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Netzwoche 01/2017

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44 Products Neuheiten

44 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Raspberry Pi Foundation zeigt neue Module asc. Die Raspberry Pi Foundation hat zwei neue Module vorgestellt: das Standard Compute Module (CM3) und das Compute Module light (CM3L), wie der Hersteller mitteilt. Sie basieren auf der Hardware von Raspberry Pi, sollen aber mehr Leistung haben. Laut Hersteller Pi ist der RAM doppelt so gross und hat zehnmal mehr CPU- Leistung. In den USA ist das CM3 für 30 Dollar und das CM3L für 25 Dollar erhältlich. ▸ Webcode DPF8_21273 Intel stellt neue Prozessoren vor jor. Intel hat an der CES in Las Vegas seine neuen Prozessoren der siebten Generation vorgestellt. Der Chiphersteller verspricht mehr Produktivität, Geschwindigkeit und Sicherheit. Intel setzt für diese Generation laut einer Mitteilung auf ein verbessertes 14-Nanometer-Verfahren. Der Hersteller nennt die neuen Chips Kaby Lake. Sie ersetzen die Broadwell- und Skylake-Prozessoren, die bereits auf der 14-Nanometer- Technik beruhten. ▸ Webcode DPF8_19711 HTC zeigt neue Smartphones asc. HTC hat zwei Smartphones vorgestellt, das U­ Ultra und das U-Play. Beide Smartphones haben gemäss Hersteller eine farbige Glasoberfläche. Beide Geräte verfügen über einen internen SD-Slot. Ebenfalls an Bord ist eine Ultrapixel-Kamera. HTC verwendet diesen Begriff für eine lichtempfindliche Kamera, die bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos machen soll als andere Kameras. Die Smartphones sollen ab Februar in der Schweiz erhältlich sein. ▸ Webcode DPF8_20658 Neues Philips-Curved-Display von MMD msu. MMD hat sein Sortiment an Philips-Monitoren erweitert. Der neue Curved-Bildschirm Philips BDM4037UW kommt mit einer 40-Zoll-Bildschirmdiagonale auf den Markt, wie der Hersteller mitteilt. Das Farbspektrum deckt gemäss Herstellerangaben 85 Prozent des NTSC-Farbraums ab. Mithilfe der Ultra-Wide-Color-Technologie entstünden dadurch naturgetreue Bilder. Das Display verfügt über die Multi-View-Funktion. Sie ermöglicht dem Nutzer, Bilder von bis zu vier Computern auf einem Bildschirm anzuzeigen. Gemäss MMD in Full-HD-Auflösung. Der Monitor bietet zwei Display-Ports, HDMI 1.4 und HDMI 2.0 sowie vier USB-3.0-Anschlüsse, einer davon mit Schnellladefunktion. Die Flicker-Free-Technologie verhindere, dass der Bildschirm flackere. Somit ermüden die Augen weniger stark, wie der Hersteller verspricht. Der neue Philips BDM4037UW ist ab sofort im Handel erhältlich. Der UVP beträgt 819 Franken. Netgear zeigt neue Switches jor. Der Netzwerkspezialist Netgear hat an der CES in Las Vegas zwei Web-Managed-Switches der Prosafe-Serie präsentiert. Deren Besonderheit ist ein neues Montagesystem namens «Virtually Anywhere», wie Netgear in einer Mitteilung schreibt. Mit diesem Montagesystem sollen Netzwerkmanager passgenau kontrollieren können, wie und wo die Powerover-Ethernet-Ports und Kabel eingesetzt sind. Das Montagesystem erlaubt gemäss Mitteilung auch eine vertikale oder horizontale Platzierung. Der Philips BDM4037UW ist gebogen und misst 40 Zoll in der Diagonalen. Netgear präsentierte den GSS108EPP-Switch an der CES. Stromversorgung via Ethernet Die Switches ermöglichen es, Power-over-Ethernet-Geräte einzusetzen. Dies sind netzwerkfähige Geräte, wie etwa ein Internettelefon oder ein WLAN-Zugangspunkt, die ihre Energie über das Netzwerkkabel beziehen. Stromversorgungskabel werden dadurch überflüssig. Die beiden Produkte benennt Netgear als Click Switch GSS108EPP und Easy-Mount Switch GS408EPP. Der Click Switch kostet 179.90 Franken, der Easy Mount-Switch 289.90 Franken. 