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Netzwoche 04/2016

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38 Products Aktuell

38 Products Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Huawei stellt Surface- Konkurrenten vor mur. Huawei hat am Mobile World Congress (MWC) das Matebook vorgestellt. Das Unternehmen liefert das 640 Gramm leichte Tablet mit Intels M-Prozessoren aus. Das Gerät hat einen 12-Zoll-IPS- Touchscreen mit einer Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln. Das Matebook gibt es in mehreren Ausführungen, mit 4 oder 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128, 256 oder 512 Gigabyte Speicher. Huawei schreibt, dass das Tablet «in den nächsten Monaten» in den Handel komme. Die günstigste Ausführung koste 799, die teuerste 1799 Euro. ▸ Webcode 6718 Erstes modulares Smartphone von LG dgi. LG hat auf dem MWC ein modulares Smartphone präsentiert. Das G5 kann sich mit Erweiterungen in eine digitale Kamera oder einen Hi-Fi- Player verwandeln. Das Metallgehäuse ist mit einem Einschub für eine auswechselbare Batterie ausgestattet. Des Weiteren verfügt die Kamera des G5 über ein Weitwinkel von 135 Grad. Die Module 360 VR und 360 Cam ermöglichen es, mit dem G5 3-D-Inhalte zu erstellen oder zu sehen. Die 3-D-Brille 360 VR lässt sich über ein Kabel mit dem Smartphone verbinden. Die Brille funktioniert lediglich mit diesem Smartphone. ▸ Webcode 6732 Cloud-Telefonie mit Fujitsu mur. Fujitsu-Kunden können nun Telefonie für bis zu 249 000 Nutzer aus der Cloud beziehen. Für Mittelständler und Konzerne bietet das Angebot laut Fujitsu die Zuverlässigkeit und den Funktionsumfang einer klassischen Telefonanlage, gepaart mit Innovationen aus der Cloud. Die Technologie werde in zwei redundanten Rechenzentren in Deutschland betrieben. ▸ Webcode 6687 Nimble Storage greift EMC und Pure Storage an dkl. Der kalifornische Spezialist für Hybrid-Flash-Arrays, Nimble Storage, hat Ende Februar seine AF-Serie angekündigt. Das ist nicht nur einfach ein neues Storage-Array. Mit dem Produkt springt Nimble Storage auf den All-Flash-Zug auf, wie das Unternehmen mitteilt. Die AF-Serie setzt gemäss Mitteilung auf die Technologie, die Nimbles Hybrid-Flash-Arrays erfolgreich machte: Infosight Predictive Analytics. Ein Big-Data-Analyse- Tool. SSDs von Samsung Nimble Storage verspricht eine Leistung von bis zu 1,2 Millionen IOPS und «cloud-ähnliche Agilität». Die Betriebskosten würden mit den neuen Arrays um 33 bis 66 Prozent sinken. Nimble Storage verwendet nach eigenen Angaben Samsungs 3-D- V-NAND-SSDs der Serie PM863 mit 4 Terabyte. In einer 4-Node- Scale-out-Konfiguration sollen so 8,2 Petabyte effektive Kapazität möglich sein. Effektiv heisst, wenn Kompression und Deduplizierung mit einberechnet sind. Nimble erreicht in seinen All-Flash-Arrays nach eigenen Angaben eine Deduplizierungsrate von 5 zu 1. Damit bewegt sich Nimble auf einem ähnlichen Niveau wie Pure Storage. Nimble bietet das neue Array in den vier Grössen: AF3000, AF5000, AF7000 und AF9000. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6770 Hands-on: Sonys «Selfie-Smartphone» csc. Ein halbes Jahr nach seiner offiziellen Vorstellung bringt Sony sein Xperia M5 auch in die Schweiz. Das Smartphone ist wasserdicht, besitzt einen ausdauernden Akku und ist im mittleren Preissegment angesiedelt. Mit seinen M-Modellen will der Hersteller eine preiswerte Alternative zu seinen Premium-Smartphones der Z-Reihe bieten. Rein optisch kann das neue Handy durchaus mit der Top-Klasse mithalten. Das M5 kommt ebenfalls kantig daher, das Design ist schlicht, aber edel. Die Rückseite besteht aus Glas. Trotz des Kunststoffsrahmens wirkt das Smartphone keineswegs billig. Zusätzlichen Schutz bei Stürzen bieten die Ecken aus Edelstahl. Sony verpasste dem 5-Zoll-Gerät den Spitznamen «Selfie- Smartphone». Im Praxistest konnte die 13-Megapixel-Frontkamera durchaus überzeugen. Dank der hohen Auflösung machte die Kamera scharfe Fotos mit schönen Farben. Fazit Sony zählt sein Xperia M5 zu Recht zur «Super-Mittelklasse». Mit seiner 13-Megapixel-Frontkamera dürfte das Smartphone vor allem bei Selfie-Fans Punkte sammeln. Beim Display und bei der Hauptkamera kann das Gerät allerdings nicht ganz mit den Premium-Smartphones mithalten. Sonys Xperia M5 ist seit Mitte Februar in Schwarz, Weiss und Gold erhältlich. Der Hersteller empfiehlt einen UVP von 449 Franken. