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Netzwoche 02/2017

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10 Business Event An der

10 Business Event An der Cebit 2017 die Digitalisierung anfassen Die Veranstalter der Cebit haben in Hannover einen kleinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Messe gegeben. Drohnen, VR, autonome Fahrzeuge. Dieses Jahr soll die Cebit die «grenzenlosen Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung» erlebbar machen. Autor: Coen Kaat i Zum Cebit Preview erschienen rund 120 Journalisten aus der ganzen Welt. GRATIS AN DIE CEBIT Die ersten 200 Netzwoche- Leser, die sich unter dem Webcode: DPF8_21763 registrieren, erhalten ein Gratis ticket für die Messe. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_22830 Vom 20. bis zum 24. März findet die diesjährige Cebit satt. Die B2B-Messe dürfte wieder rund 200 000 Besucher und 3000 Aussteller nach Hannover locken. Damit gehört sie zu den grössten Messen weltweit. Es ist daher auch nicht überraschend, dass die Vorankündigung der Cebit, die Cebit Preview, für sich schon eine ordentliche Messe ist. 120 Journalisten reisten dafür nach Hannover und wurden dort von über 30 Unternehmen erwartet. Das Programm beinhaltete mehrere Vorträge und sogar eine Aftershow-Party. Die Cebit Preview 2017 sollte den Journalisten einen kleinen Vorgeschmack geben auf das, was im März zu erwarten ist. «Ein kleiner Gruss aus der Küche», wie Oliver Frese, Cebit-Vorstand beim Veranstalter Deutsche Messe AG, bei der Begrüssung sagte. «Die Cebit wird in diesem Jahr so konkrete Anwendungsbeispiele der Digitalisierung zeigen wie noch nie zuvor», versprach Frese. Die Digitalisierung habe mittlerweile das Labor verlassen, meinte er. Sie sei nun erlebbar, greifbar. Die Messe im März soll den Besuchern zeigen, was «die grenzenlosen Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung» sind. Der Veranstalter fasst dies unter dem Motto «D!conomy» zusammen. Mehr Platz für mehr Drohnen Drohnen werden dieses Jahr ebenfalls wieder eine wichtige Rolle spielen. Die Flugshow vom letzten Jahr kehrt 2017 zurück. Dieses Jahr werde sie noch weiter ausgebaut. Im März stehe eine ganze Halle dafür zur Verfügung, sagte Frese. Entsprechend waren an der Preview-Veranstaltung auch schon einige Drohnenbauer präsent. Darunter Fotokite, ein Spin-off der ETH Zürich. Das Unternehmen entwickelte eine Drohne, die sich so einfach lenken lasse, wie ein Flugdrache. Daher der Name. Das Fluggerät bleibt per Kabel immer mit dem Piloten verbunden. Das Unternehmen bietet derzeit zwei Modelle an: eine Consumer-Ausführung und eine Pro-Version. Die Pro-Version kann über das Kabel auch den Akku laden und Videosignale übermitteln. Grösste Präsenz eines Partnerlandes Das Partnerland der Cebit 2017 ist Japan. An der Preview wurde das Land vertreten durch Takeshi Yagi, ausserordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Japan in der Bundesrepublik Deutschland, und Hitoshi Masuda, Generaldirektor der japanischen Aussenhandelsförderorganisation Jetro. Laut dem Botschafter will Japans Premierminister Shinz Abe der Eröffnung der Messe beiwohnen – wenn die Umstände es erlaubten. Denn Abe benötige dafür noch eine Genehmigung des Parlaments, da er während einer Sitzungswoche fehlen würde. Japan ist zum ersten Mal Partnerland der Cebit. Yagi empfinde es daher als eine grosse Ehre, sagte er auf der Bühne. Der japanische Pavillon soll der grösste eines Partnerlandes in der Geschichte der Cebit werden. Auf 7200 Quadratmeter werden sich 118 japanische Unternehmen präsentieren. Die Unternehmen decken das gesamte Spektrum von kleinen Start-ups über KMUs bis hin zu Grossunternehmen ab, wie Masuda sagte. «Manche präsentieren ihre Produkte und Lösungen erstmals ausserhalb von Japan.» «Ich hoffe, dass wir an der Cebit japanische Technologien präsentieren können, welche die Welt erstaunen werden», sagte Yagi. 02 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Event 11 Visilab gewinnt den Digital Award 2017 Der Augenoptiker Visilab hat den Digital Award 2017 gewonnen. Der Digital Circle