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Netzwoche 01/2016

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08 Business Event

08 Business Event WWW.NETZWOCHE.CH Digitec Galaxus trotzt Frankenschock dgi. Digitec Galaxus hat 2015 einen Umsatz von 696 Millionen Franken erzielt. Zum Wachstum sollen Änderungen im Sortiment, die Senkung der Preise sowie Verbesserungen in den Einkaufserlebnissen beigetragen haben, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Zugleich schuf Digitec Galaxus 100 neue Stellen. Beide Unternehmen hätten dank wichtiger Neuerungen das Jahr des Frankenschocks überstehen können, heisst es in der Mitteilung weiter. ▸ Webcode 6027 Solider Jahresausklang bei Intel cgr. Der Chip-Riese Intel hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2015 und das Gesamtjahr vorgelegt. 2015 setzte der Konzern insgesamt 55,4 Milliarden US-Dollar um. Der Nettogewinn betrug im gleichen Zeitraum 11,4 Milliarden Dollar, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Ergebnis lag leicht hinter der Vorjahrsmarke zurück. Das Umsatzminus betrug rund 1 Prozent. Der Gewinn schrumpfte um rund 2 Prozent. Am deutlichsten wuchsen die Data Center Group und die Internet of Things Group mit 5 beziehungsweise 6 Prozent. ▸ Webcode 6080 Samsung bleibt hinter Erwartungen cgr. Der koreanische Elektroriese Samsung hat die vorläufigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2015 vorgelegt. In einer Mitteilung erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 53 Billionen südkoreanischen Won, umgerechnet rund 44 Milliarden Franken. Der operative Gewinn soll bei 6,1 Billionen Won liegen, was rund 5 Milliarden Franken entspricht. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent. ▸ Webcode 5982 Die Branche feierte sich selbst: Über 1400 Gäste trafen sich im Berner Kursaal zur ICT-Networking-Party 2016. ICT-Klassentreffen 2016 gsa. Kein Branchenevent der Schweiz zählt wohl mehr Gäste als die ICT-Networking-Party. Über 1400 Exponenten aus Politik, ICT und weiteren Zweigen der Wirtschaft haben im Berner Kursaal das ICT-Jahr 2016 eingeläutet. Gastgeberin Vania Kohli begrüsste die Gäste des «Klassentreffens», das unter dem Motto stand: «Ist Emotio die Ultima Ratio?» Sie übergab das Wort an Ständerat Ruedi Noser, der die Besucher auf das bevorstehende Jahr einstimmte. Die Schweiz hat einen ICT-Rutsch erlebt Die Schweizer Politik habe einen ICT-Rutsch erlebt, interpretierte Noser die Ergebnisse der jüngsten Parlamentswahlen. Mit den IT-Unternehmern Franz Grüter und Marc Dobler wird der Chor der ICT-Vertreter im Parlament grösser. Noser sprach in seiner Rede auch über das Weltwirtschaftsforum in Davos, von wo aus dieser Tage Schreckensmeldungen über Massenarbeitslosigkeit in die Welt hinausgingen, ausgelöst durch Industrie 4.0. «Hier im Kursaal i SCHWEIZER ICT-JAHRBUCH 2016 Das Schweizer ICT-Jahrbuch 2016 ist da. Hintergründe, Studien und Interviews zu den Top-Themen des Schweizer ICT-Jahres wie digitale Transformation, Mobile, Cloud und Social Media. ▪▪ Interview mit Bundespräsident Johann Schneider-Ammann. ▪▪ Die Highlights der ICT-Networking-Party 2015. ▪▪ Die Schweizer ICT-Wirtschaft in Zahlen ▪▪ Statements: Das erwarten Exponenten der ICT-Branche von 2016 ▪▪ Der grosse Jahresrückblick 2015 Jetzt bestellen auf: www.netzwoche.ch ISBN: 978-3-907096-40-6 ▸ Webcode 6211 Ruedi Noser, Ständerat und Präsident von ICT-Switzerland, stimmte das Publikum auf das ICT-Jahr 2016 ein. sitzt, wer die vierte industrielle Revolution voranbringen wird», rief Noser ins Publikum und gab sich zuversichtlich, dass wenn dereinst Studien über die Auswirkungen der Industrie 4.0 gemacht würden, man erkennen werde, dass die Schweiz ihren Wohlstand gehalten habe. Ausser dem Networking stehen an der Party auch immer interessante Gastredner im Fokus. Diese stammen traditionell aus einer IT-fremden Branche. Obwohl: Kann man das von einem Versicherer heute noch behaupten? Der kürzlich abgetretene Leiter