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Netzwoche 01/2018

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Sunrise und Huawei vertiefen Partnerschaft mla. Sunrise will künftig Produkte von Huawei für Routing und Switching, Security, WLAN, Transmission und Access an Geschäftskunden vertreiben. Damit «haben unsere Geschäftskunden eine noch breitere Auswahl für Netzwerklösungen», erklärt Robert Wigger, Chief Business Officer von Sunrise in einer Pressemitteilung, «und wir können ein noch breiteres Kundensegment ansprechen». Seine Geschäftskunden will Sunrise zudem mit Experten unterstützen. ▸ Webcode DPF8_74237 Unternehmen müssen ihre Vakanzen offenlegen cka. Ab dem 1. Juli 2018 müssen Unternehmen eine neue Meldepflicht beachten. Ab dem Stichtag müssen sämtliche offenen Stellen den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) vorab gemeldet werden. Zumindest sofern die Arbeitslosigkeit in der entsprechenden Berufsart die Schwelle von 8 Prozent erreicht. Wie stark die ICT-Branche davon betroffen sein wird, muss sich noch zeigen, wie der ICT-Verband Swico in einer Mitteilung schreibt. ▸ Webcode DPF8_74399 Digitec Galaxus blickt auf ein gutes Jahr zurück mur. Digitec Galaxus hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2017 auf 861 Millionen Franken gesteigert. 2016 lag er bei 725 Millionen Franken und damit rund 19 Prozent tiefer, wie der Schweizer Händler mitteilt. «2017 war für uns ein hervorragendes Jahr», zitiert das Unternehmen seinen CEO Florian Teuteberg. Der reine Warenertrag belief sich 2017 auf 834 Millionen Franken. Digitec konnte im rückläufigen Elektronik-Segment wachsen. ▸ Webcode DPF8_74472 Das ICT-Jahrbuch 2018 ist da cgr. Pünktlich zur alljährlichen ICT-Networking-Party am 25. Januar in Bern erscheint die 15. Auflage des ICT-Jahrbuchs. Die Ausgabe für das Jahr 2018 kommt in einem neuen Design daher, auch das publizistische Konzept wurde erneuert. Highlights des Jahrbuchs sind etwa Interviews mit ·· Markus Naef, CEO, Swisssign ·· André Golliez, Opendata.ch ·· Lino Guzzella, Präsident, ETH Zürich ·· Georgios Kontoleon, Impact Hub Zürich, und Patricia Schlenter, Kickstart Accelerator Zudem findet sich im Jahrbuch ein umfassender Rückblick auf das ICT-Jahr 2017. Ausser den wichtigsten Ereignissen sind auch die Sieger des Jahres verzeichnet, etwa diejenigen der Best of Swiss Web und Best of Swiss Apps Awards. Digitale Dinosaurier sind weit verbreitet jsc. Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat in Kooperation mit Localsearch.ch zum dritten Mal die Studie «Digital Switzerland» durchgeführt. Von Oktober bis November 2017 befragte die HWZ dafür online Mitarbeiter von 1294 Unternehmen. 58 Prozent der befragten Personen arbeiten allerdings in sehr kleinen Firmen mit 1 bis 3 Mitarbeitern, wie die HWZ auf Anfrage erläutert. Lediglich 8 Prozent der Befragten sind in Firmen mit über 100 Mitarbeitern tätig. Branchen waren praktisch alle vertreten. Um die Digitalisierung umzusetzen, fehlen den Firmen laut der Umfrage vor allem die finanziellen Mittel. Aber auch fehlendes Fachwissen und fehlende technische Ausstattung mache den Unternehmen zu schaffen. Weiter herrsche eine gesetzliche Unsicherheit, und eine Veränderungskultur fehle. Der Swiss Software Industry Survey gibt einen Einblick in die Erwartungen der Schweizer Softwarebranche für das Jahr 2018. Zudem prognostiziert Philipp Ziegler, Geschäftsführer von MSM Research, wie sich die ICT-Branche entwickeln wird. Das Jahrbuch kostet 48 Franken und kann über www.netzwoche.ch/shop bestellt werden. Die wichtigsten digitalen Technologien seien Digital Security, Social Media und digitales Marketing. Wenig Bedeutung schreiben die befragten Firmen Augmented und Virtual Reality und dem 3-D-Druck zu. Die wichtigsten Ziele der Digitalisierung liegen in der erhöhten Kundenbindung und der grösseren Reichweite, um Neukunden zu gewinnen. Trotzdem reagieren nur 35 Prozent der Unternehmen aktiv auf Onlinebewertungen von Kunden, und lediglich 18 Prozent fordern ihre Kunden dazu auf, ihr Unternehmen zu bewerten. Die HWZ bezeichnet denn auch 87 Prozent der Firmen als digitale Dinosaurier – wegen des tiefen Kundenerlebnisses und niedriger operationaler Digitalisierung. