fhnw.ch Veranstalter: FHNW, Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/iwi/managing-digital-transformation Digitale Transformation beschreibt die durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichten, nachhaltigen Veränderungen von Unternehmensstrategie, Unternehmensstruktur, Unternehmenskultur und Unternehmensprozessen. Im digitalen Zeitalter kann sich kaum eine Branche diesem digitalen Wandel entziehen. Die Führungskräfte haben die Notwendigkeit zur Transformation erkannt und stellen vermehrt technologiebezogene Themen auf ihre Agenda. Die Teilnehmenden lernen in diesem dreitägigen Seminar die Chancen und Risiken der digitalen Welt kennen. Sie erlernen die Anwendung der Methodologie System Thinking zur Modellierung des Systems und zur Identifikation des Potenzials. Ausserdem werden sie ihr frisch erworbenes Wissen durch Bearbeiten von Fallstudien verankern können. Neben Vorträgen und Diskussionen wird das Wissen auch in Form von persönlicher Reflektion und Konversation zu zweit sowie in kleinen Gruppen vermittelt. Dies bietet eine ideale Gelegenheit für Networking. Nach dem Abschluss des Seminars erhalten die Teilnehmenden 2 ECTS-Punkte. Das Seminar Managing Digital Transformation wird in Englisch unterrichtet. CAS Business Intelligence Datum: 26.02. – 16.09.2016 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Olten Kontakt: brigitte.nogler@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/iwi/cas-bi In Unternehmen fallen tagtäglich unzählige Daten an. Dahinter verbirgt sich eine Fülle von geschäftsrelevanten Informationen, die es zu nutzen gilt – für bessere Entscheidungen, zur Messung des Erfolgs strategischer Massnahmen oder zur Optimierung von Marketingstrategien und somit letztlich für entscheidende Wettbewerbsvorteile! Dieser CAS führt die grundlegenden Begriffe und analytischen Technologien von Business Intelligence (BI) anhand von zwei prototypischen Anwendungsfällen ein – der strategischen Planung und Überwachung von Unternehmenszielen mittels Kennzahlen einerseits sowie der Analyse von Markt- und Kundendaten zur Optimierung von Marketingstrategien andererseits. Dabei wird jeweils von einer betrieblichen Fragestellung ausgegangen und anhand derer die benötigte Modellierung, Erfassung, Abfrage und Aufbereitung der Daten abgeleitet. Die praktische Arbeit mit BI-Werkzeugen hilft bei der Anwendung und Vertiefung der erworbenen Kenntnisse. Der Lehrgang richtet sich an IT-Projektleitende oder -Fachkräfte beziehungsweise Consultants, die für die Einführung von BI-Technologien verantwortlich sind, sowie an Anwendende dieser Technologien (Führungskräfte, Businessanalysten oder Marketing-Mitarbeitende). Am Ende des 15-tägigen Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Business Intelligence mit 15 ECTS-Punkten. Ihren CAS können Sie später als Wahlfach im MAS «Information Systems Management» anrechnen lassen. MAS Software Engineering Datum: 05.04.2016 – 28.09.2018 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software-Engineering-Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Softwareentwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 01 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 41 Innovation verpflichtet Zum Glück gilt in diesen Tagen die IT wieder als innovativ. Wir sollten dafür sorgen, dass dies so bleibt! Business Cases gut auswählen und sorgfältig rechnen hilft dabei. «Ein guter Anwendungsfall zeichnet sich durch einen klar definierten und nachvollziehbaren Nutzen aus.» Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Die technologischen Innovationen und deren Möglichkeiten waren selten so vielfältig wie heute. Allein die Technologien, die Anfang Januar an der Consumer Electronics Show 2016 gezeigt wurden, versprechen tiefgreifende Umwälzungen der Art und Weise, wie wir leben und arbeiten werden. Die Anzahl der möglichen Anwendungsfälle wird damit unüberschaubar. Analysten, Hersteller und grosse Beratungshäuser zeigen uns hunderte davon. Und immer wieder wird uns zu einem kombinierten Einsatz verschiedener neuer Technologien geraten, um möglichst viel Wertsteigerung herauszuholen. Genau das ist jedoch das Problem. Unternehmen, die heute in innovative Technologien investieren, erwarten messbare oder zumindest nachvollziehbare Veränderungen in definierten Geschäftsbereichen. Wenn es die IT nicht schafft, den konkreten Nutzen einer bestimmten technologischen Innovation in einem definierten Anwendungsfall nachzuweisen, werden wir uns über kurz oder lang wieder den Vorwurf des reinen Kostenblocks gefallen lassen müssen. Alles steht und fällt mit einem guten Business Case. Der gute Business Case Ein guter Anwendungsfall hat zwei Eigenschaften: er ist klar definiert und hat einen nachvollziehbaren Nutzen. Die klare Definition hängt mit der Abgrenzung des Business Cases zusammen. Selbstverständlich verspricht im Prinzip der flächendeckende Einsatz neuer Technologien den grösstmöglichen Nutzen. Aber er ist im Einzelfall kaum nachzuvollziehen, wie etwa der Einsatz einer Vielzahl neuer Technologien im Automobilbau zeigt. Nach wie vor sind und bleiben sich Fahrzeuge ähnlich und werden auf dieselbe Art und Weise genutzt wie bisher. Wenn aber eine Innovation in einem genau definierten Anwendungsfall einen grossen Vorteil mit sich bringt, so ist diese Nachvollziehbarkeit gegeben. Eine solche Innovation ist etwa der neue Rückspiegel des «BMW i8 Mirrorless», der an der CES 2016 vorgestellt wurde. Dynamisch werden von Kameras gelieferte Bilder zu einer umfassenden Gesamtsicht zusammengefügt. Der berüchtigte «tote Winkel», und damit eine Ursache für viele fatale Verkehrsunfälle, ist damit endlich Geschichte. Ein Musterbeispiel für einen klar definierten Business Case. Er löst nicht alle Aufgabenstellungen, sondern ein klar definiertes Problem. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode 6038 Nachweisbarer Nutzen Um den Nutzen des Einsatzes einer Innovation nachzuweisen, sind die entsprechenden Berechnungen vorzulegen. Wie dies zu erfolgen hat, zeigt etwa Andreas Taschner in seinen Buch «Business Cases» detailliert auf. Laut einer Untersuchung englischer Wirtschaftswissenschaftler sind 65 Prozent der Unternehmen nicht zufrieden, wie in IT-Business-Cases der Nutzen nachgewiesen wird. Aus diesem Grund schlagen die Experten vor, IT-Business-Cases in einem Raster darzustellen, das zwischen finanziellem, quantifizierbarem, messbarem und zu beobachtendem Nutzen unterscheidet. Wie auch immer man vorgeht. Wer Business Cases klug formuliert und gut überlegt rechnet, ist klar im Vorteil! www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2016

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