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Netzwoche 02/2016

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10 Business Aktuell

10 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Apple schafft’s noch einmal gsa. Der Technologiekonzern Apple hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2016 75,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Ein Jahr zuvor betrug der Umsatz 74,6 Milliarden Dollar, wie Apple mitteilt. Am US-Markt ging der Umsatz um 4 Prozent zurück, dafür stieg er in Europa um den gleichen Wert. Umsatzstärkstes Produkt war das iPhone. Der Hersteller vertrieb im gemessenen Zeitraum nach eigenen Angaben 74,8 Millionen seiner Smartphones. Das waren genauso viele wie ein Jahr zuvor. ▸ Webcode 6307 PC-Markt bricht ein cgr. Im Jahr 2015 sind laut IDC im Raum EMEA 76,3 Millionen PCs ausgeliefert worden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 18 Prozent, wie die Marktforscher mitteilen. IDC führt mehrere Gründe für diesen Rückgang an. Zunächst hätte von Sommer 2014 bis Januar 2015 eine Rabattaktion von Microsoft zu steigenden Absätzen beigetragen. Dieser Sondereffekt durch das XP- Ende blieb 2015 aus. Daher lag das Minus in etwa im Rahmen der Erwartungen von IDC. Bei Ausblendung der Sondereffekte stagniere der Markt in etwa auf Vorjahresniveau. Die Marktforscher führen aber auch strukturelle Probleme an. Zum einen setzten sich die politischen Krisen in Osteuropa fort. Zum anderen kurbelte die Einführung von Windows 10 den Absatz bisher nicht spürbar an. Die Performance in Westeuropa war etwas besser als in den anderen Regionen. Laut IDC betrug das Minus 13,8 Prozent im Vergleich zu 2014. Die anderen Teilregionen gaben zusammen fast 25 Prozent nach. Die Marktkonzentration nahm weiter zu. Die drei grossen Hersteller HP, Lenovo und Dell lieferten mehr als die Hälfte aller Geräte aus (54 Prozent). Die Top 5 vereinen 72 Prozent des Marktes auf sich. Alle grossen Hersteller verbuchten deutlich zweistellige Rückgänge. Am deutlichsten war das Minus bei Acer. Der Hersteller setzte 31 Prozent weniger PCs ab und verlor damit seinen vierten Platz an Asus. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6301 Microsofts Cloud floriert, Windows verliert dkl. Der Softwarehersteller Microsoft hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2016 knapp 24 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das sind 10 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, wie der Konzern mitteilt. Der operative Gewinn sank im Jahresvergleich von 7,7 Milliarden Dollar auf rund 6 Milliarden. Der Nettogewinn lag bei knapp 5 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor blieben Microsoft 5,8 Milliarden Dollar. ▸ Webcode 6346 Smartphone-Flaute drückt Samsungs Gewinn mur. Samsung hat 2015 bilanziert: Der Gewinn sank im vierten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent auf 3,22 Billionen Won. Das sind 2,72 Milliarden Franken. Der Umsatz stieg um 1,1 Prozent auf 53,3 Billionen Won. 2015 sank der Umsatz von Samsung um 2,7 Prozent auf 200,7 Billionen Won, was 169 Milliarden Franken sind. Samsung konnte seinen operativen Gewinn zwar um 5,5 Prozent auf 26,4 Billionen Won steigern. Der Überschuss sank 2015 aber um 18,5 Prozent auf rund 19 Billionen Won (rund 16 Milliarden Franken). ▸ Webcode 6319 Wachablösung im Uhrenmarkt fpo. Die neue Produktkategorie der Smartwatches hat voll eingeschlagen. Zumindest die Apple Watch lässt die Kassen klingeln. Seit Marktstart Mitte des vergangenen Jahres wurden 8,8 Millionen Geräte verkauft, wie Marktanalyst Juniper Research meldet. Damit hat Apple den Uhrenmarkt aufgewirbelt. Laut NZZ am Sonntag ist Apple bereits zweitgrösster Uhrenhersteller nach Rolex. Apples Umsatz mit Uhren soll bei 2,5 bis 3,5 Milliarden US-Dollar liegen. Rolex verkaufte laut Bericht im vergangenen Jahr zwar nur 500 000 bis 600 000 Uhren, erzielte mit den Luxusgeräten aber einen Umsatz von 3 bis 3,5 Milliarden Franken. Die Apple Watch hat nicht nur den Smartwatch- Markt aufgemischt. Doch Apple scheint nicht zu stoppen zu sein. Die Analysten von Juniper Research erwarten, dass Apple in diesem Jahr mit 24 Millionen verkauften Geräten Rolex auch in puncto Umsatz überholt und die Nummer eins der Uhrenhersteller wird. Neue Arbeitsplätze dank Smartwatches Mit Tag Heuer wirtschaftet offenbar auch ein Schweizer Hersteller sehr erfolgreich mit Smartwatches. Unternehmenschef Jean-Claude Biver kündigte gegenüber der NZZ am Sonntag an, dass das Unternehmen in diesem Jahr stark mit Smartwatches wachsen will. «2016 sollten wir etwa 100 000 bis 120 000 Smartwatches verkaufen können», sagte Biver. Es wäre ein Meilenstein. Tag Heuer habe noch nie 100 000 Uhren von einer einzigen Referenz hergestellt. Aus serdem plane Tag Heuer, Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres mit Gold oder Diamanten besetzte Smartwatches auf den Markt zu bringen. Dafür soll im Mai in La Chaux-de-Fonds die erste Montagelinie für Mikroprozessoren eingerichtet werden. Geplant sind 30 bis 40 neue Arbeitsplätze. Die Schweizer Uhrenindustrie profitiert also auch vom Smartwatch-Hype. Laut Biver darf die Schweizer Uhrenindustrie die Apple Watch aber nicht unterschätzen. Sie besetze den Markt für teure Smartwatches. Apples Smartwatch ist ab rund 400 Franken, Tag Heuers Connected Watch ab 1400 Franken erhältlich. