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Netzwoche 01/2017

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Advertorial

Advertorial Softwarefirmen sind gefordert Die Harmonisierung des Schweizer Zahlungsverkehrs bedingt ein Update der Finanzsoftware. PostFinance hat festgestellt, dass noch nicht alle Softwareanbieter mit ihren Produkten auf Kurs sind. gemeinsam beschreiten müssen, wenn er erfolgreich sein soll. Dazu braucht es vor allem eine verbindliche Basis und einen klaren Fahrplan. Hier übernimmt PostFinance eine sehr wichtige Rolle.» «Die Zeit drängt», sagt Alfred Meyenberg von PostFinance. «Ich glaube, dies ist einigen Softwareanbietern noch nicht bewusst.» Meyenberg trägt bei PostFinance die Verantwortung für die Umsetzung der «Harmonisierung Zahlungsverkehr». Mit dem Projekt stellt der Finanzplatz die Weichen für die Digitalisierung und gleicht Schweizer Normen an den internationalen ISO-20022-Standard an. Wenig überraschend: Die Harmonisierung bedingt ein Update der Finanzsoftware bei allen Unternehmen in der Schweiz – und die vorgängige Entwicklung der entsprechenden Updates durch die Anbieter der Software. Implementierung braucht Zeit PostFinance weist Softwareanbieter seit längerer Zeit darauf hin, ihre Produkte schnellstmöglich auf ISO 20022 anzupassen und den gemeinsamen Kunden ein entsprechendes Update zur Verfügung zu stellen. Kunden, die ihre Finanz software bis Ende 2017 nicht umstellen konnten, werden ab dem 1. Januar 2018 ihren Zahlungsverkehr bei PostFinance nicht mehr wie gewohnt abwickeln können. «Es ist menschlich, zu denken, dass bis Ende 2017 noch viel Zeit bleibt», sagt Meyenberg. Aber die Umstellung und die Migration der Kunden müssen bei PostFinance vorbereitet und die aktualisierten Softwares auch bei Kunden getestet werden. «Dafür müssen die Anbieter uns und unseren gemeinsamen Kunden genügend Zeit einräumen», gibt Meyenberg zu bedenken. KMUs frühzeitig schulen Sage Schweiz ist eine jener Firmen, die ihre Software früh ISO-20022-ready gemacht haben. Country Manager Marc Ziegler lobt den einheitlichen Standard, weil er «eine Spielwiese für neue Ideen» biete und die Transparenz erhöhe. «Ausserdem sehen wir die Harmonisierung als Chance, unseren Kunden noch bessere Softwarelösungen anbieten, Prozesse automatisieren und mehr Zeit fürs eigentliche Business schaffen zu können.» Man habe aber vor allem deshalb früh agiert, «weil 95 Prozent unserer Kunden KMUs sind». Ihnen will Sage Schweiz genügend Zeit für die Umstellung und die Schulung bieten. Deshalb hat das Unternehmen klare Roadmaps pro Produkt definiert. Weiter steht für Marc Ziegler die Zusammenarbeit im Fokus: «Grundsätzlich ist die Harmonisierung ein Weg, den Finanzinstitute, Softwarehersteller und Unternehmen Testplattform steht zur Verfügung Die optimale Betreuung der gemeinsamen Kunden von Softwarefirmen und PostFinance ist auch das Hauptanliegen von Alfred Meyenberg: «Wir wollen vermeiden, dass es zu Engpässen kommt.» Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt PostFinance die Softwarepartner mit einer Reihe von Massnahmen. Die wichtigste ist eine Testplattform, auf der die Entwicklungen erprobt werden können. Online stehen zudem alle Spezifikationen in der jeweils aktuellen Version für den Download zur Verfügung. Softwarefirmen können aber auch persönliche Beratung anfordern. Im Gegenzug erwartet PostFinance jedoch verbindliche Roadmaps der Softwarepartner. Bis spätestens Ende Juni 2017 müsse das jeweilige Produkt ready für den Kunden sein, betont Meyenberg und ergänzt: «Erhalten wir nicht rechtzeitig eine Zusage, müssen Kunden Alternativen prüfen.» Mehr Informationen: www.postfinance.ch/harmonisierung-zv Testplattform: postfinance.ch/testing PostFinance AG Mingerstrasse 20 T: 041 848 888 700 3030 Bern www.postfinance.ch

