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Netzwoche 03/2017 inkl. Digital Signage

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20 Web Aktuell

20 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Starke DDoS-Attacken nehmen enorm zu cka. Akamai hat seinen Sicherheitsbericht für das vierte Quartal 2016 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorquartal nahm die Zahl der DDoS-Attacken um 16 Prozent ab, wie das Unternehmen mitteilt. Auch der Spitzenwert nahm ab: Die stärkste DDoS- Attacke im vierten Quartal verfügte über eine Angriffsbandbreite von 517 Gigabit pro Sekunde. Der Bericht bezeichnet Angriffe mit einer Bandbreite von mehr als 100 Gigabit pro Sekunde als Mega- Attacken. Diese stiegen laut Akamai um 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. ▸ Webcode DPF8_26864 SRG öffnet Zugang zu Metadaten jor. Die SRG will den Zugang zu ihren digitalen Daten weiter öffnen. Zu diesem Zweck stellt das Medienunternehmen ausgewählte Metadaten als Open Data öffentlich bereit, wie es in einer Mitteilung heisst. Von dem Datenmaterial sollen Entwickler und Forscher profitieren. Tüftler, Programmierer und Gestalter könnten auf der Grundlage der Daten neue Web- und Mobile-Applikationen entwickeln. Interessierte finden die Datensätze auf der Website api.srgssr.ch. Die Daten reichen zurück bis ins Jahr 1905. ▸ Webcode DPF8_25507 Karte zeigt Schweizer Virtual-Reality-Hotspots asc. Das Gottlieb-Duttweiler- Institut (GDI) hat eine Liste der Schweizer Virtual-Reality- Akteure veröffentlicht. Diese fasste das Institut in einer Karte zusammen. Sie zeigt, dass in der Schweiz aktiv an Virtual- und Augmented-Reality (VR/AR) geforscht und gearbeitet wird. In Zürich geschieht momentan am meisten zum Thema. Auf der Karte sind über 30 Organisationen zu finden. ▸ Webcode DPF8_24415 Fast 400 Einreichungen für Best of Swiss Web cgr. Der Best of Swiss Web Award ist beliebt. Wie die Veranstalter mitteilen, ist die Zahl der Einreichungen auf 389 gestiegen. Das sind 34 mehr als im Vorjahr. Vom 21. bis zum 22. Februar tagt eine Expertenjury in den Räumlichkeiten von Digicomp in Zürich. Diese wird alle Webprojekte unter die Lupe nehmen und die Spreu vom Weizen trennen. Die Jury prüft etwa, ob ein Projekt technisch innovativ ist oder ob sich Anwender auf einer Website leicht zurechtfinden. Am 1. März veröffentlicht die Jury die besten Projekte auf einer Shortlist. Und nicht nur das: Moderator Marco Fritsche wird die auf der Shortlist verbliebenen Kandidaten in einem Livestream auf Facebook einzeln verkünden, wie Best of Swiss Web schreibt. Ebenfalls am 1. März erhalten die Award-Teilnehmer die Log-in-Daten, um frühzeitig Tickets für die grosse Award Night zu kaufen. Ausser Einzeltickets können auch ganze Tische gebucht werden. Bis zum 10. März gibt es ein garantiertes Ticketkontingent für die Einreicher. Danach startet der freie Verkauf. Award Night am 6. April Die Award Night findet am 6. April im Kongresshaus Zürich statt. Dort wird dann der Nachfolger der Schweizerischen Post zum Master of Swiss Web gekürt. US-Gericht zwingt Google, Daten ans FBI zu liefern dkl. Die US-Bundespolizei, das FBI, ermittelt derzeit in einem Betrugsfall. Die verdächtigten Personen sind US-Bürger und tauschten im Zusammenhang mit dem Fall ausschliesslich Daten mit anderen US-Bürgern auf US-Boden aus, wie die Washington Post berichtet. Das FBI will im Rahmen der Ermittlungen auf E-Mails der Verdächtigen zugreifen. E-Mails aus deren Google­ Accounts. E-Mails, die offenbar auf Google-Servern ausserhalb der USA lagern. Google beruft sich auf Zusatzartikel der US-Verfassung Die Washington Post bezieht sich auf den Richterspruch «In re Search Warrant No. 16-960-M-01 to Google». Darin verlangt Richter Thomas J. Rueter von Google, die E-Mails an das FBI herauszugeben. Einen Teil der E-Mails gab Google heraus. Diejenigen, die auf Servern ausserhalb der USA lagern, jedoch nicht. Google wehrte sich mit der Begründung, die Herausgabe der E-Mails würde den 4. Zusatzartikel der US-Verfassung verletzen: den Schutz der Privatsphäre und des Privateigentums. Für Richter Rueter ist dieses Argument ungültig. Er befand, dass beim Transfer der E-Mails von einem ausländischen Server in die USA die Privatsphäre