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Netzwoche 01/2020

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WWW.NETZWOCHE.CH Datenleck bei Digitec rja. Ein internes Dokument von Digitec hat seinen Weg an die Öffentlichkeit gefunden und wurde unter anderem im «Blick» abgedruckt. Darin eine Liste aller Angebote für Black Friday und Cyber Monday mit Preisen, Umsatzprognosen sowie Preisvergleichen. Auch spöttische Kommentare zu Konkurrenten seien enthalten, wie etwa «Wer ist schon Fust? Hat doch keine Relevanz für uns bei dem Angebot.» Digitec bestätigte die Echtheit des Dokuments, kommentierte es aber nicht weiter. Die beliebtesten Apps des Jahrzehnts sma. Der Marktanalyst App Annie blickt auf das erste Smartphone-Jahrzehnt zurück. Demnach hat Facebook das Jahrzehnt dominiert. Mit seinen beiden Facebook- Apps, Whatsapp und Instagram belegt der Techkonzern die ersten vier Plätze der Top- Ten-Liste bei den Downloads. 2019 schaffte es Tiktok allerdings auf Platz 4. Netflix und Spotify liegen auf den hinteren beiden Plätzen. Insgesamt stammen nur zwei Apps der Top 10 nicht aus den USA. Für 2020 rechnet App Annie mit einem weiteren Wachstum des App-Marktes. Männer kaufen eher online ein als Frauen ael. Gemäss Zahlen des Bundesamts für Statistik haben 2019 74 Prozent der weiblichen und 78 Prozent der männlichen Bevölkerung der Schweiz Waren oder Dienstleistungen online eingekauft. Schweizer über 60 Jahren machen weniger von Onlineeinkäufen Gebrauch. Nur 58 Prozent geben an, im Internet Waren zu bestellen. Bei der Gruppe der 15- bis 29-Jährigen kauften 84 Prozent Produkte im Internet ein. Die Studie zeigt, dass 83 Prozent der Befragten sich zudem vor dem Kauf im Internet über Produkte oder Dienstleistungen informieren. Digital Signage und Onlinemedien treiben Schweizer Werbemarkt an 24 Web Aktuell osc. Leading Swiss Agencies (LSA) und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) haben mit einer Befragung Indikatoren der Schweizer Kommunikationsbranche untersucht. Knapp die Hälfte der Werbeauftraggeber rechnet für 2020 mit einer Umsatzsteigerung, wie es in einer Mitteilung heisst. Auf einem ähnlichen Niveau habe sich der Umsatz in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt. Investieren wollen die Befragten vor allem in digitale Aussenwerbung und Onlinemedien, so die Studie. Von SEA, Social, Onlinevideos und Display-Werbung verspreche sich die Branche bessere Erreichbarkeit der Zielgruppen. Allerdings sei das Investitionsvolumen im Verhältnis zur TV- Werbung zu relativieren. Die Volumen im klassischen Bereich seien immer noch grösser. Gemäss Studie kann sich Voice-Werbung in der Schweiz noch nicht vollends durchsetzen. Dieser Technologie fehle ein Treiber, wie es Amazon im Ausland sei. Ein weiteres Hindernis sei das Fehlen von Sprachsteuerungen, die mit Schweizer Dialekten kompatibel seien. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Neben der Erreichbarkeit der Zielgruppen und der Komplexität der Kanäle ist die digitale Transformation eine der gros sen Herausforderungen für die Werbewirtschaft. Entscheidend ist, dass ein Ökosystem entsteht, in dem Zielgruppen- und Kundendaten effektiv analysiert und für eine zielgenaue Kundenansprache genutzt werden könnten, wie es weiter heisst. Zu den wichtigsten Informationsquellen bei der Suche nach einer Agentur gehören laut Umfrage die Empfehlung, die Kontakte mit der Agenturleitung sowie die Agentur- Websites. Die zentralen Kriterien für die konkrete Auswahl sind aus Sicht der Werbeauftraggeber deren Persönlichkeit beziehungsweise Qualifikationen sowie die Kompetenzen der Mitarbeitenden. An der jährlichen Umfrage nahmen 167 Werbeauftraggeber teil. Sie erfolgte zwischen Oktober und November 2019. Die besten Firmen-Websites der Schweiz SCHWEIZER UNTERNEHMEN IN DEN EUROPÄISCHEN TOP 50 Rang Unternehmen Punktezahl 1 Eni 92.5 2 Snam 91.3 3 Wärtsilä 88.7 4 Terna 87.3 5 Generali 85.8 11 Swisscom 80.6 12 Sika 78.7 14 Sonova 77.5 25 Givaudan 70.8 29 Nestlé 68.6 43 Barry Callebaut 64.4 44 Roche 64.2 47 Clariant 63.8 sma. Lundquist hat in Zusammenarbeit mit der schwedischen Firma Comprend erneut die Transparenz von Unternehmensseiten analysiert. Das Webranking orientiert sich an den Interessen der Stakeholder und soll eine allgemeine Kultur der Transparenz