vergab den Preis Ende Januar in Genf. An der Digital Night waren die Innovationsleader aus der Romandie und die wichtigsten Akteure der Westschweizer ICT-Branche anwesend. Autor: Marcel Urech Das «ICTjournal», EY und der Digital Circle haben Visilab den Digital Award 2017 verliehen. Das Augenoptikergeschäft gewann die Auszeichnung für die gelungene Umsetzung eines Omnichannel-Projekts. Die Preisverleihung fand am 26. Januar an der Digital Night in Genf statt. Sie zog über 100 Gäste an. Etwa Unternehmer, Professoren und Studenten aus der Westschweiz. Anwesend waren auch viele IT-Anbieter, Start-ups, Verantwortliche für die Wirtschaftsförderung und CIOs aus unterschiedlichsten Branchen. «Das Omnichannel-Projekt war für uns eine grosse Herausforderung. Wir wollten unbedingt die hohen Erwartungen unserer Kunden erfüllen», sagte Visilab-CEO Daniel Mori. «Das haben wir geschafft. Wir können ihnen nun jederzeit ein einzigartiges Einkaufserlebnis von sehr hoher Qualität garantieren. Der Digital Award bestätigt, dass unsere Vision richtig war. Und er zeigt, dass es uns gelungen ist, sie auch hervorragend umzusetzen.» Investitionen in Millionenhöhe Der Digital Award fand zum zweiten Mal statt. Der Preis zeichnet besonders innovative Westschweizer IT-Initiativen aus. Visilab investierte mehrere Millionen Franken in sein Siegerprojekt. Visilab schuf nicht nur eine neue Website mit einer E-Commerce-Initiative, sondern gestaltete auch den Point of Sale und die Verkaufsgeschäfte um. Mit dem Einsatz von Augmented Reality schuf Visilab eine attraktive Möglichkeit für Kunden, um Brillenmodelle zu testen. Eine neue Tablet-App hat ausserdem die Verkaufs- und Beratungsgespräche in den Geschäften vereinfacht. den Kauf einer Brille durch den Einsatz innovativer Technologien neu zu gestalten und so ein attraktives Einkaufserlebnis für den Kunden zu schaffen. Dabei sei die Verknüpfung der digitalen Kanäle mit dem Filialnetz von Visilab besonders gut gelungen. «Das Vorhaben war ehrgeizig und hatte eine grosse Wirkung auf die Organisation und die Prozesse. Das Projekt passt hervorragend zur Mission des Digital Circles. Wir wollen die besten Westschweizer Initiativen im Digitalbereich für die Öffentlichkeit sichtbar machen», sagt Koller. Vernetzung und Innovation Der Digital Circle besteht aus rund 20 CIOs aus der Romandie. Sie sind überzeugt, dass moderne IT für Firmen von strategischer Bedeutung ist. Das «ICTjournal» lancierte die Initiative gemeinsam mit EY. Sie soll die digitale Innovation in der Westschweiz befeuern. Das CIO-Netzwerk vereint die Leader der Westschweizer ICT-Branche. Sie vergeben den Digital Award und treffen sich mehrmals im Jahr. «Die Innovationsleader in der Romandie müssen sich stärker miteinander vernetzen und den gegenseitigen Austausch fördern», sagt Andreas Toggwyler, Partner bei EY. «Bereits die erste Digital Night war ein grosser Erfolg. Das hat uns darin bekräftigt, den Digital Circle als Hauptsponsor zu unterstützen.» « Das Omnichannel-Projekt war für uns eine grosse Herausforderung. Wir wollten unbedingt die hohen Erwartungen unserer Kunden erfüllen. » Daniel Mori, CEO, Visilab Tiefgehender Transformationsprozess «Visilab leitete vor ein paar Jahren eine tiefgründige Transformationen der Informatiksysteme ein. Wir denken nun modularer und agieren flexibler. Davon konnten wir in unserem Omnichannel-Projekt profitieren», sagt Visilab-CEO Marc Besson. «Wir setzten auf Partner und Ökosysteme in unserer Nähe, etwa auf SQLI, Wax, Trivadis, Globalvision und Telenos. Zusätzlich arbeiteten wir eng mit internationalen Unternehmen wie Magento, Akeneo und Fittingbox zusammen, um nur einige zu nennen.» Für Rodolphe Koller, Chefredaktor des «ICTjournal» und Gründer des Digital Circle, ist Visilabs Omnichannel- Initiative ein Paradebeispiel für ein gelungenes digitales Transformationsprojekt. Der Optiker habe es geschafft, Die Sieger von Visilab und die Veranstalter bei der Preisverleihung. Bild: Oliver Oettli Photography www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2017

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