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Netzwoche 01/2018

36 Products Neuheiten

36 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Biella baut digitalen Bundes ordner sma. Die Biella-Gruppe hat ihr erstes rein digitales Angebot lanciert: einen elektronischen Bundesordner, gespeichert in der Cloud-Lösung Biella Simplyfind Data Safe. Der Datenspeicher sei «hochsicher» und zu «100 Prozent schweizerisch», schreibt das Unternehmen. Gespeichert werden die Daten in den Alpen. Der Data Safe «ist sozusagen der elektronische Bruder unseres bewährten Bundesordners», schreibt Biella- CEO Marco Arrigoni in der Mitteilung. Zugriff auf die Plattform habe man über Browser, Sync-Client oder eine mobile App – die erste aus dem Hause Biella. ▸ Webcode DPF8_73843 Sunrise führt weitere iOS-Services ein cgr. Sunrise hat sein Angebot an iOS-Dienstleistungen für Geschäftskunden ausgebaut. Wie der Telko mitteilt, bietet er künftig das Garantie-Programm Applecare+ und den Service «Apple Device Enrollment Program» für Geschäftskunden an. Applecare+ umfasst einen Hardwareschutz von zwei Jahren, wie Sunrise schreibt. Abgedeckt sind bis zu zwei unbeabsichtigte Schäden pro Gerät. ▸ Webcode DPF8_75241 Qnap entdeckt Robotik und künstliche Intelligenz mur. Qnap hat an der CES in Las Vegas neue NAS-Geräte vorgestellt. Das Modell TS-328 ist Qnaps erstes NAS mit drei Einschüben. Es verfügt über Realteks 1,4-GHz- Quad-Core-RTD1296-Prozessor mit 2 oder 4 GB RAM. Das Modell TS-x28A gibt es mit einem oder zwei Einschüben. Es nutzt Realteks 1,4-GHz- Quad-Core-Prozessor RTD1295 und hat 1 GB RAM. Eine weitere Option ist das NAS TS-x53Be mit zwei oder vier Einschüben. ▸ Webcode DPF8_75098 Dell enthüllt das Convertible XPS 15 Das Convertible XPS 15 ist ab Frühjahr 2018 in der Schweiz erhältlich. sma. Zur CES 2018 hat der US-amerikanische Hersteller Dell diverse mobile Rechner enthüllt, allen voran das Convertible XPS 15. Es sei das leistungsstärkste 15-Zoll-Convertible der Welt, schreibt Dell in einer Mitteilung. Damit steht das XPS 15 in Konkurrenz zum «Spectre x360 15» von HP, das diesen Titel ebenfalls beansprucht. Im Gerät von Dell schlummere ein Intel-Core-Prozessor der achten Generation mit Radeon-RX-Vega-M-Grafik. Der Bildschirm sei ein Infinity-Edge 4k Ultra HD. Anfang Januar stellte Dell die neueste Version des XPS 13 vor, die an der CES einen Innovation Award eingeheimst habe. Der Bildschirm des Geräts sei neu ebenfalls ein Infinity-Edge-4k-Ultra-HD-Display. Das Design habe man ebenfalls angepasst. Das XPS 13 sei nun auch in Rosengold und Alpinweiss erhältlich. Auf beiden Convertibles läuft Windows 10, wie aus einem Blog-Eintrag von Microsoft hervorgeht. Darüber hinaus zeigte Dell diverse neue Notebooks und Convertibles aus der Latitude-Reihe an. Sie sind ab sofort auch in der Schweiz erhältlich: ·· Latitude 5290 Notebook (UVP: 1619 Franken) ·· Latitude 5290 Convertible (UVP: 1662 Franken) ·· Latitude 5490 Notebook (UVP: 1169 Franken) ·· Latitude 7390 Notebook (UVP: 1719 Franken) ·· Latitude 7390 Convertible (UVP: 2041 Franken) ·· Latitude 7490 Notebook (UVP: 1666 Franken) Der UVP des neuen XPS 13 liegt laut Mitteilung von Dell Schweiz bei rund 1800 Franken. Es sei ab dem 5. Februar erhältlich. Das XPS 15 könne ab Frühjahr 2018 bestellt werden. Dann werde Dell auch den UVP bekannt geben. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_75137 Eizo will mehr Details aus HDR kitzeln sma. Der Hersteller Eizo hat einen neuen HDR-Bildschirm aus der Reihe Coloredge präsentiert. Das Modell mit dem Namen «Prominence CG3145-4K» ist für die professionelle Filmbearbeitung gedacht, schreibt Eizo in einer Mitteilung. Der Monitor habe eine DCI-4K-Auflösung mit einem Kontrast von 1 000 000 : 1. Dieses Verhältnis sei «weltweit einmalig», verspricht Eizo. Die HDR-Technologie erlaube die Darstellung eines weiten Dynamikumfangs. Verbesserte HDR-Technologie Der neue Bildschirm behebe zudem einige Nachteile herkömmlicher HDR-Monitore. Namentlich umgehe er Probleme der Helligkeitslimitierung und des sogenannten «Local Dimming», das die Farbgenauigkeit im Detail verschwimmen lasse. «Jedes einzelne Pixel wird bei voller Dynamik farbtreu und mit korrekter Helligkeit dargestellt», schreibt Eizo. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_72815 Der Prominence CG3145-4K sei ab Ende Januar 2018 bei ausgewählten Fachhändlern in der Schweiz erhältlich, heisst es vonseiten Eizo auf Anfrage. Preise waren bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Der neue Coloredge-Bildschirm von Eizo soll mit starkem Kontrast punkten. 