Aufrufe
vor 9 Monaten

Netzwoche 01/2020

  • Text
  • Mitteilung
  • Digitale
  • Zukunft
  • Google
  • Wichtig
  • Schweiz
  • Android
  • Netzmedien
  • Schweizer
  • Unternehmen

Advertorial Heute sind

Advertorial Heute sind Mitarbeitende der Unia in Teams und an Standorten nur einen Klick entfernt: Daniel Bühler freut sich über einfachere Abläufe dank des Unlimited Mobile Workplace von Sunrise. Einfach und mobil zusammenarbeiten Die Unia hat ihre Kommunikation mit dem Umstieg auf den Unlimited Mobile Workplace von Sunrise vereinfacht. Im Kern geht es der Gewerkschaft um den Menschen. Nichts darf deshalb Kommunikationsflüsse untereinander und zwischen den über 100 Standorten beeinträchtigen. Bei der Unia geht es immer um den Menschen. Menschen in schwierigen Arbeitsverhältnissen, um Arbeitslosigkeit und Ausbeutung, es geht um den Schutz der Arbeitnehmenden in der Schweiz, um die Veränderungen der Arbeit im Zuge der Digitalisierung und der Plattformökonomie. Und deshalb muss die Gewerkschaft für Industrie, Gewerbe, Bau und Tertiär in über 100 Branchen mit 200 000 Mitgliedern in 13 Regionen und rund 110 lokalen Sekretariaten laufend ihre Kommunikationsprozesse anpassen und mit neuen Werkzeugen Menschen direkt erreichen. Auch intern. Die Zeiten sind vorbei, als die rund 1200 Mitarbeitenden sich Gedanken über ihre Erreichbarkeit machen und mit Workflow- Brüchen umgehen mussten. Der Auslöser Klassische Telefonie ist seit einigen Jahren kein Thema mehr, doch die damals eingekaufte Lösung entsprach den Anforderungen der Unia in keiner Weise. «Ein Fass ohne Boden», sagt Daniel Bühler, Leiter Zentrale Dienste der Unia Schweiz in Bern; seine Notbremse führte zu einer Neuausschreibung. Sunrise gewann diese dank eines exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnisses und vor allem: «Wir haben sofort das Gefühl bekommen, dass man uns zuhört und uns auch versteht», sagt Bühler. Sein kleines Team sei auf einen Partner angewiesen, der über ein klares und einfaches Konzept verfüge. Den habe die Unia in Sunrise gefunden. Dank Gesamtsicht und einer Ansprechperson für alle Anliegen: «Wir fühlen uns nun gut aufgehoben.» Und die Lösung «Unlimited Mobile Workplace» sei flexibel konzipiert, gerade richtig für die Unia. Die Wirkung Sunrise führte einen Workshop bei der Unia durch und erhob alle Ansprüche an die neue Kommunikationslösung und besprach die laufenden Prozesse. In einem zweiten Gespräch kristallisierte sich dann die passende Lösung heraus. «Wir leben in einer Microsoft-Welt», sagt Daniel Bühler, «für uns ist deshalb schnell klar gewesen, dass wir keine Speziallösung brauchen.» Der anspruchsvollere Teil auf dem Papier sollte die Implementierung einer Callcenter-Lösung für das gewählte Tool Skype for Business sein. Sie greift bei Gesprächen auf die Mitgliederdatenbank zu, sodass die Mitarbeitenden sofort alle Daten auf dem Bildschirm haben. Ebenfalls galt es, noch einige technische Veränderungen am Netzwerk der Unia vorzunehmen, um eine störungsfreie Audio- und Videokommunikation zu gewährleisten. Dank einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Sunrise und dem zweiköpfigen Projektteam der Unia gelang die Implementierung der neuen Lösung innert Jahresfrist. «Wir haben das sportlich gesetzte Ziel ohne grössere Hindernisse erreicht», bestätigt Daniel Bühler – obwohl die dezentrale Organisation der Unia eine zeitraubende Informations- und Rollout-Tournee notwendig machte. Über 100 Mitarbeitende wurden als Ambassadoren für ihre Teams von einer Drittfirma geschult. Die neue Kommunikationslösung läuft nun auf allen Endgeräten, vom Notebook bis zum Mobiltelefon. «Wir werden immer mobiler», konstatiert Bühler, der über eine Anfrage aus den Regionen berichtet. Man könne doch nun Deutschschweiz und Romandie dank automatischer Übersetzungen einander näherbringen. Sicher werde, sagt Bühler, die standort- und teamübergreifende Zusammenarbeit mit der Lösung gestärkt. Man könne Inhalte parallel zu einer laufenden Konferenz miteinander teilen, und in Videokonferenzen könnten die Teams noch besser aufeinander eingehen. Vorerst werden nun an allen Standorten nach und nach Konferenzzimmer eingerichtet. «Der Mensch ist auch in Zukunft in unserem Zentrum – mit der neuen Lösung stärker denn je.» Mehr Informationen: sunrise.ch/umw Sunrise Communications AG Business Customers Thurgauerstrasse 101B CH-8050 Zürich Infoline 0800 555 552 sunrise.ch/business

