Aufrufe
vor 9 Monaten

Netzwoche 01/2020

  • Text
  • Mitteilung
  • Digitale
  • Zukunft
  • Google
  • Wichtig
  • Schweiz
  • Android
  • Netzmedien
  • Schweizer
  • Unternehmen

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Samsungs Gewinn bricht stärker ein als der von LG rja. Samsung hat 2019 einen Gewinn von 23,2 Milliarden Franken verzeichnet – über 50 Prozent weniger als 2018. Auch bei LG ging der Gewinn zurück, jedoch nur um rund 10 Prozent auf knapp unter 2 Milliarden Franken, wie «Der Standard» schreibt. T-Systems Schweiz lagert Telko-Dienste aus rja. T-Systems Schweiz überführt seine Telekommunikationsdienste in eine neue Firma, wie das «Handelsblatt» schreibt. Der Schritt erfolge in Zusammenhang mit einer Umstrukturierung von T-Systems International. Dabei soll es zu keinen Entlassungen kommen, teilt der Konzern mit. Apple-Chef verdiente 2019 weniger rja. Apple-Chef Tim Cook werde 2019 mit rund 125 Millionen US-Dollar entlöhnt, schreibt «CNBC» unter Berufung auf Dokumente der US-Börsenaufsicht (SEC). Die Entschädigung setze sich grösstenteils zusammen aus dem regulären Gehalt von 3 Millionen Dollar, einem Bonus in der Höhe von 7,67 Millionen Dollar sowie Apple-Aktien im Wert von 113,5 Millionen Dollar. Verglichen mit 2018 verdient Cook damit 8 Prozent weniger: Damals betrugen seine gesamten Lohneinnahmen 136 Millionen Dollar, wie CNBC weiter schreibt. So sei etwa der Bonus mit 12 Millionen Dollar noch deutlich höher ausgefallen. Gewinnziele übertroffen – aber nicht genug Dabei schien es bei Apple finanziell gut zu laufen, schreibt «CNBC» weiter. Die für das Geschäftsjahr gesetzten Ziele von 256,6 Milliarden Dollar Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Umsatz und 60,1 Milliarden Dollar Betriebsergebnis habe der Konzern übertroffen. Wie das Portal weiter ausführt, wurden die Ziele aber nicht weit genug übertroffen, um den maximalen Bonus auszulösen. Der «durchschnittliche» Apple-Mitarbeiter habe derweil 2019 einen Lohn von 57 596 Dollar erhalten. Lässt man die Vergütung in Apple-Aktien unberücksichtigt, konnte der Apple-Chef noch immer mehr als 200 Mal so viel wie seine Mitarbeiter nach Hause nehmen. Tim Cook, seit 2011 CEO von Apple. Anzeige Telefonieren mit Microsoft Teams. Überall mobil zusammenarbeiten und erreichbar sein – auf jedem Gerät. sunrise.ch/teams 01 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Am 23. Januar erscheint das ICT-Jahrbuch 2020 osc. Pünktlich zur alljährlichen ICT-Networking-Party am 23. Januar in Bern erscheint die 17. Auflage des ICT-Jahrbuchs. In der Publikation blicken die Autoren auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres zurück und stellen Trends, Menschen und Themen vor, die IT-Entscheider 2020 im Auge behalten sollten. Highlights des Jahrbuchs sind unter anderem Interviews mit ·· Stefan Arn, Leiter Technologie für die globale Vermögensverwaltung und das Schweizer Geschäft der UBS ·· Anke Bridge Haux, Head Digitalization & Products der Credit Suisse Schweiz ·· Peter Fischer, Leiter des Informatiksteuerungsorgan des Bundes ·· Judith Bellaiche, Geschäftsführerin des Swico und Nationalrätin (GLP/ZH) ·· Gabriela Keller, Geschäftsführerin von Ergon Informatik ·· Alessandro Curioni, Direktor der IBM Research Labs Zürich ·· Jörg Gasser, CEO der SBVg Zudem findet sich im Jahrbuch ein umfassender Rückblick auf das ICT-Jahr 2019. Ausser den wichtigsten Ereignissen sind auch die Sieger des Jahres verzeichnet, etwa diejenigen von Best of Swiss Web, Best of Swiss Apps und Digital Economy Awards. Der Swiss Software Industry Survey gibt einen Einblick in die Erwartungen der Schweizer Softwarebranche für das Jahr 2020. Zudem prognostiziert Philipp Ziegler, Geschäftsführer von MSM Research, wie sich die Schweizer ICT-Branche 2020 entwickeln wird. Das Jahrbuch kostet 48 