unberührt bleibe. Google würde regelmässig Nutzerdaten zwischen seinen Rechenzentren rund um den Globus austauschen. Und zwar ohne Wissen der Nutzer. Die Transfers hätten keinerlei Einfluss auf die Interessen der Nutzer. Richter Rueter lehnt Microsoft-Argument ab Die Privatsphäre der Nutzer würde erst verletzt, wenn die Daten auf US-Boden gespeichert würden und das FBI Zugang erhalte. Die Verletzung sei dann aber gerechtfertigt, da der Durchsuchungsbefehl in Kraft träte. Google beruft sich derweil auf das New Yorker Microsoft-Urteil. Microsoft hatte sich erfolgreich gegen die Heraus gabe von Daten gewehrt. Microsofts Verteidigung argumentierte ähnlich wie die von Google. Richter Rueter nimmt in seinem Urteil Stellung zum Microsoft-Fall. Microsoft hätte die Daten im Auftrag der US- Regierung ausserhalb der USA in Dublin beschlagnahmen müssen, schreibt er. Das sei eine unrechtmässige Beschlagnahmung gewesen, da der Durchsuchungsbefehl im entsprechenden Fall ebenfalls auf die USA beschränkt gewesen sei. Das elementare Problem ist die gesetzliche Grundlage, auf der die Durchsuchungsbefehle fussen: der Stored Communications Act. Ein US-Bundesgesetz von 1986. Google will Rekurs einlegen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_24877 03 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 21 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Joël Orizet NEUE WEBSITES jobs.siroop.ch Auf jobs.siroop.ch finden Interessierte offene Stellen bei Siroop, dem Online-Marktplatz von Swisscom und Coop. Das Unternehmen installierte auf der Website einen Chatbot. Dieser soll potenzielle Bewerber durch einen kurzen Dialog führen. Gemäss Siroop soll auf diese Weise das Gespräch zwischen der Firma und den Stellen suchenden nicht erst bei der Bewerbung, sondern bereits auf der Website beginnen. Navigiert ein Nutzer auf die Website, fragt der Bot: «Suchst du einen Job oder willst du nur mal schauen, wie es bei uns so ist?» Anschliessend können Nutzer zwischen den Kategorien «Praktikum», «etwas anderes» und «Code» auswählen, woraufhin entsprechende Stellenausschreibungen erscheinen. Texte eingeben können Nutzer jedoch nicht. Der Chatbot ersetzt lediglich die Menüführung der Website. Auftraggeber: Siroop Auftragnehmer: Ginetta Web / Mobile Technologien: Vue.js, Kirby CMS, Prescreen Online seit: Dezember 2016 www.find-your-future.ch Swissmem, der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, hat die Website find-your-future.ch lanciert. Der Industrieverband will mit dem Onlineauftritt Jugendliche, Studierende und potenzielle Mitarbeitende ansprechen und ihnen Karrierewege in der Welt der Technik aufzeigen. Zu diesem Zweck stellte Swissmem den sogenannten Future-Finder auf die Website. Dieser übernimmt in gewisser Weise die Funktion eines Berufsberaters. Nutzer geben Informationen zu ihrer Grundausbildung sowie ihren Interessen in einem Online-Fragebogen ein und erhalten anschliessend Empfehlungen für mögliche Weiterbildungen. Auf der Website finden angehende Lehrlinge und Fachkräfte auch ein Stellenportal. Ausserdem listet dort Swissmem Firmen auf, die Praktika anbieten. Auftraggeber: Swissmem Auftragnehmer: Jung von Matt/Limmat Technologie: Django CMS Online seit: Januar 2017 www.immostreet.ch Das Westschweizer Unternehmen Immostreet.ch hat sein Immobilienportal aufgefrischt. Nutzer sollen mit dem neuen Onlineauftritt schneller nach Immobilien suchen können. Geschäftskunden aus der Immobilienbranche erhalten via Single Sign-on Zugriff auf das neu gestaltete Businessportal «Myimmostreet». Sie können auf diese Weise schneller Inserate aufschalten, wie Immostreet verspricht. Makler und Vermieter könnten auf dem Businessportal Informationen zu den Inseraten auf Immostreet.ch finden. Dazu gehören etwa Statistiken. Interessierte könnten zum Beispiel sehen, wie oft bestimmte Inserate angeklickt und wie viele Kontaktanfragen verschickt wurden. Immostreet will die Funktionen im Laufe des Jahres erweitern. Auftraggeber: Immostreet Auftragnehmer: Internes Entwicklungsteam, Gridonic, Mojo Interactive Technologien: Wordpress, CSS, HTML, Javascript, PHP Online seit: Januar 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2017

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