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Netzwoche 04/2016

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34 DOSSIER Thema In

34 DOSSIER Thema In Kooperation mit xxxxxxx Bild: Fotolia Dossier Hybrid Cloud In Kooperation mit Netapp Die Cloud für die Zukunft rüsten gsa. Die Cloud wird erwachsen, die Phase der Early Adopters ist vorüber. Nach Erhebungen der Synergy Research Group kletterte der Gesamtumsatz der führenden Anbieter im Segment Private and Hybrid Cloud im Verlauf eines Jahres um 45 Prozent. Wichtige Treiber sind die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Megatrends wie Big Data/Analytics und Mobile. Immer mehr Daten werden generiert, bearbeitet und verwaltet. Einige liegen im Rechenzentrum des Unternehmens, andere auf den Servern öffentlicher Cloud-Dienste. Das steigert die Anforderungen an die Architektur. Dank Storage-Trends wie «Flash statt Festplatten» im primären Storage und «Back-up-to-Disk statt Tape» wird die Geschwindigkeit, mit der Workloads verarbeitet werden, in den nächsten Jahren deutlich steigen. Es steigen aber auch die Erwartungen an IT-Verantwortliche. Anwender im Business und Kunden wollen auf Daten umgehend zugreifen können. Technologien wie Deduplizierung, optimiertes Loadbalancing und moderne Datenverschlüsselung sind praktische Lösungen. Doch wer in den nächsten Jahren mit den Entwicklungen im Cloud Computing Schritt halten möchte, sollte ein ganzheitliches Konzept entwickeln – wie das der Data Fabric. Sie ermöglicht CIOs, Architekturen aufzubauen, die he te ro gene Cloud- Dienste nahtlos integrieren, das Management von Daten vereinfacht und die Sicherheit nicht vernachlässigt. 04 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Netapp Hybrid Cloud DOSSIER 35 Datenmanagement und -kontrolle in hybriden Cloud-Umgebungen Im Hinblick auf die Datensicherung ist Vertrauen zentral, besonders wenn diese ausgelagert wird. Beim Thema Datensicherung besteht jedoch nach wie vor eine gewisse Risikobereitschaft. Viele Unternehmen weisen eine hohe Abhängigkeit von ihren operativen Daten aus. Ohne diese Daten könnten viele Organisationen ihre Prozesse nicht mehr in der gewohnten Art und Weise weiterführen. Ein möglicher Weg führt dabei in die Cloud. DER AUTOR Christoph Schnidrig Leiter Systems Engineering, Netapp Die Zeiten sind vorbei, in denen sich IT-Abteilungen nur auf ihre eigenen Rechenzentren für die Bereitstellung von Services konzentriert haben. Heute existiert eine grosse Zahl von Möglichkeiten bei der Wahl von Services. Oftmals stellt sich auch die Frage: make or buy? Die Wahlfreiheit bietet viele Vorteile. Einerseits ist die überaus einfache Skalierbarkeit zu erwähnen, die es ermöglicht, dass zu jedem Zeitpunkt lediglich die wirklich genutzten Ressourcen im Zugriff sind. Entsprechend fällt eine kostspielige Überdimensionierung komplett weg, und Spitzenzeiten müssen nicht mehr im Vorfeld eingeplant werden. Andererseits können geplante und nicht geplante Ausfallzeiten verringert werden. Da die Infrastrukturen von Cloud-Umgebungen in höchstem Masse standardisiert und automatisiert werden, bleibt eine Grosszahl von menschlichen Fehlern aus. Darüber hinaus können die Infrastrukturen solcher Cloud-Umgebungen vollständig transparent gewartet werden. Ein weiterer Vorteil, der durch die wachsende Anzahl der Serviceanbieter entsteht, sind Preisoptimierungen. Infolgedessen findet ein rascher Wandel der IT-Landschaften zu gemischten – eben hybriden – Umgebungen statt. Dabei wandeln sich die internen IT-Abteilungen von reinen Leistungserbringern zu Brokern von IT-Services – von den eigenen und den extern eingekauften. Storage-Ressourcen in der Cloud und im eigenen Rechenzentrum (RZ). Daten in dieser Ressourcenmischung zu speichern und zu verwalten, ist eine sehr grosse Herausforderung. In hybriden Clouds können Rechenleistungen oder Applikationen relativ einfach auslagert werden. Sobald diese jedoch Daten generieren, sind die Sicherung und Kontrolle problematisch. Daraus resultiert ein Mangel an Kontrolle, wenn die Daten aus dem eigenen RZ weg sind. Zwangsläufig rücken Themen wie Datensicherheit, Daten Governance und die anbieterabhängigen Service Level ins Zentrum der Überlegungen. RECHENRESSOURCEN SIND AGIL. DATEN NICHT. Daten haben nur dann einen Wert, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar sind. Daten lassen sich aber nicht so agil handhaben wie Compute-Leistung. Herausforderung bei der Verwaltung von Daten in hybriden Cloud-Umgebungen Während der Wille und der Trend zur verstärkten Nutzung von Hybrid Clouds gegeben ist, entstehen in der Praxis Herausforderungen sowie Probleme bei der Umsetzung. Zum einen gibt es enorme Probleme beim Datenmanagement, wenn Daten im lokalen Rechenzentrum und in der Cloud gespeichert werden. Insbesondere das Verschieben von Daten – liegen doch die allermeisten Daten noch ausserhalb der Cloud – ist zeitaufwändig und komplex. Dazu kommt, dass verschiedene Cloud-Anbieter unterschiedliche und oftmals inkompatible Plattformen betreiben. Daten haben nur dann einen Wert, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar sind. Des Weiteren muss sichergestellt werden, dass alle Daten entsprechend gesichert werden. Aktuelle Fälle von Cloud-Service-Providern, die ihren Dienst kündigen und den Kunden lediglich ein paar Wochen für das Kopieren von Daten gewähren, zeigen die Wichtigkeit auf, Daten jederzeit gesichert zu haben. Zum anderen ergeben sich unterschiedliche Kombinationen von Infrastruktur, Rechen- und Data Compute www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2016

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