Franken und kann über netzwoche.ch/shop bestellt werden. Swisscom muss Millionenstrafe zahlen rja. Swisscom wird nun definitiv zur Kasse gebeten. Das Bundesgericht lehnt eine Beschwerde des Telkos gegen ein entsprechendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ab, wie «Watson» schreibt. Die Busse in Höhe von 186 Millionen Franken ist damit rechtskräftig. Die Strafe geht zurück auf eine Untersuchung der Wettbewerbskommission (Weko). Diese beschied Swisscom 2009, die marktbeherrschende Stellung im Bereich der ADSL-Dienste missbraucht zu haben. Die Höhe der Busse betrug ursprünglich 220 Millionen Franken. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte 2015 zwar den Befund der Weko, senkte die Busse aber auf 186 Millionen Franken. Zwischen 2002 und 2007 betrieb Swisscom einerseits ein ADSL-Angebot, stellte aber Drittanbietern auch die Infrastruktur für eigene ADSL-Dienste zur Verfügung. Für dieses «Vorleistungsangebot» für fremde Anbieter habe das Unternehmen hohe Preise verlangt. «Es habe eine zu knappe Differenz zwischen Vorleistungskosten und Endkundenpreisen («Kosten-Preis-Schere») resultiert», heisst es im Bericht. Damit habe Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Swisscom die Konkurrenten da ran gehindert, ein profitables ADSL-Geschäft zu betreiben. Busse ist schon bezahlt Swisscom bedauert in einer Mitteilung den Entscheid des Bundesgerichts. Man sei im genannten Zeitraum nicht marktbeherrschend gewesen. Zudem seien Bandbreite und Preise für Mitbewerber laufend verbessert worden. Deshalb sei der Dienst kein Mittel zur Behinderung der Konkurrenten gewesen, so Swisscom. Tief in die Tasche greifen muss Swisscom indes nicht: Die Busse sei bereits 2016 bezahlt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Urteil habe daher keine Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2019. Swisscom musste die Busse bereits 2016 zahlen, weswegen dies keine Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2019 haben werde. Schweizer ICT-Jahrbuch 2020 Schweizer ICT-Jahrbuch 2020 20 Hier können Sie das ICT-Jahrbuch 2020 kaufen www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH E-ID-Gesetz kommt vors Volk rja. Mit mehr als 55 000 Unterschriften kommt das Referendum gegen das E-ID- Gesetz zustande. Die Abstimmung könnte bereits im Mai durchgeführt werden. Das Referendumskomitee kritisiert das E-ID-Gesetz in erster Linie aus dem Grund, weil private Unternehmen zu Herausgebern digitaler Identitäten gemacht werden. Nur der Staat soll dies tun dürfen, fordert das Komitee. Es könne nun an der Urne verhindert werden, dass der digitale Schweizer Ausweis und sensible Daten in die Hände von Banken, Versicherungen und Konzernen fallen, schreibt die Digitale Gesellschaft dazu. Xerox lässt nicht locker osc. Xerox legt im Übernahmestreit mit HP Inc. nach. Im Dialog mit Aktionären von HP habe sich herausgestellt, dass eine Fusion der beiden Unternehmen Vorteile mit sich bringe, schreibt Xerox-CEO John Visentin. Die Aussage HPs, Xerox verfüge nicht über die Mittel zur Übernahme, kontert er mit Garantien von Banken. Das Unternehmen habe von Banken wie Citi, Mizuho und der Bank of America 24 Milliarden US-Dollar für den Deal zugesichert bekommen, schreibt Visentin in einem offenen Brief. Veeam wird USamerikanisch rja. Die US-amerikanische Investmentgesellschaft Insight Partners übernimmt den Schweizer Back-up-Anbieter Veeam. Der Kaufpreis beträgt 5 Milliarden US-Dollar. Wie es in einer Mitteilung heisst, wird Veeam damit zu einem USamerikanischen Unternehmen mit einem US-Führungsteam. Im Rahmen der Übernahme wurde William Largent vom Executive Vice President Operations zum CEO befördert. Die Übernahme werde voraussichtlich im ersten Quartal 2020 zum Abschluss kommen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2020

Archiv