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode 6757 04 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Nachgefragt 39 «Wir sind für Diversität in der Techszene» Janine Fuchs, Tanya Wüthrich und Valérie Vuillerat sind die Gründerinnen das Netzwerks «We Shape Tech». Vuillerat erklärt im Interview, wie sie damit mehr Diversität in die von Männern dominierte ICT-Branche bringen wollen. Interview: Christoph Grau Warum braucht es eine Interessenvertretung für Frauen in der Techbranche? Valérie Vuillerat: Die traditionellen ICT-Verbände sind von einer männlichen Kultur geprägt. In den Vorständen sitzen fast ausschliesslich Männer. Persönlich ist uns kein Verband bekannt, der die gezielte Förderung einer gesunden Diversität auf der Agenda hat. Das wollen wir mit einem Netzwerk von Frauen für Frauen ändern. Wie wollen Sie die Frauen in der Techbranche für sich gewinnen? Mit «We Shape Tech» schaffen wir ein vertrauenswürdiges Umfeld, in dem ein offener Austausch von Ideen, Knowhow und sogenannten Lifehacks möglich ist. Unser Ziel ist, Frauen in ihrem Berufsleben und Alltag zu stärken. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, wie man sich erfolgreich und gezielt in der Technologiebranche weiterentwickeln kann. Ein Grundstein dafür ist, ein solides Netzwerk von Gleichgesinnten zu haben, die einander unterstützen. Jedes aktive Mitglied von «We Shape Tech» wird automatisch zum Rollenmodell für andere Frauen. Denn Frauen können nicht etwas sein, was sie nicht sehen! Rollenmodelle inspirieren und motivieren. Welches sind die wichtigsten Punkte auf Ihrer Agenda? Zunächst wollen wir das bereits bestehende Potenzial von Frauen in der Tech- und Innovationsbranche fördern und sichtbar machen. Initial planen wir jährlich drei bis fünf Veranstaltungen. Angesprochen sind primär Frauen, die Einfluss auf die Gestaltung und Entwicklung von digitalen Produkten und Diensten haben. An unserer ersten Veranstaltung am 9. März werden wir den 100 angemeldeten Frauen ein Gesicht geben, und sie erhalten die Möglichkeit, eine Botschaft zu platzieren. Weiter wollen wir die Diversität in der Techszene nachhaltig etablieren. Warum ist das Thema Diversität wichtig? Es ist uns allen bekannt, dass Diversität zu besseren Ergebnissen führt. Und trotzdem tun sich Unternehmen schwer, Diversität zu leben. Es ist nötig, den Dialog zu aktivieren, wie Frauen gezielt gefördert werden können und das Arbeitsklima und Umfeld frauenfreundlicher wird. Hierzu wollen wir Events für Frauen und Männer veranstalten sowie Firmen und deren Initiativen in Bezug auf Diversität vorstellen. Wir wollen uns über die unterschiedlichen Strategien austauschen, Konzepte erarbeiten und diese verbreiten. Ganz speziell im Visier haben wir dabei auch Organisatoren von Konferenzen, Fachveranstaltungen oder Hackathons. Heute findet man dort nämlich höchst selten profilierte Frauen als Speaker oder Panelisten. Mit dem «We Shape Tech»-Speakerbüro vermitteln wir für ein bescheidenes Entgelt Expertinnen und weibliche Führungskräfte, die eine Bereicherung für jeden Techanlass darstellen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6874 Die Gründerinnen Valérie Vuillerat, Janine Fuchs und Tanya Wüthrich (v. l.) haben sich die Förderung von Frauen in ICT-Berufen auf die Fahnen geschrieben. Anzeige Schutz für Ihre IT www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2016

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