fördern, wie es in einer Mitteilung heisst. Auf Basis der Analyse aller Aspekte der Unternehmenskommunikation werden bis zu 100 Punkte vergeben. Die Spitzenpositionen 2019 besetzten italienische und nordeuropäische Unternehmen. Swisscom liegt als bestes Schweizer Unternehmen auf Rang 11. In der Top 50 befinden sich sieben weitere Firmen aus der Schweiz. Nachhaltigkeit bleibt oft nur ein Wort Das Thema Nachhaltigkeit spielt laut Studie nur bei 68 Prozent der Schweizer Firmen eine Rolle. «Schweizer Unternehmen tendieren insgesamt dazu, ein ansprechendes Bild von Nachhaltigkeit zu projizieren, ohne jedoch ihre Präsentationen mit harten Fakten und Daten zu untermauern», kritisiert der Bericht. Positiv hervorgehoben werden allerdings Nestlé und Roche für ihre klar definierten Ziele im Bereich Nachhaltigkeit. Mehr Aufmerksamkeit brauche es bei der Geschäftsstrategie. 37 Prozent der Schweizer Firmen zeigen online, wo sie in Bezug auf Ziele und Finanzen stehen. Nur 22 Prozent erklären, mit welchen Strategien sie diese Ziele erreichen wollen. 7 Prozent kommunizieren ihre konkreten Ziele und Pläne. Positiv erwähnt der Bericht Sika (Platz 12) für seiner Investor Relations und Sonova (Platz 14) für seine Governance. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 01 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projetcs 25 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Sven Martens NEUE WEBSITES www.flyernator.ch Aufmerksamkeit erregen und neue Kunden gewinnen, das verspricht das Züricher Start-up Pingen mit dem Medium Flyer. Auf ihrer Website Flyernator wird die gesamte Produktion eines Flyers abgewickelt. Per Postleitzahl lassen sich die gewünschten Verteilungsgebiete hinzufügen sowie die Sprachgebiete und Briefkästen auswählen. Für den Flyer selbst stehen jeweils zwei Papierformate und Papierstärken sowie drei Papierqualitäten zur Auswahl. Der Inhalt des Flyers wird als PDF auf der Website hochgeladen. Die Zustellung der Flyer erfolgt frühstens nach sieben Arbeitstagen. In einer Mitteilung schreibt Pingen, dass die Flyer CO2-neutral gedruckt und verteilt würden. Zudem unterstützten sie ein Waldreservat im Jura. Flyernator wurde als Innovationsprojekt gemeinsam mit der Post entwickelt. Auftraggeber Post CH Auftragnehmer Pingen Technologien Webflow, PHP / MySQL, JQuery, Bootstrap Online seit November 2019 www.census1850.bfs.admin.ch Unter dem Motto «Die Schweiz (er)zählen» zeigt das Bundesamt für Statistik auf seiner Website eine interaktive Geschichte der Schweiz. Dafür werden die Daten der Volkszählungen ab 1850 genutzt. In den Kategorien «Geschlecht und Alter», «ausländische Bevölkerung», «Religionslandschaft» und «Sprache» können Nutzer in zwei Sprachen die Landesgeschichte entdecken. Historische Fotografien, Grafiken und interaktive Karten untermalen die einzelnen Anekdoten aus den vergangenen 170 Jahren. Dabei lassen sich grös sere Trends und lokale Besonderheiten von Gemeinden entdecken. Die Website verbindet die Geschichte und die Geografie der modernen Schweiz. Die öffentliche Statistik dient als Datenarchiv des Staates. Auftraggeber Bundesamt für Statistik (BFS) Auftragnehmer und Partner Bundesamt für Statistik (BFS), Forschungsstelle Sotomo, Landesmuseum Zürich Technologien HTML5, CSS3, Bootstrap, jQuery, GASP, Tweenmax, Scrollmagic, SVG Online seit November 2019 www.skillbrowser.com Die Plattform Skillbrowser verspricht Nutzern Hilfe bei der Suche nach dem richtigen IT-Partner. Die Suchfunktion von Skillbrowser soll IT-Entscheidern das Leben erleichtern. Auf der Website lässt sich nach Lösungen, Dienstleistungen und Skills suchen. Die Angebote der Dienstleister lassen sich durch Referenzen von anderen IT- Managern bestätigen. Andere Kunden können sogar direkt kontaktiert werden, um Erfahrungen auszutauschen. Die Suchergebnisse lassen sich nach Bestätigungen, Firmen, Ländern und Regionen sortieren. Skillbrowser ist ein Unternehmen aus Basel, das von Philippe Strübin gegründet wurde. Das Zielpublikum der Plattform sind CIOs, IT-Manager und IT-Dienstleister. Auftraggeber Skillbrowser Auftragnehmer BGO Software Technologien Laravel (PHP Framework), MySQL, HTML5 Online seit September 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2020

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