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Netzwoche 03/2017 inkl. Digital Signage

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS IT-Markt-Briefing – Der Schweizer ICT-Markt bis 2018 – Frühjahrs Update Datum: 24.02.2017 Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: Hotel Bern, Bern briefing@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch Am IT-Markt-Briefing vermitteln wir Ihnen auf der Grundlage unserer regelmässigen Umfragen bei ICT- und Business-Verantwortlichen einen fundierten Überblick und aktuelle Analysen zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2018. Neben der Präsentation von Forecasts, Facts & Figures zum Gesamtmarkt stehen als weitere Fokusthemen auf der Agenda: – die Megatrends und Big Five – Workplace und Mobility – der KMU-Markt – Herausforderung Digitalisierung – das Internet der Dinge fordert neue Strategien und Businessmodelle. Mit einem halben Tag Aufwand sichern Sie sich auf der Basis unseres Markt-Researchs topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen für Ihr ICT-Marketing inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen und nützlichen Input für Ihre Businessplanung. Der Briefing Report (Frühjahrs-Update 2017) beinhaltet Empfehlungen und Zahlenmaterial für Ihre Marketingmassnahmen. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, Verkaufs-/Marketingverantwortliche sowie Product- & Business Development Manager von ICT-Anbietern. SharePoint & Office 365 Community: Collaboration Datum: 15.03.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 16.00 – 17.45 Uhr IOZ AG, Bahnhofstrasse 6B, 6210 Sursee community@ioz.ch IOZ AG www.ioz.ch/community Wie können Unternehmen ihre Zusammenarbeit im Team sowie mit externen Partnern effizient gestalten? Microsoft bietet in der Cloud eine Vielzahl von Tools für die Zusammenarbeit mit internen und externen Anspruchsgruppen. Doch welches Kollaborationsinstrument eignet sich für welchen Anwendungszweck? David Mehr (Leiter Collaboration bei IOZ) wird Ihnen mit seiner Keynote eine Übersicht über die Collaboration-Tools des Office 365 Stacks geben. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, 2 von 3 Sessions à je 25 Minuten zu besuchen und dort tiefer in die einzelnen Tools Yammer, Teams oder Groups einzutauchen. Anhand verschiedener Szenarien lernen Sie die Einsatzmöglichkeiten, die Vor- und Nachteile sowie die Grenzen der Collaboration-Tools kennen. Ebenfalls gehen die Referenten auf die jeweilige Produkt- Roadmap von Microsoft ein. Nach den Sessions werden alle Teilnehmenden zu einem gemütlichen Networking-Apéro eingeladen. MAS Software Engineering Datum: 04.04.2017 – 30.09.2019 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software-Engineering- Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Softwareentwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 03 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Digitalisierung macht vorwärts Unsere Welt verändert sich schnell. Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Es gibt erste Shops ohne Personal, dafür mit vielen Videokameras, und der Kunde ist vielerorts Einkäufer und Kassierer zugleich. Aus Sicht des Datenschutzes geht die Privatsphäre verloren. Doch kaum jemanden kümmert es – zumindest solange die betroffenen Personen keinen direkten Nachteil spüren. «Brauchen wir den Datenschutz überhaupt noch? Geht es nicht viel eher um Konsumentenschutz?» Ursula Uttinger, Präsidentin des Datenschutz-Forums Schweiz. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_26645 Unsere Gesetzgebung ist nicht bereit für die kommenden Entwicklungen. Weder wird die europäische Datenschutzgrundverordnung, die im Mai 2018 für die EU in Kraft tritt, noch die Revision des Schweizer Datenschutzgesetzes berücksichtigt. In unseren Gesetzen wird Transparenz und Datensparsamkeit gefordert – obwohl Big Data längst Realität ist. Es fehlt ein innovativer Ansatz! Dass die Schweiz aktuell in der Datenschutzgesetzgebung einzig auf die Kompatibilität mit dem EU-Recht blickt, ist nachvollziehbar. Aber was nützt eine Gesetzgebung, die nicht oder nur bedingt umsetzbar ist? Wir sollten nicht vergessen, dass Daten keine Landesgrenzen kennen. Ganze Kontinente beziehungsweise grosse Teile davon haben gemäss Beurteilung der EU und der Schweiz keinen gleichwertigen Datenschutz. Darunter sind Länder, in die wir gerne Arbeiten und auch Personendaten auslagern, wie Indien oder Singapur. Man behilft sich mit Verträgen und verpflichtet die Vertragspartner, unser Datenschutzniveau einzuhalten. Doch wie lange kann sich Europa noch leisten, bestimmen zu wollen, was guter Datenschutz ist? Es stellt sich deshalb die Frage, ob wir den Datenschutz überhaupt noch benötigen? Geht es nicht viel eher um Konsumentenschutz? Müssten nicht vielmehr ethische Regeln zur Grundlage für den Umgang mit Daten werden? Mit Sicherheit gibt es einen Unterschied zwischen Staat und Privaten. Die heutige Regelung – die auch bestehen bleiben soll, dass der Staat für eine Datenbearbeitung eine gesetzliche Grundlage braucht, ist unbestritten. Der Staat sollte nie seine Bürger ausspionieren. Der Staat sammelt zwar immer mehr Daten und erlässt immer mehr Gesetze, die eine Datenbearbeitung zulassen. Andererseits existiert eine Kontrolle durch das Parlament und den Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten, zumindest theoretisch. Die Kontrollorgane müssen kritisch hinterfragen, weshalb der Staat immer mehr Daten braucht. Von Argumenten wie Sicherheit oder das Wohl der Bevölkerung darf man sich nicht blenden lassen. Von Privaten kann zwar Transparenz gefordert werden, umsetzen lässt sich diese aber nicht. Zu viele Daten werden regelmässig gesammelt, verkauft oder weitergegeben und -bearbeitet. Die betroffenen Personen sind nicht oder nur bedingt darüber informiert, haben allenfalls Geschäftsbedingungen zugestimmt, ohne deren Inhalt gelesen zu haben. Konsumenten sind nicht immer interessiert, was in den Geschäftsbedingungen steht. Wichtiger ist, im Webshop «endlich» das gewünschte Produkt bestellen zu können. Die auf Websites oder in Apps präsentierten Geschäftsbedingungen gleichen oft einer Informationsflut. Die Betroffenen durchblicken die Regeln nur dann, wenn sie dafür viel Aufwand betreiben. Es wäre schön, wenn auf einen Blick ersichtlich würde, wie Unternehmen die Daten ihrer Kunden bearbeiten. Vor allem im Privatbereich sind die heutigen und angedachten Datenschutzregelungen ungenügend: Für die Wirtschaft sind einzelne Regelungen mit viel Bürokratie verbunden. Betroffene Personen wiederum fühlen sich wie David gegen Goliath. Eine neutrale Datenschutz-Ombudsstelle könnte da sinnvoll sein. Diese könnte zeit- und kostensparend in einem ersten Schritt einen Sachverhalt neutral anschauen und vermitteln. Und vor allem: Eine Ombudsstelle kann mit der technischen Entwicklung mitgehen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2017

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