01 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Messe 45 CES vernetzt alles Die CES 2017 war eine Jubiläums- und Rekordmesse. Die Aussteller haben sich dieses Jahr auf den Vernetzungstrend festgelegt. Ob im Auto oder Zuhause: Der Computer spricht mit. Autoren: Fabian Pöschl, Adrian Schawalder, Melanie Sutter An der Consumer Electronics Show (CES) 2017 in Las Vegas hat die CE-Branche vom 5. bis 8. Januar gezeigt, was dieses Jahr von ihr zu erwarten ist. Über 3800 Unternehmen aus aller Welt stellten auf 240 000 Quadratmetern ihre Produkte aus. Rekord, wie der Veranstalter Consumer Technology Association (CTA) mitteilt. Ein Besucherrekord ist für die CES fast nicht mehr möglich, ist das Messegelände doch schon lange an seine Kapazitätsgrenzen gelangt, wenn die CES ruft. Nachdem die Veranstalter im Vorjahr versucht hatten, die Anzahl Fachbesucher zu deckeln, kletterte sie im 50. Jahr der CES-Geschichte doch wieder auf über 175 000. Das entspricht einem Plus von mehr als 5000 Besuchern gegenüber dem Vorjahr und der Besucherzahl von 2015. Das Auto als Wohlfühloase Karen Chupka, Vizepräsidentin der CTA, nennt als wichtiges Thema in diesem Jahr die Konnektivität. Wohl fast jeder Aussteller habe Geräte gezeigt, die sich mit anderen Geräten und Gegenständen übers Internet vernetzen lassen. Da die neue Mobilfunkgeneration 5G vorgestellt wurde, dürfte sich der Vernetzungstrend noch verstärken. Laut dem deutschen Branchenverband Bitkom gilt die Funktechnik als Schlüssel für zukünftige Technologien. 5G erlaubt die Datenübertragung in Echtzeit. Das ist wichtig, wenn es schnell gehen muss, etwa bei selbstfahrenden Fahrzeugen. Die Anzahl Aussteller an der CES aus der Automobilbranche erhöhte sich im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal. Ausser Schwergewichten wie Fiat Chrysler, BMW, Ford, Toyota, Nissan und Hyundai präsentierten auch Start-ups ihre Konzepte fürs vernetzte Auto. Sie zeigten, wie das Auto zur Unterhaltungs-, Shopping- und Entspannungswelt wird, wenn das Auto die Arbeit des Fahrers übernimmt. Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang unterstrich den Trend zum vernetzten Auto in seiner Keynote. Wie das Unternehmen mitteilt, arbeitet es mit verschiedenen Automobilherstellern zusammen, um die künstliche Intelligenz (KI) ins Auto zu bringen. Mit dem Online-Kartendienst Here entwickelt Nvidia ausserdem die Here HD Live Map weiter, wie die Unternehmen an der CES bekannt gaben. Der cloudbasierte Dienst für Fahrzeuge soll Veränderungen im Strassenbild erkennen und über die Cloud aktualisieren. Kuri, der herzige Roboter Fürs vernetzte Auto stand an der CES laut Bitkom fast immer die Bedienung übers Smartphone im Fokus. Eine weitere Sprachsteuerung war aber ebenfalls hoch im Kurs. Nachdem vergangenes Jahr digitale Sprachassistenten wie Amazon Echo auf den Markt gekommen waren, zeigten nun etliche Hersteller eigene Assistenten oder Geräte, die auf Sprachbefehle reagieren. Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics und Digital Media, sieht die Assistenten als «neue Schnittstelle zwischen Mensch und Internet». Es scheint nicht mehr lange zu dauern, bis sich die Konsumenten an die Unterhaltung mit KI gewöhnt haben. Das Bosch-Start-up Mayfield Robotics zeigte etwa einen Roboter namens Kuri, der sehen, hören, fühlen und sprechen kann. Kuri eignet sich gemäss Hersteller als Haustierersatz oder als Spielkamerad für Kinder. Der 50-Zentimeter-Roboter besitzt zwei «Augen», die wie bei einem Menschen mit Lidern versehen sind. Dahinter befindet sich eine Kamera, die HD-Bilder und -Videos aufnimmt. Ausser den Augen besitzt Kuri auch ein «Herz». Ein Lichtpunkt in der oberen Mitte des Körpers simuliert mit Farben verschiedene Gefühlslagen. Am Körper des Roboters befinden sich auch vier Mikrofone. Sie erkennen, woher ein Geräusch kommt und reagieren auf die menschliche Stimme. Zwei Lautsprecher dienen zum «Sprechen». Der Roboter soll Ende des Jahres auf den Markt kommen. Der Roboter Kuri ist nicht nur ein Assistent im Alltag. Laut Hersteller kann er das Haustier ersetzen und ein Spielkamerad für Kinder sein. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode Dossier CES 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2017

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