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Netzwoche 02/2016

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12 Rubrik Unterrubrik

12 Rubrik Unterrubrik «Simplification ist das ICT-Top-Thema 2016» Welche Marktentwicklung erwarten Sie für 2016 und warum? Wachstum im zweistelligen Bereich ist nach wie vor möglich. Es gibt gerade bei der Prozessoptimierung sehr viel Nachholbedarf bei grossen Unternehmen in der Schweiz. Die Frage ist, ob und in welcher Form die Unternehmen in die Zukunft investieren wollen und können, um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Mit welchem Thema sollten sich Schweizer IT-Entscheider 2016 unbedingt auseinandersetzen? Die für die IT-Entscheider relevanten Themen werden zunehmend vom Business vorgegeben. Der steigende Kostendruck über alle Bereiche hinweg ist ein wichtiges Thema. In dem Zusammenhang stehen die Themen Effizienzsteigerung und die Optimierung der Geschäftsprozesse im Fokus. Es wird zudem von der IT eine hohe Agilität und die Fähigkeit einer raschen Anpassung an Businessveränderungen erwartet. Heinz Gehri ist Country Manager von Tata Consultancy Services Switzerland Wo sehen Sie für 2016 und darüber hinaus noch Nachholbedarf bei den Unternehmen? Wir stellen bei den Business Process Services einen grossen Bedarf in den Bereichen Analytics, Finance & Accounting oder Robotic Automation fest. Was ist für Sie persönlich das ICT-Top-Thema des Jahres 2016? Simplification. Durch die Simplifizierung der Geschäftsprozesse werden sowohl die Herausforderungen für das Business wie auch für die technologische Seite der Unternehmen gemeistert. Die richtige Einbindung und das Zusammenspiel der digitalen Kräfte, die optimale Nutzung der zahlreichen Möglichkeiten, die das Internet der Dinge bietet, benötigen eine Simplifizierung. 02 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Event 13 «Das Internet der Dinge ist für uns eine Katastrophe» Fujitsu hat auf dem Weingut Hartmann seine Strategie und Speichersysteme vorgestellt. Besonders spannend war das Referat der Gastredner der Schweizer Armee. Autor: Marcel Urech Divisionär a. D. Andreas Bölsterli sprach über die «Sicherheit des Systems Schweiz». Bild: Rene Huebel, Fujitsu Fujitsu organisiert Storage Days in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am 29. Januar machte die Veranstaltungsreihe im aargauischen Remigen Halt. Der japanische Technologiekonzern stellte auf dem Weingut Hartmann seine Storage-Strategie und Eternus-Speichersysteme vor. Anwesend waren rund 90 Kunden und Partner von Fujitsu, unter anderem Intel, Veritas und Commvault. «Die Storage-Produkte von Fujitsu sind eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Schweiz», sagte Waldemar Witschi, der das Server- und Storage-Geschäft verantwortet. Der Head of Data Center Solutions meinte damit wohl, dass Fujitsu im Schweizer Markt noch zu wenig Beachtung findet. Das ist erstaunlich, ist das Unternehmen doch sehr breit aufgestellt. Fujitsu bietet ein vollständiges Portfolio an IT-Produkten an, von Lösungen für das Rechenzentrum bis hin zu Managed-Dienstleistungen und Infrastructure-as-a-Service-Lösungen. «Fujitsu ist seit über 50 Jahren Storage-Hersteller», sagte René Hübel, Senior Product Marketing Manager bei Fujitsu Schweiz. Neue Bedrohungen Spannend war der Vortrag der Gastredner: Divisionär a. D. (ausser Dienst) Andreas Bölsterli und Oberst i Gst (im Generalstab) Gérald Vernez referierten über die Schweizer Cyberdefense-Strategie. Bölsterli zeigte auf, wie die Armee die «Sicherheit des Systems Schweiz» gewährleistet. «Ohne Sicherheit gibt es keine Investitionen, keine Bildung und keine Stromversorgung», sagte Bölsterli. Im Gegensatz zu früher seien nicht mehr bloss Staaten eine Bedrohung für die Schweiz. Die Gefahr gehe heute auch von Einzelakteuren und Organisationen wie IS und Boko Haram aus. Oberst Vernez ging unter anderem auf den Cyberspace ein. Er umfasse heute auch Software (Firmware, Betriebssysteme, Apps), Daten, Netzwerke, Verbindungen und Hardware wie Computer, Server und Peripherie. Die Armee habe subsidiär die Aufgabe, die Infrastruktur der Schweiz zu schützen, sagte Vernez. Sie müsse darum auch Trends wie selbstfahrende Autos und vernetzte Medizingeräte im Auge behalten, die neue Probleme und Herausforderungen schafften. «Wir sind von der Technik abhängig geworden», sagte Vernez. «Das Internet der Dinge ist für uns eine Katastrophe.» Die Schweiz müsse auf diese Entwicklungen reagieren – je früher, desto besser. «Sicherheit ist kein Produkt, sondern ein Prozess», schloss Vernez sein Referat. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6343 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2016

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