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Netzwoche 04/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS After-Work-Akademie: Der erfolgreiche Webshop Datum: 04. – 30.04.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 16.00 – 19.30 Uhr Basel aninna.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/awa-webshop Sie haben ein tolles Produkt oder wollen online neue Märkte erschliessen, haben aber nicht viel Zeit? Dann ist dieses Seminar genau das Richtige. An vier Abenden werden die zentralen Erfolgsfaktoren für einen Onlineshop vorgestellt. Von 16 bis 19 Uhr erhalten Sie das Rüstzeug, um einen Webshop aufzubauen. Anschliessend können Sie Ihre Ideen bei einem Apéro mit den Teilnehmenden und Dozierenden kritisch unter die Lupe nehmen. Und an einem Samstag wird das Konzept nochmals intensiv auf Herz und Nieren geprüft. So wächst Ihr Projekt Schritt für Schritt! Die Absolventinnen und Absolventen des Seminars: – entscheiden sich für die richtige Webshop-Lösung; – legen den Logistikprozess bis zum Kunden fest, inkl. Auslandslieferungen; – definieren die Zahlungsmöglichkeiten; – entwickeln die Kundengewinnungsstrategien: SEO, SEA, AdWords etc.; – prüfen den Webshop auf rechtliche Hindernisse; – sprechen mit Expertinnen und Experten aus der Praxis. Der Kurs richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die online verkaufen wollen, Marketingverantwortliche, die Online-Sales kennenlernen wollen, und Webdesigner, die Onlineshops aufbauen wollen. Voraussetzungen: Grundkenntnisse Internet. Webshop oder Idee für einen Webshop. Internet of Things (IoT) & Big Data Datum: 08.04.2016 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Airport Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Das Internet der Dinge (IoT = Internet of Things), M2M (Machine to Machine), Industrie 4.0 und auch Big Data sind die materialisierten und damit konkreten Themen der Digitalisierung unserer heutigen Welt. Die Business-Modelle und das Business-Leben werden durch das Internet der Dinge nachhaltig in ihrer ganzen Diversität verändert. – Welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf die ICT und deren Betrieb? – Wie sehen künftige ICT-Betriebsmodelle aus? – Welche Anforderungen stellt dies an Business-Analytics-Lösungen? – Welchen Beitrag sollen und können Big-Data-Anwendungen leisten? – Und wo stehen wir in der Schweiz, auch im Vergleich zu Europa? Diese und weitere relevante Fragen werden anlässlich unseres Frühstücks-Briefings adressiert. Nutzen Sie diese einmalige Plattform für einen regen Gedankenaustausch mit Fachkollegen, Referenten und Experten. Das Briefing wendet sich an ICT-Verantwortliche und Business Manager und ist für Teilnehmer aus Anwenderunternehmen kostenlos. Seminar HERMES 5: Grundlagen inkl. Zertifizierung (Foundation) Datum: 17. – 24.06.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.45 Uhr Basel aninna.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/hermes5 HERMES 5 ist eine Projektmanagementmethode für Projekte in den Bereichen der Informatik, der Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten sowie der Anpassung der Geschäftsorganisation. HERMES 5 ist der Standard der Schweizer Bundesverwaltung, vieler Kantone, Gemeinden und Unternehmen. HERMES 5 ist auch für die Privatwirtschaft von Bedeutung: Zunehmend werden in öffentlichen Ausschreibungen HERMES-5-Zertifikate als Eignungsnachweis gefordert. Die Absolventinnen und Absolventen des Seminars: – wissen, wann und warum HERMES 5 eingesetzt wird und sind mit den grundlegenden Inhalten und Hilfsmitteln von HERMES 5 vertraut; – kennen den Methodenaufbau und die verschiedenen Sichten auf ein Projekt; – kennen das Phasenmodell mit den Meilensteinen und Entscheidungsaufgaben; – haben sich mit dem Szenario «Dienstleistung/Produkt» ein vertieftes Verständnis des Zusammenspiels der einzelnen Elemente von HERMES angeeignet; – können ein Projekt mit der HERMES-5-Methode strukturieren, planen und