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Netzwoche 01/2017

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52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS IT-Markt-Briefing – Der Schweizer ICT-Markt bis 2018 – Frühjahrs Update Datum: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 10.02.2017 in Zürich 24.02.2017 in Bern 10.02.2017: Radisson BLU, Zürich-Flughafen 24.02.2017: Hotel Bern, Bern briefing@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch Am IT-Markt-Briefing vermitteln wir Ihnen auf der Grundlage unserer regelmässigen Umfragen bei ICT- und Business-Verantwortlichen einen fundierten Überblick und aktuelle Analysen zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2018. Neben der Präsentation von Forecasts, Facts & Figures zum Gesamtmarkt stehen als weitere Fokusthemen auf der Agenda: – die Megatrends und Big Five – Workplace und Mobility – der KMU-Markt – Herausforderung Digitalisierung – das Internet der Dinge fordert neue Strategien und Businessmodelle. Mit einem halben Tag Aufwand sichern Sie sich auf der Basis unseres Markt-Researchs topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen für Ihr ICT-Marketing inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen und nützlichen Input für Ihre Businessplanung. Der Briefing Report (Frühjahrs-Update 2017) beinhaltet Empfehlungen und Zahlenmaterial für Ihre Marketingmassnahmen. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, Verkaufs-/Marketingverantwortliche sowie Product- & Business Development Manager von ICT-Anbietern. MAS Software Engineering Datum: 04.04.2017 – 30.09.2019 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software- Engineering- Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Software entwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufs erfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 01 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Sich trauen zu klauen! Allen Unkenrufen zum Trotz ist Individualsoftware nach wie vor gefragt. Die gerade losrollende Technologiewelle wird das nicht ändern. Es ist mit einer Zunahme des Bedarfs zu rechnen. Um das Beste für den Kunden zu liefern, ist es klug, von den Guten zu klauen. « Die Erstellung von Individualsoftware ist mit 36,9 Prozent Anteil, gemessen an der Anzahl Fachkräfte, nach wie vor die Königsdisziplin. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Als Individualsoftware werden Anwendungen bezeichnet, die für den Einsatz in einem speziellen Betrieb entwickelt werden (Gabler Wirtschaftslexikon). Es handelt sich dabei um Einzelanfertigungen und in viel Fällen sogar um exzellentes Kunsthandwerk, sofern es von fachkundigen Profis erstellt wurde. Seit vielen Jahren wird dieser Kunst durch Industrialisierung der Tod vorausgesagt. So etwa in der Prognose von MSM Research aus dem Jahr 2015, die einen Rückgang des Budgets von 31 auf 25 Prozent für dieses Jahr voraussieht (Statista). Die Realität wird wahrscheinlich anders aussehen, denn seit Jahren liefern sich Individualsoftware und Standardprodukte in den meisten Ländern ein Kopf-an-Kopf- Rennen, wenn es um die Ausgaben und Marktanteile geht. Die Zahlen des Swiss Software Industry Survey 2016 sprechen für die Schweiz eine deutliche Sprache. Die Erstellung von Individualsoftware ist mit 36,9 Prozent Anteil, gemessen an der Anzahl Fachkräfte, nach wie vor die Königsdisziplin. Kein Wunder, welches Unternehmen will schon nicht Software, die zu 100 Prozent auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Konsequenzen der Technologiewelle Die Analysten sagen für dieses Jahr die Reife einer Vielzahl neuer Technologien wie etwa Blockchain, Maschine Learning oder Virtual & Augmented Reality voraus. Sie sind nur die Schaumkronen der Technologiewelle, die eine Vielzahl von Innovationen und neuen Lösungen für Unternehmen ermöglichen. Mit dieser Technologiewelle wird eine neue Generation von Individuallösungen entstehen. Lösungen, die dafür sorgen, dass Unternehmen ein integraler Bestandteil der digitalen Welt werden. Und damit auch Lösungen, deren Technologiemix weitaus breiter und deren Integrationsbedarf weitaus höher ist als bisher. Das macht die Orientierung bezüglich der Vielzahl von Umsetzungsvarianten schwieriger. Referenzarchitekturen werden wichtiger! Jede Individuallösung wird in einer bestimmten Branche für einen bestimmten Zweck eingesetzt. Mag sie noch so innovativ sein, so ist dennoch zu erwarten, dass ähnliche Aufgabenstellungen bereits realisiert oder jedoch angedacht wurden. In sehr vielen Fällen sind entsprechende Referenzarchitekturen vorhanden. Sie sind praktisch auf jeder Ebene verfügbar. Angefangen bei Technologien wie etwa IoT (IoT-A), Cloud (NIST CCRA) oder Big Data (Big- Data-Ecosystem) über Branchen wie etwa die industrielle Fertigung (RAMI), Banking (BIAN), Verwaltung (HERA) oder die Energieversorgung (SGAM) bis hin zu einzelnen typischen Anwendungsbereichen wie CRM, ERP, SCM und einer Vielzahl weiterer. Darüber hinaus hat jeder grosse Hersteller seine Referenzarchitekturen, die auf das Einsatzgebiet seiner Produkte oder Plattformen zugeschnitten sind. All diese Leute haben sich bei der Definition etwas gedacht. Bei der Umsetzung zukünftiger Individuallösungen sind wir angesichts der zu erwartenden Herausforderungen gut beraten, diese Überlegungen in unsere Lösungen mit einzubeziehen. Trauen wir uns, bei ihnen zu klauen! Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_21271 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2017

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