01 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Messe 37 Das war die CES 2018 Die CES 2018 ist Geschichte. Ein Blick auf die Trends und Neuheiten, welche die CE-Branche an der Messe in Las Vegas vorgestellt hat. Sie sollen 2018 den Markt prägen. Autor: Fabian Pöschl Vom 9. bis 12. Januar hat der laut Veranstalter Consumer Technology Association (CTA) grösste Tech-Event stattgefunden. Wie jedes Jahr im Januar lockte die CES nach Las Vegas. Die Besucherzahlen waren bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Doch die Ausstellerzahl war im Vergleich zum Vorjahr höher. Mehr als 3900 Unternehmen waren an der CES, darunter rund 900 Start-ups. 2017 waren es rund 100 Unternehmen weniger. Nicht nur die CE-Branche blickte gespannt in die Wüstenstadt nach Nevada. Die Aussteller kamen laut Veranstalter aus jeder Branche, die sich mit Technologie beschäftigt. Gross vertreten war etwa die Automobilbranche mit selbstfahrenden Autos. Mittlerweile habe sich die CES zur fünftgrössten Automobilmesse in den USA gemausert. Nicht verwunderlich also, dass mit Ford-CEO Jim Hackett ein Vertreter der Autobranche die Eröffnungsrede hielt. Der Ford-Konzern arbeitet an einer übergreifenden Plattform für autonome Fahrzeuge, etwa für Fahrdienste, Taxis oder den öffentlichen Verkehr. Toyota setzt hingegen auf ein Konzept für autonome Mehrzweck-Fahrzeuge, die sich etwa als Transporter, Hotelzimmer oder auch als mobiler Supermarkt einsetzen lassen. Allgegenwärtiger Trend 5G Neue Fernseher, Notebooks und Gadgets gehörten genauso zur CES wie neue Prozessoren. Intel zeigte etwa einen 49-Qubit-Prozessor, den Intels Quantum-Computing- Team unter anderem für die Forschung an Fehlerkorrekturen verwenden will. Neu ist auch ein für Neuromorphic Computing entwickelter Chip namens Loihi, der künstliche Neuronen und Synapsen für maschinelle Intelligenz nutzt. Er soll selbstlernend sein, kombiniere das Training und Inferencing und müsse daher nicht mit neuen Informationen versorgt werden. Die CES ist ein zuverlässiger Gradmesser, welche Technologien schon bald im Alltag Einzug halten werden. Gary Shapiro, Präsident und CEO des US-Branchenverbands und CES-Veranstalters CTA, zählte die Messetrends auf: «Von 5G zu Smart Citys, digitale Gesundheit, künstliche Intelligenz (KI), Virtual und Augmented Reality (VR und AR) und mehr, die Technologien, welche die Zukunft prägen, wurden auf der Ausstellungsfläche gezeigt.» Ein allgegenwärtiger Trend war die Mobilfunktechnik 5G, ob an der Messe oder in den Keynotes. 5G verspricht verlässlich hohe Geschwindigkeiten und mehr Bandbreite sowie eine minimale Latenz von weniger als einer Millisekunde. Die fünfte Generation der Wireless-Technologie soll selbstfahrende Autos, vernetzte Wohnungen und das Internet der Dinge beflügeln. Durch die höhere Bandbreite sollen sich Dinge in zweistelliger Milliardenzahl verbinden lassen, wie Asha Keddy, bei Intel verantwortlich für das Internet der Dinge, zum Thema 5G sagt. Die nächste Welle von Gadgets werde durch ein «völlig umgeformtes Netzwerk» mit einer nahtlosen, unsichtbaren und beständigen Konnektivität verbunden sein. Nicht nur das Smarthome, auch Smart Citys sollen vom neuen Standard profitieren. An der CES war ein ganzer Ausstellungsbereich dem Thema «intelligente Städte» gewidmet. 2019 sollen erste 5G-Netzwerke in Betrieb gehen und im Jahr 2023 für ein Fünftel der Bevölkerung zugänglich sein. In der Schweiz will Swisscom 5G 2020 einführen. Alexa wird schlauer Ebenfalls allgegenwärtig waren intelligente Lautsprecher und digitale Assistenten. Amazons Sprachassistentin Alexa etwa soll schlauer geworden sein. Mit Alexa liessen sich ausser dem Fernseher auch Drittgeräte, etwa fürs Smarthome, steuern. Damit aber nicht genug. Amazon will seine Sprachassistentin auf weitere Geräte bringen. Amazon informierte an der CES zudem über mehrere Alexa-Entwickler-Kits, mit denen der Sprachdienst etwa auch in Mikrowellenoder Bluetooth-Geräten wie Kopfhörern, Smartwatches und Fitnesstrackern funktioniere. Alexa soll zudem auf Windows-10-Geräte kommen. Lenovo, Acer, HP und Asus planten, Alexa in ihre diesjährigen PCs zu integrieren. Die CES fand wie gewohnt im Las Vegas Convention Center statt. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2018

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