Business Nachgefragt 11 «Der Markt für Lösungen von Drittanbietern ist riesig» Jeff Teper ist seit rund 15 Jahren für zahlreiche Produkte von Microsoft verantwortlich. Heute leitet er die Entwicklung von Sharepoint. Im Interview spricht er über die Herausforderungen des Managements von Cloud-Lösungen und die Neuerungen bei Sharepoint. Interview: Rodolphe Koller, Übersetzung: Joël Orizet Wie verwenden Unternehmen heute Sharepoint? Jeff Teper: Sharepoint ist eine Intranetlösung. Anwender können mit ihr Websites für die Zusammenarbeit in Gruppen erstellen und verwalten. Sie können mit Sharepoint Seiten für bestimmte Themen oder Projekte einrichten, die verschiedenste Unternehmensbereiche umfassen, vom Marketing bis zum HR. Wir stellen fest, dass mehr und mehr Kunden Cloud-Lösungen in Sharepoint verwenden. Für Unternehmen besteht der Vorteil unserer Cloud-Lösungen darin, dass sie die Dienste ohne grossen Aufwand in Betrieb nehmen können und dass die Produkte ständig weiterentwickelt werden. Würden Sie der Aussage zustimmen, dass in manchen Firmen ein Wildwuchs an Sharepoint-Websites entsteht? Das kommt darauf an. Manche Unternehmen lassen ihren Mitarbeitern bei der Arbeit mit Sharepoint freie Hand. In solchen Fällen könnten tatsächlich tausende Sharepoint- Websites entstehen. In anderen Unternehmen hingegen können die Mitarbeiter nicht ohne Befugnis neue Sharepoint-Websites erstellen. Wie schaffen Sie es, dass Ihre Lösung stabil bleibt, obwohl Sie ständig neue Funktionen hinzufügen? Ich möchte drei Aspekte erwähnen. Erstens verwalten wir die Server unserer Rechenzentren besser als die meisten Unternehmen. Wir gewährleisten unter anderem eine hohe Verfügbarkeit, Disaster Recovery und Load Balancing. Eine Software stösst zwangsläufig auf Probleme, deshalb müssen unsere Systeme robust sein. Zweitens migrierten wir nur Funktionen von Sharepoint in die Cloud, welche die Unternehmen auf sichere Weise einrichten können. Drittens ist es einfacher, regelmässig neue Funktionen einzuführen, als grosse Releases herauszugeben. Wir können unsere Updates mit Nutzergruppen testen und auf diese Weise Risiken vermindern. Sie sprechen von einer grossen organisatorischen Veränderung … In der Tat. Zwischen 2001 und 2010 lancierten wir alle zwei oder drei Jahre eine neue Version von Sharepoint. Tausende von Entwicklern waren daran beteiligt. Wir feierten jeden Release, liessen die Champagnerkorken knallen und fühlten uns wie bei einem Schulabschluss. Heute teilen wir die Entwicklungsphasen in Blöcke von ungefähr zwölf Wochen. Dieses Vorgehen ist wesentlich einfacher und weniger riskant. Ausserdem kommt es den Kunden zugute, wenn wir Verbesserungen schneller in Umlauf bringen können. Welche Strategie verfolgen Sie mit Drittanbieter-Lösungen? Der Markt für Lösungen von Drittanbietern ist riesig. Viele Anbieter entwickeln Programme, die eine Verbindung mit Sharepoint herstellen oder sogar in Sharepoint integriert werden. Früher beruhten solche Erweiterungen auf dem .Net Framework. Heute haben wir mit der API Office Graph einen offeneren Zugang, der auch andere Programmiersprachen zulässt. Seit seinem Amtsantritt als CEO setzt sich Satya Nadella dafür ein, dass unsere API weniger zahlreich und benutzerfreundlicher werden. Wir bemühen uns, einheitlich vorzugehen: Alle unsere Entwicklerteams müssen ihre Lösungen in Einklang mit Office Graph bringen. Heute verwenden Unternehmen wie Adobe, Salesforce, SAP oder Documentum unsere API, um ihre Anwendungen mit Sharepoint zu verbinden. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_21704 « Heute teilen wir die Entwicklungsphasen in Blöcke von ungefähr zwölf Wochen. » Jeff Teper, Corporate Vice President bei Microsoft und verantwortlich für Onedrive und Sharepoint Jeff Teper, Corporate Vice President bei Microsoft www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2017

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