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Netzwoche 04/2016

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18 People Live chain

18 People Live chain durchsetzen wird. Denn es gibt hier viele Eigeninitiativen seitens der Banken. Für gemeinsame Bemühungen sind zu viele partikuläre Interessen vorhanden. Aber Blockchain wird kommen. Viele Banken stellen sich deshalb die existenzielle Frage, was ihre Rolle sein wird. Auf die Antwort bin ich schon gespannt. Wo steht der Schweizer Bankensektor, wenn es um die Digitalisierung geht? Die Schweiz ist gut unterwegs, aber langsamer im Vergleich zum Ausland. Hier fehlen etwa die Direktbanken, wie wir sie von Deutschland oder Grossbritannien her kennen. Deren einziger Kanal zum Kunden ist das Internet – darüber muss alles funktionieren. Für eine solche deutsche Bank haben wir kürzlich Pay Pal ins E-Banking integriert. In der Schweiz fragte bislang noch keine Bank nach so einer Integration eines unabhängigen Peer-2-Peer-Zahlungsdienstes, was eigentlich auf der Hand liegt. « Statt einer Fail-Fast- Mentalität dominiert in der Schweiz eher eine Never-Fail-Mentalität. » Thomas Avedik, CEO von Crealogix Wie unterscheidet sich der Schweizer Bankensektor vom Rest der Welt? Während der Finanzplatz im Ausland hart umkämpft ist, herrscht in der Schweiz eine ganz andere Sicht auf die Mitbewerber. Jeder kennt den anderen in diesem kleinen Markt, und man hat sich arrangiert. So bleiben die Kantonalbanken primär in ihren eigenen Kantonen. Das bringt dem Schweizer Markt eine problematische Ruhe. Denn statt einer Fail-Fast-Mentalität dominiert hier eher eine Never-Fail-Mentalität. Weil Scheitern negativ behaftet ist, wird es nicht mit einem Lernprozess assoziiert. In der Schweiz würde deshalb keine Bank mal etwas ausprobieren, um zu testen, wie die Kunden darauf reagieren, um es dann entsprechend anzupassen. In der Schweiz können wir erst mit einer zu 100 Prozent vollständigen und fertig designten Lösung zum Kunden. Wie sollte die ideale Bankenlösung von morgen aussehen? Es muss einfach Crealogix draufstehen! Im Ernst: Es braucht ein gut orchestriertes und konsistentes Leistungsangebot über die verschiedenen Kanäle. Die ideale Bank von morgen wird den Ansatz «alles in allen Kanälen» ändern in «das Richtige im richtigen Kanal», so wie es sich der Kunde wünscht. Damit schafft sie sich ein differenzierendes Angebot sowie Preisstrategien für spezifische Kanäle, einhergehend mit neuen Nutzenversprechen in einer attraktiven Verpackung. Anzeige Schnellste Performance für Ihr Unternehmen Die Samsung 850 PRO ist der welt weit erste Flashspeicher, der Daten durch ein neues 3D-Verfahren vertikal speichert. Das Resultat: er höhte Sicherheit und Performance, die auch Ihrem Unternehmen zugutekommt. www.samsung.ch Energieeffizient Hitzeresistent Sicher 04 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 19 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir brauchen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Marcel Urech NEUE APPS Hypi Finanztool mur. Das Zürcher Fintech-Start-up Qontis hat für die Hypothekarbank Lenzburg einen Finanzassistenten lanciert. Die Mobile-App namens «Hypi Finanztool» soll einen komfortablen Zugriff auf das Onlinebanking über ein Smartphone ermöglichen. «Keine Banking- App in der Schweiz bietet einen so schnellen Zugriff auf die wesentlichen Kontoinformationen», behauptet die Bank. Die App stelle Kontostand, Eingaben und Ausgaben dar und erlaube so eine Kostenkontrolle. Die App steht in den Marktplätzen für iOS und Android zum Download bereit. Die Hypothekarbank entwickelte die Software auf Basis seiner bestehenden Finanztools in Zusammenarbeit mit Qontis. Holiday Box mur. Holiday Box heisst eine neu lancierte App von Hotelplan. Sie soll helfen, den nächsten Weekendtrip oder die langersehnten Traumferien zu buchen, schreibt Hotelplan zur Veröffentlichung. Die App verfügt über einen Preisalarm. Dieser informiert den Nutzer, wenn in den Suchergebnissen der Preis unter die gewünschte Limite fällt. Nach einer getätigten Buchung zeigt die App zudem einen Countdown bis zur Abreise. Sie informiert auch über das Wetter vor Ort, den aktuellen Wechselkurs und gibt Tipps zum Ferienziel. «Dieser neue Service ermöglicht den Reisenden, jederzeit Zugriff auf die aktuellen Informationen zu haben», kommentiert Kurt Eberhard, CEO Hotelplan Suisse. Augmented Creativity mur. Das Game Technology Center der ETH und Disney Research entwickeln gemeinsam sechs Apps für «Augmented Creativity». Die Anwendungen sollen virtuelle Welten mit der realen Umgebung verschmelzen. Das Team hinter dem Projekt möchte so die Fantasie und Kreativität von Kindern beflügeln. Eine der Apps ist ein virtuelles Malbuch: Kinder malen Tintenfische, Bären oder Elefanten. Hält man die Kamera eines Smartphones oder Tablets mit der App auf das Bild, erschafft die Anwendung einen animierten Avatar der Zeichnung. Hinter der App steckt ein ausgeklügelter Algorithmus. Dieser passe die Farbe der animierten Figur auf dem Bildschirm der Zeichnung an. Auftraggeber: Hypothekarbank Lenzburg, Lenzburg Auftragnehmer: Qontis, Zürich Technologien: Xamarin (iOS und Android), AngularJS Verfügbar seit Februar 2016 Auftraggeber: Hotelplan Suisse, Glattbrugg Auftragnehmer: Hotelplan Group, Glattbrugg, Exigen Services, Riga Technologien: Android – Java, iOS – Objective, Backend – .net Verfügbar seit Januar 2016 Auftraggeber: ETH, Zurich und Disney Research, Zürich Auftragnehmer: ETH, Zurich und Disney Research, Zürich Technologie: AR, Texture Synthesis Verfügbar seit Unveröffentlichter Prototyp www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2016

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