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6243 02 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Event 11 E-Health und Uberisierung am Neujahrszyklus Andy Fischer, CEO Medgate, Hansjörg Süess, CEO Adesso Schweiz, und Rasoul Jalali, General Manager Uber Switzerland (v. l.). gsa. Der IT-Dienstleister Adesso Schweiz hat Kunden und Partner im neuen Jahr mit einem Apéro begrüsst. Der Einladung ins Zürcher Hotel Widder folgten 170 Personen. Hansjörg Süess, CEO von Adesso Schweiz, begrüsste die Gäste persönlich im sich rasch füllenden Foyer des Festsaals. Häppchen, Wein und eine Jazz-Band verkürzten das Warten auf den offiziellen Teil der Veranstaltung. «New World of Business» In seiner anschliessenden Rede stellte Süess das Unternehmen kurz vor und präsentierte einige Highlights des vergangenen Jahres. Hierzu gehörte die Übernahme der Born Informatik im Sommer 2015. Dadurch erhielt Adesso in Bern ein weiteres starkes Standbein. Der Abend fand unter dem Motto statt: «New World of Business». Trends wie Plattformen und Ökosysteme führten zu einer permanenten Start-up-Kultur, erklärte Süess. Die Digitalisierung ist eines der wichtigsten Themen für die Kunden des Unternehmens, wie Süess erklärte. Eine hohe Nachfrage nach Digitalisierungsprojekten komme derzeit aus den Branchen Finanzen und Versicherungen, sagte Süess. Auch E-Health ist ein Thema von Adesso Schweiz. Ein Kunde ist der Anbieter von Telemedizin-Diensten Medgate, dessen technisches System Adesso entwickelte. E-Health ist ein heisses Thema. Alleine schon deshalb, weil derzeit in der Schweiz Leistungserbringer und Kantone an der Umsetzung des elektronischen Patientendossiers arbeiten. Doch die künftige Entwicklung dürfte noch weiter gehen, wie Andy Fischer, CEO von Medgate, in seinem Referat nach der Eröffnungsrede von Süess aufzeigte. Wearables und Sensoren aller Art, die Patienten bereits vor Ort analysieren und die Daten zum Arzt senden, könnten helfen, Patienten zu versorgen. Fischer setzt auch auf die Fortschritte der Robotik. In 10 bis 20 Jahren würden Menschen wahrscheinlich von Maschinen untersucht werden. Schliesslich sei die Erfahrung von Ärzten auch die Reproduktion von Erfahrungen anderer. Das könnten Computer gut. Uber mag die Deutschschweiz Nach so viel Zukunft ging es zurück in die Gegenwart und um ein Angstthema: die Uberisierung. Rasoul Jalali, General Manager bei Uber, stellte das Unternehmen vor und erläuterte das System Uber. Aus der Sicht des Unternehmens ist die Taxi-Branche veraltet und blockiert. Erfreuliche Ausnahme sei die Deutschschweiz, allen voran Zürich, die im Vergleich zu anderen Teilen des Landes einen verhältnismässig liberalen Taximarkt habe. Nach dem Referat diskutierten die Gäste bei einem Apéro Riche. Trotz drohender Uberisierung und Robotern in der Arztpraxis waren die Gäste bester Laune. Ein gutes Omen für das IT-Jahr 2016 und die neue Welt des Business. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6352 WWW.NETZWOCHE.CH Netcetera will in Start-ups investieren mur. Netcetera plant Investitionen in Jungunternehmen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Mazedonien, Slowenien, Serbien, Kroatien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Softwarehaus schuf dafür eine neue Stelle. Diese füllt Darko Butina aus, der neu den Titel Chief Investment Officer trägt, wie es auf der Website von Netcetera heisst. Butina war für den slowenischen Webshop Mimovrste tätig. Er ist Gründer von «Povej! Svoje Mnenje» und Sash Reporting. Mit dem Silicon Gardens Fund ist er als Investor in Slowenien tätig. ▸ Webcode 6303 Schweizer App-Wirtschaft schafft 28 500 Jobs mur. Das Progressive Policy Institute hat die App-Wirtschaft untersucht: Sie schafft laut startupticker.ch in der Schweiz, Norwegen und der europäischen Union insgesamt rund 1,64 Millionen Arbeitsplätze. In der Schweiz generieren Apps rund 28 500 Jobs. Pro 1000 Einwohner sind das etwa 3,5 Arbeitsplätze. Die Schweiz liegt damit im Mittelmass. Finnland führt die Liste mit 8,8 App-Jobs pro Tausend Einwohner an, gefolgt von Norwegen (8,3) und den Niederlanden (7,5). ▸ Webcode 6323 Ergonomen_Netzwoche 2_Apfel_neu.pdf 1 21.12.2015 09:01:43 Anzeige Usability: hervorragend. Wir sprechen fliessend Ergonomisch! Der Benutzer im Mittelpunkt - Ihr Geschäftserfolg im Fokus. Wir machen Kompliziertes einfach! www.ergonomen.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2016

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