durchführen; – kennen das HERMES-Online-Tool; – verfügen über die Kenntnisse, um die Zertifizierungsprüfung «HERMES 5» zu absolvieren. Der Kurs wendet sich an Projektmitarbeitende, Projektassistierende, Projektleiter/innen, Entscheidungsträger/innen, Auftraggeber/innen und Projektcontroller/innen. Abschluss: FHNW-Teilnahmebestätigung, Zertifizierungsprüfung «HERMES 5 Foundation» durch TÜV SÜD. 04 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Sind Sie von gestern? Die digitale Transformation beweist es: Die IT ist der Motor der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Und damit gehört der CIO auf jeden Fall in die Geschäftsleitung! « Es wäre zu erwarten, dass IT-Abteilungen an die Geschäftsleitung rapportieren, aber die Realität ist ernüchternd. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Der Einfluss eines einzelnen Unternehmensbereichs auf die Gesamtleistung der Firma abzuschätzen, ist und bleibt schwierig. Hilfreich sind dabei die drei Indikatoren Kennzahlen, Innovationskraft und Position im Unternehmen. Die Unternehmens-IT in Zahlen Die Kennzahlen der durchschnittlichen IT-Abteilung eines durchschnittlichen Unternehmens sind gemäss Statistiken von Eito, IDC und anderen Analysten klar: Ungefähr 4 Prozent des Umsatzes fliesst in die IT – je nach Branche variiert diese Zahl zwischen 2 Prozent (Handel) und über 7 Prozent (Finanzen). 4 bis 10 Prozent aller Mitarbeitenden sind in der IT beschäftigt. Es kann davon ausgegangen werden, dass in der Schweiz genauso viele IT-Spezialisten intern arbeiten, wie es Mitarbeitende externer Dienstleister gibt. Laut dem Credit-Suisse-Branchenhandbuch 2016 waren das im Jahr 2014 78 400 Personen, die bei IT-Dienstleistern arbeiten, Tendenz für 2016 steigend. Die firmeninternen IT-Abteilungen würden also weitere knapp 80 000 Personen beschäftigen. Was die Verteilung des IT-Budgets angeht, zeigt die «Studie IT-Trends» aus dem Jahr 2014 von Capgemini, dass nach wie vor über die Hälfte des Budgets in die Wartung und Aktualisierung fliesst. Etwas mehr als 20 Prozent werden für Upgrades, Updates oder Harmonisierung ausgegeben. Für Innovationen werden je nach Branche zwischen 17 und 23 Prozent ausgeben. Um eine Grössenordnung der Investitionen in Innovation zu erahnen, kann wiederum das Branchenhandbuch herangezogen werden. Ist die Gesamtwertschöpfung der Branche Informatikdienste (NOGA 62) zirka bei 12,6 Milliarden Franken, so dürfte die Gesamtsumme der IT-Ausgaben der Schweizer Unternehmen in derselben Grössenordnung liegen. Das würde bedeuten, dass zwischen 2,1 und 2,9 Milliarden Franken pro Jahr in IT-Innovationen investiert werden. Eine beachtliche Zahl. Da dürfte doch einiges an Output in Richtung digitale Transformation drinliegen. Innovativ aber unbedeutend? Technologische Innovationen wie lernende Maschinen, 3-D-Druck, IoT, Big Data, Cloud-Technologie und viele andere mehr sind der Motor der digitalen Transformation. Die IT-Ableitung spielt eine Schlüsselrolle in der Adaption dieser Innovationen in Unternehmen. Sie sollte also auch eine Schlüsselrolle in den Entscheidungsgremien eines Unternehmens spielen und mitbestimmen können, welche Technologie für welchen Business Case sinnvollerweise eingesetzt werden sollte. Es wäre also zu erwarten, dass die IT-Abteilung gleichberechtigt mit den grossen Abteilungen wie etwa Verkauf oder Produktion direkt an die GL rapportiert. Die Realität ist jedoch ernüchternd. Mehr als die Hälfte aller IT-Abteilungen rapportiert an einen CFO oder ist Bestandteil einer Abteilung mit öminösen Namen wie «Unterstützende Aufgaben», «Group Services» oder auch «Allgemeine Dienste». Meist hat dies historische Gründe. In dieser Position können die interne IT und der CIO das innovative Potenzial jedoch kaum voll ausschöpfen. Es wird Zeit, das zu ändern! Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6856 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2016

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