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Netzwoche 02/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS CAS Webtrends & Crossmedia Management Datum: 09.03. – 15.06.2016 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: annina.marti@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/iwi/cas-webtrends Durch die zunehmende Medienvielfalt, insbesondere auch ausgelöst durch das Internet und Social Media, gewinnt das Multi-Channelling in der Kampagnengestaltung stark an Bedeutung. Die veränderte Mediennutzung sowie die digitale Produktionsweise erweisen sich inzwischen als so tiefgreifend, dass eine neue Denkweise in der Medienproduktion bis hin zum Output-Management gefordert ist. Im Mittelpunkt von Webtrends & Crossmedia Management stehen moderne, auf IT basierende Kommuni kationsplattformen. Die im Medienmix ausgewählten Kommunikationsmittel sind inhaltlich, technisch, formal und zeitlich aufeinander abgestimmt und verfügen über einen interaktiven Rückkanal. So entsteht ein Closed-Loop! Dieser Zertifikatslehrgang richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeitende in Marketingabteilungen, Webverantwortliche, Führungskräfte und Mitarbeitende in Webagenturen, Berater/innen im Umfeld von Onlinemarketing und Kampagnenmanagement sowie Geschäftsführer/innen von KMUs. Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Webtrends & Crossmedia Management mit 15 ECTS-Punkten. Der Lehrgang kann als Wahlfach im MAS «Information Systems Management» angerechnet werden. After-Work-Akademie: Der erfolgreiche Webshop Datum: 04.04. – 30.04.2016 Zeit: 16.00 – 19.30 Uhr Ort: Basel Kontakt: aninna.marti@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/iwi/awa-webshop Sie haben ein tolles Produkt, oder wollen online neue Märkte erschliessen, haben aber nicht viel Zeit? Dann ist dieses Seminar genau das Richtige. An vier Abenden werden die zentralen Erfolgsfaktoren für einen Onlineshop vorgestellt. Von 16 bis 19 Uhr erhalten Sie das Rüstzeug, um einen Webshop aufzubauen. Anschliessend können Sie Ihre Ideen bei einem Apéro mit den Teilnehmenden und Dozierenden kritisch unter die Lupe nehmen. Und an einem Samstag wird das Konzept nochmals intensiv auf Herz und Nieren geprüft. So wächst Ihr Projekt Schritt für Schritt! Die Absolventinnen und Absolventen des Seminars: – entscheiden sich für die richtige Webshop-Lösung; – legen den Logistikprozess bis zum Kunden fest, inkl. Auslandslieferungen; – definieren die Zahlungsmöglichkeiten; – entwickeln die Kundengewinnungsstrategien: SEO, SEA, AdWords etc.; – prüfen den Webshop auf rechtliche Hindernisse; – sprechen mit Expertinnen und Experten aus der Praxis. Der Kurs richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die online verkaufen wollen, Marketingverantwortliche, die Online-Sales kennenlernen wollen, und Webdesigner, die Onlineshops aufbauen wollen. Voraussetzungen: Grundkenntnisse Internet. Webshop oder Idee für einen Webshop. MAS Software Engineering Datum: 05.04.2016 – 28.09.2018 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software-Engineering-Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Softwareentwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 02 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Teuflische Details Was für den Handel zutrifft («Retail is Detail»), gilt auch für die Produktentwicklung in der IT: Für den Erfolg kommt es auf jedes Detail an – bei der Funktionalität, der Benutzerführung und der visuellen Gestaltung. Doch in der Praxis steckt der Teufel eben im Detail. «Der Einzige, der ein Detail noch in Richtung Perfektion drehen kann, ist der Auftraggeber. Und manchmal ist das der CEO.» Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB Zurzeit grassiert an den Schulen ab der Mittelstufe ein gefährliches Virus, das die Konzentrationsfähigkeit von tausenden, primär männlichen Schülern lähmt. Es nennt sich «Clash of Clans» und ist eine Massively-Multiplayer-Online- Strategiespiel-App mit enormem Suchtpotenzial. Das Spiel hat den finnischen App-Entwickler Supercell zu einer der profitabelsten Firmen auf dem Globus gemacht. Oder kennen Sie ein anderes Unternehmen, das mit 152 Mitarbeitenden über 1,5 Milliarden Euro Einnahmen generiert? Ausser dem ökonomischen Erfolg fasziniert die Frage, weshalb es ausgerechnet dieses Spiel unter hunderten anderer Games in diesem Genre an die Spitze schaffte. Die Antwort lautet: Es ist die Summe aller Details, die ein kleines bisschen perfekter umgesetzt wurden als bei den Mitbewerbern. Der Teufel steckt im Detail Vergleichbare Spiele kennen oft das Problem, dass die Early Adopters bald einmal ein Level erreicht haben, mit dem sie jeden Neuling locker plattmachen können (analog zu Fussballcup-Spielen des FC Basel gegen den FC Schnepfenried). In «Clash of Clans» dagegen spielt man nur gegen Opponenten, die in etwa dieselbe Spielstärke haben. Andere Spiele haben den Nachteil, dass jeweils zwei Spieler gleichzeitig online sein müssen, um gegeneinander antreten zu können. Das reduziert die Anzahl möglicher Spielpaarungen exponentiell. Beim Marktleader braucht jeweils nur der angreifende Spieler aktiv zu sein, beim Verteidiger übernimmt die künstliche Intelligenz der App. Und schliesslich nimmt bei solchen Echtzeit-Strategiespielen der Spielspass nach Erreichen eines gewissen Levels stark ab. Nur kann das bei «Clash of Clans» mehrere Monate, ja sogar Jahre dauern. Denn allein der Upgrade eines Rathauses von Level 6 auf 7 – es gibt deren 11 – dauert ganze 6 Kalendertage. Wenn’s nur der CEO richten kann Dasselbe gilt auch für die Entwicklung von seriösen Softwareprodukten: Das richtige Konzept ist eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für den Produkterfolg. Bei der Entwicklung kommt’s auf jedes Detail an. In der Praxis, die ich aktuell in der Entwicklung der neuen SBB-App erlebe, werden immer wieder Kompromisse eingegangen – zuweilen auch faule. Mal muss auf politische Gegebenheiten Rücksicht genommen werden, mal hat ein Designer einen schlechten Tag und mal wird eine Detaildiskussion ohne Finden der idealen Lösung beendet. Der Einzige, der dann ein Detail noch in Richtung Perfektion drehen kann, ist der Auftraggeber des Projekts. Nur er kann mit seinem Veto Usability-Holperer, Design-Unschönheiten und Funktionalitäts-Rumpler noch einmal überarbeiten lassen – vorausgesetzt er hat die nötige Produktpassion und das entsprechende Know-how. Und manchmal – wie im Falle von Apple – ist der ultimative Produktauftraggeber der CEO. Wie stark dann unter Umständen die Details leiden können, zeigt sich augenscheinlich unter der Führung des aktuellen CEOs Tim Cook, dessen Passion mehr den Prozessen als den Produkten zu gelten scheint. Oder wäre es in der Ära des Perfektionisten Steve Jobs denkbar gewesen, mit Produkten wie einem vertikal abstehenden Ladeport für den Pencil Artikel online auf www.netzwoche.ch, Webcode 6358 beim iPad Pro oder einem oben links hingeschusterten Back-Button in iOS 9 live zu gehen? www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2016

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