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Netzwoche 04/2017

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44 Products Neuheiten

44 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Oracle bringt Cloud-Apps für das Internet der Dinge mur. Oracle hat sein Angebot für das Internet der Dinge (IoT) erweitert. Vier neue Cloud-Anwendungen sollen helfen, Prognosen zu erstellen und Risiken zu minimieren. Die Apps erkennen laut Oracle IoT-Geräte und unterstützen Daten aus der Fertigung, Logistik und dem Qualitätsmanagement. Firmen sollen so etwa Produkt- und Bewegungsdaten auswerten können. Weitere Anwendungen sind Predictive Maintenance, Diagnostic Dashboards und Daten-Cockpits, wie Oracle mitteilt. ▸ Webcode DPF8_26823 Sony präsentiert Smartphone mit 4k-HDR-Display asc. Sony hat am Mobile World Congress drei neue Smartphones vorgestellt. Das Luxusmodell Xperia XZ Premium verfügt über ein 4k- HDR-Display. Es misst 5,5 Zoll (13,9 Zentimeter) und hat eine 19-Megapixel-Kamera. Laut Sony zeichnet sie ein schneller Bildsensor aus. Das Smartphone kommt im Juni in Chrom und Schwarz auf den Markt, wie Sony mitteilt. Der UVP sei 799 Franken und das Gerät erscheine exklusiv bei Swisscom. ▸ Webcode DPF8_28342 Puzzle ITC und Mobiliar lancieren Liima jor. Der Berner Open-Source- Dienstleister Puzzle ITC hat für den Versicherer Mobiliar die Weblösung «Liima» entwickelt. Entwickler können mit der Middleware Applikationen automatisch konfigurieren und verteilen, wie die Unternehmen mitteilen. Die Mobiliar will mit Liima ihre Java- Plattform stärker automatisieren. Puzzle ITC veröffentlichte den Quellcode der Software und fand mit der Baloise bereits einen zweiten Kunden aus der Versicherungsbranche. ▸ Webcode DPF8_27669 HP zeigt neuen 2-in-1-Laptop cgr. HP hat am Mobile World Congress in Barcelona einen neuen 2-in-1-Laptop vorgestellt. Das Modell HP Pro x2 612 G2 richtet sich gemäss einer Mitteilung des Herstellers an Geschäftskunden. Das Gerät kann in vier verschiedenen Modi betrieben werden. Diese sind der Präsentationsmodus, der Inking-Modus für Notizen, der Tablet-Modus und der Notebook-Modus. Das Pro x2 ist nach Herstellerangaben mit einem schnell ladenden Akku ausgestattet. Dieser soll bis zu elf Stunden durchhalten. Der Standfuss des Geräts lasse sich bis zu 165 Grad verstellen. Zudem verfügt das Pro x2 neben einem USB- C- auch über einen USB-A-Anschluss, um NEC präsentiert 34-Zoll-Display mur. NEC Display Solutions Europe hat sein Sortiment um ein Curved-Display erweitert. Das Modell EX341R hat eine Bildschirmgrösse von 34 Zoll. Dies entspricht einer Diagonalen von 80 Zentimetern. Das Display sei eine Alternative für zwei 24-Zoll- oder drei 19-Zoll-Monitore, schreibt NEC in einer Mitteilung. Es eigne sich besonders für Anwendungen im Büro und in der Finanzbranche. Die Höhe des Bildschirms ist gemäss NEC verstellbar. Das Display liesse sich um 180 Grad drehen. In einem Eco- Modus sollen Anwender Energie einsparen können. ältere Geräte anschlies sen zu können. Das Pro x2 wurde laut HP für einen Lebenszyklus von drei bis fünf Jahren im Geschäftseinsatz entwickelt. In der Grundausstattung mit einem Intel-m3-Prozesssor, 4 GB RAM, 126 GB SSD und Windows 10 Pro nennt HP eine Preisempfehlung von 1299 Franken. Artikel online auf www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_28302 Das Convertible HP Pro x2 612 G2 ist laut Hersteller mit einem schnell ladenden Akku ausgestattet. Zwei Signale auf dem Schirm Das Gerät biete eine Vielzahl von Darstellungsoptionen, um Inhalte verschiedener Quellen abzubilden. NEC nennt die Optionen Picture-in-Picture und Picture-by- Picture. Die Picture-in-Picture-Funktion ermöglicht dem Anwender, ein zweites Videosignal in einem separaten Fenster anzuzeigen. Die Picture-by-Picture-Funktion teilt den Bildschirm in zwei Hälften, um zwei Videosignale in gleicher Grösse darstellen zu können. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_26957 Der EX34R soll laut NEC drei 19-Zoll- oder zwei 24-Zoll-Monitore ersetzen können. 