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_74432 01 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Raiffeisen stellt auf Avaloq um sma. Der Startschuss für das Projekt «Rainbow» ist gefallen. Am 1. Januar migrierte Raiffeisen Schweiz 22 ihrer Banksysteme von der Software Dialba auf Avaloq. Das berichtet Inside Paradeplatz unter Berufung auf ein internes Dokument. Die Raiffeisenbank bestätigt dies auf Anfrage der Redaktion. «Am 3. Januar war der erste produktive Tag», sagt Mediensprecherin Cécile Bachmann. Die Umstellung auf Avaloq erfolgt etappenweise. «Bereits vor einem Jahr wurde aus Risikoüberlegungen entschieden, die Migration der Raiffeisenbanken in verschiedenen Tranchen zu vollziehen», erklärt Bachmann. An Ostern will Raiffeisen die nächste Tranche migrieren. Die letzten Banken sollen am Pfingstwochenende auf Avaloq umgestellt werden. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcodes DPF8_74370, DPF8_74380, DPF8_75426 Ausbau des Führungsteams Derweil gab Avaloq diverse Neubesetzungen im Führungsteam bekannt. Das Schweizer Fintech-Unternehmen nimmt drei neue Mitglieder im Group Executive Board auf, wie Avaloq mitteilt. Tobias Unger wurde zum Regional Manager Switzerland und Liechtenstein, Brian Hurdis zum Chief Service Delivery Officer und Chris Beukers zum Regional Manager Asia Pacific ernannt. Tobias Unger sei seit 2016 CEO des Schweizer Service Centers von Avaloq gewesen. Davor habe er bei der Falcon Private Bank gearbeitet. Unger gehöre seit mehreren Jahren zur Avaloq Community. Brian Hurdis sei ein erfahrener Technologieberater, der bei mehreren Grossfirmen Führungspositionen bekleidet habe. Chris Beukers habe zuletzt bei Pactera International gearbeitet. Er sei kürzlich zu Avaloq gewechselt. Group-CEO Jürg Hunziker freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team. «Wir werden uns auf die Standardisierung konzentrieren und das Banking auf die nächste Stufe der Industrialisierung heben, während wir die Innovation weiter vorantreiben und unseren Kunden höchste Qualität liefern», heisst es in der Mitteilung. WWW.NETZWOCHE.CH UPC wechselt von Salt zu Swisscom jsc. UPC will ab Anfang 2019 das Mobilfunknetz von Swisscom nutzen, wie UPC mitteilt. Bisher war das Mobilfunknetz von Salt Grund lage der Mobilfunkangebote von UPC. Nun habe Swisscom UPC «ein sehr attraktives Angebot» zur Nutzung seiner Mobile-Infrastruktur gemacht, sagt UPC-CEO Eric Tveter auf Anfrage. Die Umstellung erfolge automatisch. Die Kunden müssen nichts unternehmen. Abgesehen von der Infrasturkurpflege erbringt UPC auch ab der Umstellung alle Services weiterhin selbständig. Somit ergeben sich keine Änderungen für UPC- Mobilekunden. ▸ Webcode DPF8_74490 Anzeige Jetzt an der Leserumfrage teilnehmen und gewinnen! Wir wollen «Netzwoche» nach Ihren Wünschen gestalten. Helfen Sie uns dabei und nehmen Sie an unserer Leserumfrage teil! Welche Themen bewegen Sie? Was können wir besser machen? Sagen Sie es uns! Nur wer teilnimmt, kann gewinnen: Wir verlosen zwei Übernachtungen inkl. Halbpension in einer Junior Suite im Grand Hotel Quellenhof & Spa Suites***** in Bad Ragaz («Bestes Wellnesshotel der Schweiz», SonntagsZeitung 2017). www.netzwoche.ch/leserumfrage2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein, ausgenommen die Mitarbeitenden der Netzmedien AG und deren Angehörige. Eine Teilnahme pro Person. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird persönlich benachrichtigt. 01 / 2018

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