Wild Card 45 Die Stadt der Zukunft – gewoben oder verbunden ? Smart City auf dem Reissbrett – mit «Woven City», einem Projekt von Toyota, wird ein neuer Versuch gestartet, unseren Lebensraum der Zukunft zu gestalten. Ob das wohl gutgeht ? «Quote Die Smart City der Zukunft kann nicht als Lösung auf als dem Reisbrett entstehen. Titel» Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Die Wild Card finden Sie auch online www.netzwoche.ch «Woven City» – gewebte Stadt – eine Stadt der Zukunft als Versuchslabor. Das hat Akio Toyoda, der CEO von Toyota, an der CES (Consumer Electronic Show) 2020 angekündigt. «Eine Stadt, in der Leute leben, arbeiten, spielen und an einem lebendigen Labor beteiligt sind.» Knapp ein Quadratkilometer gross soll sie werden und dazu dienen, Forschern, Wissenschaftlern und Ingenieuren die Gelegenheit zu bieten, Smart-City-Technologien in der Realität zu testen. Selbstverständlich möchte Toyota seinen CASE-Ansatz – Connected, Autonomy, Shared and Electric – umsetzen. Darüber hinaus sollen jedoch weitere Technologien wie KI, Robotik, nachhaltige Energie und Hightech-Werkstoffe zum Einsatz kommen. Die Stadt ist in einer ersten Phase für 2000 Personen ausgelegt und vom visionären Architekten Bjarke Ingels konzipiert worden. Sein Büro, das sich ganz unbescheiden BIG (Bjarke Ingels Group) nennt und zu den 50 grössten Architekturbüros der Welt gehört, steckt hinter Zukunftsentwürfen wie etwa der «Oceanix City», einer schwimmenden, sich selbst versorgenden Stadt für 10 000 Personen. Gewobenes Layout Das grundlegende Layout ist durch die Trennung der Verkehrsströme in drei Ausprägungen bestimmt. Sämtliche Stadtteile sollen entweder durch reine Fussgängerwege, die wie ein «linearer Park» gestaltet werden, durch «urbane Promenaden» für den Langsamverkehr oder jedoch durch grosse Strassen für den schnellen Transport erreichbar ein. Alle drei Varianten bilden zusammen ein gewobenes Netz. Der Werbefilm zeigt eine ideale Stadt, in der es sich entspannt leben lässt. «Woven City» ist längst nicht das einzige Projekt, das die Stadt der Zukunft sein möchte. Projekte wie Freiham in der Nähe von München, einer Trabantenstadt für 20 000 Personen, die Seestadt Aspern in der Nähe von Wien oder New Ordos – Kangbashi in China für 300 000 Personen sind nur drei weitere Beispiele. Weltweit werden viele solche neuen Städte geplant. So interessant, technologisch ausgereift und vielversprechend solche Vorhaben sind, sie alle kämpfen mit einer grossen Schwierigkeit. Der emittierte Professor für Städtebau Tom Sieverts formulierte es vor drei Jahren so: «Wir meinten, wenn man gute Häuser, gute Wohnungen (... und gute Verkehrswege) baut, dann macht man auch gute Menschen. Und es hat sich dann sehr bald herausgestellt, dass das nicht der Fall ist.» Das Resultat: eine Vielzahl intelligent geplanter Retortenstädte, die weit davon entfernt sind, attraktive und lebendige Lebensräume zu sein. Unsere Städte sind die Smart Citys der Zukunft Wenn der Bau von technologisch ausgereiften Städten eine Sackgasse darstellt, dann bleibt nur eines: Unsere bestehenden Städte müssen Schritt für Schritt in Richtung Smart City umgebaut werden. Solche Projekte wie etwa «Smart Santander» oder «Smart Chicage Collaborative» und Initiativen wie «Smart City Schweiz» oder «Smart City Wien» sind weitaus weniger spektakulär wie die «Woven City» von Toyota. Sie zeigen jedoch, wie wir modernste Technologien mit gewachsenen Strukturen verbinden können. Mit ICT-basierten Innovationen, die typische Probleme einer modernen Stadt auf Basis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit hier und heute lösen helfen. Klugerweise werden dabei die Erkenntnisse aus solchen Versuchsprojekten mit einbezogen. Eines ist jedoch klar: Die Smart City der Zukunft kann nicht als Lösung auf dem Reisbrett entstehen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2020

Archiv