04 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 45 Huawei enthüllt das P10 am MWC 2017 Huawei hat zum Auftakt des Mobile World Congress 2017 zwei neue Smartphones präsentiert. Das P10 und das P10 Plus. Beide tragen wie schon das Vorgängermodell den Namen Leica auf der Rückseite. Autor: David Klier Die Schlange vor dem Eingang des Italian Pavillon in Barcelona reicht über den ganzen Plaça de Carles Buïgas, vorbei am Font Màgica. Aus allen Richtungen strömen Menschen herbei. Der Wind fegt kalt über den Brunnen hinweg, wirbelt feine Wassertröpfchen durch die Luft. Im strahlenden Schein der Mittagssonne leuchten sie wie kleine Regenbögen. Die Schlange schiebt sich langsam vorwärts. 1400 Gäste hat Huawei eingeladen. 500 weitere kommen unangemeldet. Vergebens. Einlass zu Huaweis grosser Show gibt es nur für geladene Gäste. Der chinesische Hersteller präsentierte am ersten Tag des diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona seine neuen Spitzen- Smartphones. Das P10 und das P10 Plus. «We want to bring you the new cosmopolitan lifestyle», eröffnete Richard Yu die Show. Yu ist CEO der Consumer Business Group Huaweis. P10 Plus ist etwas lichtempfindlicher als das P10 Das P10 und das P10 Plus lösen das P9 ab. Huawei entwickelte das P10 und das P10 Plus genau wie das Vorgängermodell in Zusammenarbeit mit Leica, wie Yu erklärte. Beide Smartphones sind mit der «Leica Dualkamera 2.0» ausgestattet. Die Kamera des P10 Plus ist allerdings etwas leistungsfähiger und trägt den Zusatz «Pro Edition». Der Unterschied liegt aber nur in die Lichtempfindlichkeit. Das P10 hat eine Blende F2,2, das P10 Plus eine Blende F1,8. Beide Smartphones haben je einen 20-Megapixel-Monochrome- und einen 12-Megapixel-RGB-Dualsensor mit optischer Bildstabilisierung. Dazu kommt ein zweifacher Hybridzoom. Was darunter genau zu verstehen ist, erklärte Yu leider nicht. Auf jeden Fall kann man mit dem P10 nur begrenzt zoomen. P10 speichert Bilder im Raw-Format Die neue Leica-Kamera verwandle das P10 in ein Profigerät. Fotografen können etwa den ISO-Wert, den Fokuspunkt und die Belichtungszeit individuell anpassen. Das P10 kann zudem Fotos im Raw-Format speichern. Yu zeigte etliche Beispielfotos, die mit dem P10 geschossen worden seien. Ausserdem holte er den österreichischen Porträtfotografen Manfred Baumann auf die Bühne. Der erzählte von einem professionellen Shooting, das er komplett mit dem P10 gemacht habe. Das P10 sei ein «perfektes Werkzeug», sagte Baumann. Er wirkte dabei, als fühle er sich unwohl. Die präsentierten Bilder sprachen aber für sich: satte Farben, Bokeh-Effekt und starke Kontraste. Laut Yu sind mit dem P10 sogar Makroaufnahmen möglich. Ein Laser-Sensor mache das möglich, sagte er ohne weitere Erklärung. Das P10 ist nach 30 Minuten vollgetankt für einen Tag Huawei verbesserte gegenüber dem P9 aber nicht nur die Kamera. Im Inneren der P10s sitzt Huaweis neuester Prozessor, der Kirin 960. Der sei 18 Prozent schneller als der Vorgänger. Die Leistung der integrierten GPU übertreffe die Vorgängerversion um 180 Prozent. Gleichzeitig sei der neue Chip effizienter. Die P10s laden zudem «super fast», wie Yu sagte. Nach 30 Minuten Ladezeit habe der Anwender genug Saft für einen ganzen Tag. «Das P10 lädt 2,5 Mal schneller als das iPhone 7 Plus», sagte Yu. Und es halte viel länger durch. Der Akku des P10 speichert 3200 mAh, der des P10 Plus 3750. Der Akku des P10 halte etwa 1,8 Tage bei normaler Nutzung durch und 1,3 Tage bei reger Nutzung. Das P10 Plus soll zwei Tage ohne Steckdose auskommen. Preise beginnen bei 649 Franken Das Huawei P10 kommt am 24. März in den Schweizer Handel. Mit 64 Gigabyte internem Speicherplatz wird es 649 Franken kosten. Das P10 Plus folgt am 7. April zu einem Startpreis von 799 Franken. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_28218 Richard Yu präsentierte das P10. Er hatte immer mindestens ein Gerät in der Hand. Die Farbe wechselte. Er tauschte die Geräte laufend beinahe unbemerkt aus. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2017

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