der Unternehmenskommunikation der Mobiliar, Peter Marthaler, plädierte in seinem Referat für mehr Storytelling bei der Markenpflege. Diskussionen unter den Zuschauern löste Neurowissenschaftler Lutz Jäncke von der Universität Zürich aus. Jäncke traf einen Nerv mit seinem Referat «Ist unser Hirn vernünftig?». Um die Antwort vorwegzunehmen: Nein, unsere Hirne fällen keine absoluten Entscheidungen, sie interpretieren die jeweilige Situation. Und das sei auch gut so, betonte der Wissenschaftler. Das sorgte für Gesprächsstoff unter den Gästen, die es im beruflichen Alltag gewohnt sind, Entscheide rational zu treffen. Zauber und Zapfhahn Nach dem Abendessen faszinierte der digitale Magier Simon Pierro die Zuschauer mit seinen iPad-Tricks. Pierro steckte an das Tablet einen Hahn und zapfte Vania Kohli ein Bier. Damit war der Übergang geschaffen für den inoffiziellen Teil der Veranstaltung. Im ICT-Biergarten von Sponsor Atos, im Foyer des Kursaals, diskutierten und feierten die Gäste das «Klassentreffen» bis weit nach Mitternacht. Die nächste ICT-Networking-Party findet voraussichtlich am 19. Januar 2017 statt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6207 01 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Ein Jahr nach dem Frankenschock cgr. Vor einem Jahr hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Untergrenze von 1.20 Franken für 1 Euro unerwartet aufgehoben. In den Medien war in der Folge vom «Frankenschock» die Rede. Wie ist die Stimmung in der Schweizer ICT-Landschaft ein Jahr nach dem Entscheid? Die Redaktion hat einige Stimmen eingefangen. Die grossen Hersteller wie auch Distributoren hoben die Einsparungen für die Kunden und Partner hervor. Laut Bruno Daellenbach, Retail Sales und Marketing Lead bei Microsoft Schweiz, war der Entscheid der SNB für die Partner positiv. Denn Microsoft habe auch schon vorher den Zahlungsverkehr in Euro abgewickelt. Durch den Entscheid seien die Produkte und Dienstleistungen schlagartig günstiger geworden. Auch die Konsumenten hätten von günstigeren Produkten profitieren können, sagte er weiter. Wenige Auswirkungen verspürte hingegen Lenovo Schweiz, wie Patrick Roettger, Managing Director des Unternehmens, sagte. Das Thema habe Lenovo «nicht gross tangiert». Adrian Müller, Managing Director bei HP Schweiz, hob hervor, dass die «Listenpreise unverzüglich angepasst» worden seien, um die «Schweizer HP-Partner bestmöglich vor Graumarkt-Importen zu schützen». Die befragten Anwender sprachen von nur geringen Einsparungen. So sei etwa das IT-Budget der Migros nur um 0,5 Prozent entlastet worden, heisst es in einer Stellungnahme. Die Migros zahlte weniger bei Lizenzeinkäufen in Euro und bei Beratungskosten aus dem Euroraum. Auch bei der ZKB hatte der Entscheid «keine oder sehr geringe Auswirkungen auf die IT». Der Grund sei, dass die ZKB einen hohen «Eigenfertigungsgrad» habe und Produkte lokal einkaufe. Ein differenzierteres Bild zeichneten HP Schweiz und IBM. Für die Unternehmen stehen gerade die exportorientierten Unternehmen der Schweiz vor einer grossen Herausforderung. IBM hob die Chancen für die Schweiz hervor. Die Kunden des Unternehmens hätten jetzt die Gelegenheit, «ihre IT und Geschäftsprozesse zu optimieren». Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6053 WWW.NETZWOCHE.CH Google gründet VR- Division cka. Die bisherigen Bemühungen von Google, in die Virtual Reality (VR) abzutauchen, waren wenig überzeugend. 2016 will Google aber anscheinend Ernst machen. Das Unternehmen gründete die Geschäftseinheit Virtual Reality Computing, wie Recode berichtet. ▸ Webcode 6030 Samsung soll Milliarden in Apples iPhones investieren csc. Bereits im Dezember haben verschiedene Medien über eine neue Zusammenarbeit zwischen Samsung und Apple spekuliert. Die Koreaner bauen bereits die Chips für Apples Smartphones. ▸ Webcode 6076 Anzeige www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2016

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