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Netzwoche 03/2020

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46 Last Curiosities Ein

46 Last Curiosities Ein Virus infiziert das Netz osc. Das Coronavirus hat in den vergangenen Wochen die Nachrichten beherrscht. Die Ausbreitung der Krankheit veranlasste den chinesischen Staat, ganze Städte unter Quarantäne zu stellen. Nirgends ist die Panik darüber grösser als im Internet. Wie der «Spiegel» berichtet, kursieren im Netz absurde Verschwörungstheorien, Heilmitteltipps und Fake News. Eine Auswahl: Schüler, die hustend im Klassenzimmer eingesperrt sind. Bill Gates als Drahtzieher hinter der Epidemie. Bleichmittel als Medikament gegen die Krankheit. Und wo landet der ganze Quatsch? Natürlich massenhaft auf Social Media. Tiktok hält User dazu an, Virus-Unsinn zu melden und verweist auf die Website der WHO. Facebook setzte ein «Faktenprüfteam» ein und mahnt Nutzer, keine Fake News zu verbreiten. Google will Suchanfragen nach «Coronavirus» mit einer Infokampagne abfangen. So empfehle die Suchmaschine mit Verweis auf die WHO etwa, sich gründlich die Hände zu waschen, in die Armbeuge zu niesen und Fleisch oder Eier nicht roh zu verzehren. Stopp im Namen der Kunst sma. Google Maps führt einen nicht nur an den Zielort, sondern gibt auch allerlei Auskünfte – wie etwa Stauwarnungen. Die Überwachungstechnik des Suchmaschinisten machte sich nun ein Aktionskünstler zunutze, wie «Heise Online» berichtet. Der Berliner Simon Weckert packte 99 Smartphones in einen Leiterwagen und zog damit durch die Strassen der deutschen Hauptstadt Berlin. Das Ergebnis war ein rein virtueller digitaler Stau in Google Maps. Weckert wollte damit auf die unterschiedliche Wahrnehmung zwischen physischer und digitaler Welt aufmerksam machen. Wenn Sie also das nächste Mal auf einen Stau zusteuern, hoffen Sie auf einen Künstler und bleiben Sie auf dem Gas. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Katzenvideos mal anders: Warum Büsis Youtube mögen rja. Sie schärfen ihre Krallen am Kratzbaum, reiben sich an Hosenbeinen oder liegen einfach da und beobachten die Welt. So kennen und lieben wir unsere Katzen. Doch immer öfter blicken ihre kugelrunden Augen nicht mehr nur aus dem Fenster, sondern auch mal in unser Smartphone, genauer: in die Youtube-App. Wie «Der Standard» schreibt, finden sich dort nämlich auch Videos, die gezielt für unsere felinen Freunde produziert wurden. Darauf sieht man Vögel, die sich um Futter streiten oder Fische, die über den Bildschirm sausen. Sie stimulieren den Jagdtrieb der Samtpfoten. 55 Millionen Mal sollen diese «Büsi-Videos» angeklickt worden sein. Nur 6 Millionen Mal seien dagegen Videos speziell für Hunde aufgerufen worden. Vielleicht ein Indiz dafür, dass Katzen in Sachen digitaler Transformation das Näschen vorn haben. Wenn der Roboter die letzte Runde ausruft jor. In Japan hat man eine Lösung für den drohenden Fachkräftemangel in Bars gefunden. In einem Pub in Tokio steht nun ein Roboter am Tresen. Gemäss «Reuters» kann er in 40 Sekunden ein Bier zapfen und in 1 Minute einen Cocktail mixen. Ausgestattet mit vier Kameras und künstlicher Intelligenz soll der Roboter in der Lage sein, selbst lallende Kunden zu verstehen und zuvorkommend zu bedienen. Der Barbesitzer sieht grosses Potenzial: Der Roboter koste so viel wie ein Dreijahresgehalt eines menschlichen Bartenders. Plus: Er säuft nicht, klaut keine Erdnüsse und verlangt keinerlei Sozialleistungen. Auf den Roboter! – Den Ursprung und die Lösung sämtlicher Menschheitsprobleme. Cheers! Das bedeutungsvolle Emoji sma. In diesem Jahr werden 117 neue Emojis in das reiche Portfolio des Unicode Consortium aufgenommen. Unter ihnen finden sich etwa ein Ninja, ein Schweizer Fondue und die zusammengekniffenen «Che-vuoi?»-Finger. Die Geste soll die italienische Kultur repräsentieren – die Kommunikation mit den Händen. Doch während die Geste im Mittelmeerraum für ein direktes «Was willst du?» steht, hat sie rund um den Globus verschiedene Bedeutungen. So fragt man mit der Geste in Indien, ob jemand Hunger hat, im arabischen Raum steht es für «Keine Eile!», und in Nigeria symbolisiert es eine angeregte Argumentation. Für einen internationalen Konflikt kommt das Emoji also nicht infrage. Für den europäischen Fussball wird es aber sicherlich einen wertvollen Beitrag leisten. Egal, ob es um den Schiedsrichter oder die gegnerische Mannschaft geht. Bilder: MicrovOne / iStock; Farbentek / Guilherme Yukio /iStock Mykyta Dolmatov / iStock 03 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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