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Netzwoche 04/2017

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Effektive Zusammenarbeit mit Confluence, HipChat und JIRA Service Desk Daten | Orte: Zeiten: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 29.03.2017 in Basel, Halle 7, Gundeldingerfeld 03.04.2017 in St. Gallen, Kinok, Lokremise 04.04.2017 in Bern, Workspace, Welle7 Basel | Bern: 16.00 – 21.00 Uhr St. Gallen: 09.30 – 13.30 Uhr christopher.jenni@bitvoodoo.ch bitvoodoo ag www.bitvoodoo.ch/teamarbeit Endlos viele E-Mails, sinnlose Meetings, Informationssilos: Alte Tools und neue Arbeitsabläufe passen oft nicht mehr zusammen. Schlimmer noch: Sie tragen dazu bei, dass Mitarbeitende einen Teil ihres produktiven Arbeitstages verlieren. Deshalb nutzen wir andere Arbeitsabläufe. Tools von Atlassian wie Confluence, HipChat und JIRA Service Desk unterstützen Teams bei der Projektzusammenarbeit, beim Wissensaustausch, der teamweiten Kommunikation sowie bei der Organisation von Abläufen. Sie optimieren die Zusammenarbeit und steigern die Produktivität und Effizienz Ihrer Teams. Damit lassen sich die Anzahl an Meetings und E-Mails deutlich reduzieren und gleichzeitig die Umsetzung innovativer Ideen für Ihre Teams beschleunigen, unabhängig vom Standort. Lassen Sie uns Ihnen zeigen, wie Confluence, HipChat und JIRA Service Desk diese Herausforderungen meistern! Wir demonstrieren das Einmaleins dieser Softwares und zeigen Ihnen Best-Practice-Beispiele einiger unserer Kunden. Selbstverständlich bleibt dabei auch genügend Zeit für persönliche Diskussionen mit Profis und ungezwungenes Networking mit Kolleginnen und Kollegen. Sichere und hochverfügbare Netze Datum: 31.03.2017 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Das Business verändert sich rasant – und mit ihm auch die Anforderungen an die ICT und Vernetzung. Themen wie Internet of Things, Industrie 4.0, Cloud oder die Mobilität bieten grosse Chancen für das Business, stellen aber auch hohe Anforderungen an die ICT und die Vernetzung des Unternehmens sowie der gesamten Wertschöpfungsketten. Das Netzwerk wird zum entscheidenden Lebensnerv des Unternehmens, immer mehr Geräte werden miteinander vernetzt, müssen konfiguriert, überwacht und verwaltet werden. Die allumfassende Vernetzung stellt erhöhte Anforderungen an die Sicherheit, insbesondere bei Netzwerken mit veralteter Architektur. – Wie kann ein sicheres, stabiles und hochverfügbares Netzwerk gewährleistet werden? – Wie werden Flexibilität und Agilität sichergestellt? – Wie sollte das moderne Netzwerk aussehen, um den steigenden Businessanforderungen in der digitalen Transformation zu genügen? Lassen Sie sich am Briefing von Experten kurz und kompetent zu möglichen Lösungsansätzen und Entscheidungsgrundlagen inspirieren und informieren Sie sich, wie Sie Ihr Netzwerk für die kommenden Challenges in der digitalisierten Welt fit machen und sicher gestalten können. Das Briefing richtet sich an ICT-Verantwortliche sowie Business-Manager und ist für Teilnehmer aus Anwenderunternehmen kostenlos. MAS Software Engineering Datum: 04.04.2017 – 30.09.2019 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software-Engineering- Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Softwareentwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 04 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Wir Prosumer! Die Informationstechnologie macht es möglich: Jeder wird zum Prosumer – also zum Konsumenten und Produzenten zugleich. Was ursprünglich als theoretisches Arbeitsmodell definiert wurde, wird zusehends zur Realität. « In Zukunft werden wir jederzeit selbst entscheiden können, ob wir als Konsument, Produzent oder als Prosument auftreten wollen. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Der Prosumer oder auch Prosument ist als Begriff bereits vor knapp 30 Jahren von Alvin Toffler in seinem Buch «Die dritte Welle – Perspektiven für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts» formuliert worden. Lange Zeit blieb dieses Konzept unbeachtet, bis sich in den letzten Jahren zwei Ausprägungen etabliert haben. Zum einen im Bereich der neuen Medien und sozialen Netzwerke, da der Konsument gleichzeitig Inhalte erzeugt und ins Netz stellt. Und zum anderen in der Energiewirtschaft, da die Möglichkeiten der dezentralen Einspeisung durch Solaranlagen, Windräder, Biomasseanlagen oder Kleinwasserkraftwerke es Kunden von Elektrizitätswerken erlauben, selbst Strom zu produzieren. Prosumer heute Die Medienbranche versucht seit bald zehn Jahren, diesen Trend zu nutzen und ihre Inhalte mehr und mehr durch ihre Konsumenten mitgestalten zu lassen oder zumindest die Ausstrahlung der eigenen Inhalte durch die Konsumenten mitzuprägen. Keine etablierte Radiostation, die heute nicht eine App verwendet, keine Fernsehgesellschaft, die heute nicht über «Second Screen»-Mechanismen verfügt, um Medienkonsumenten direkt in die Programmgestaltung miteinzubeziehen. Heute alltägliche Sendungen mit Publikumgsvotings sowie Filme mit von Zuschauern gesteuerten Handlungssträngen oder alternativen Enden sind das Resultat dieser Bemühungen. Die Energiewirtschaft ist dank Smart-Grid-Technologie fähig, ihre Verbraucher als Erzeuger in ihr Verteilnetz miteinzubinden. Es entstehen dadurch sogenannte Prosumer-Communitys, die verschiedene Rollen im Energiemarkt einnehmen können. Die klassische Rolle ist diejenige des virtuellen Kraftwerks. Die einzelnen Mitglieder der Community stellen dabei sogenannte verteilte Energieressourcen dar, die mittels geeigneter Technologie so gesteuert werden können, dass sie wie ein konventionelles Kraftwerk in die Energieversorgung miteingebunden werden können. Prosumer morgen In anderen Branchen wie etwa in der Logistik werden entsprechende Ideen bereits seit Jahren diskutiert. Das Szenario: Wer auch immer von A nach B mit einem Fahrzeug fährt, kann auf dieser Route Pakete oder andere Waren gegen entsprechende Vergütung transportieren. Der Besitzer eines Privatfahrzeugs – also ein Konsument der Automobilindustrie – wird zum Produzenten von Logistikdienstleistungen – also zum Prosumer. Dieses Modell existiert nicht nur für die letzte Meile, also die Feinverteilung, sondern auch für Langstreckenlieferungen, wie Plattformen wie Roadie oder Friendshippr zeigen. Und übermorgen – der Prosumerismus als neue Arbeitsform? Doch das Phänomen Prosumer wird in Zukunft weitere Branchen erreichen. Das glauben auf jeden Fall jene Wirtschaftswissenschaftler, die im Buch «Digital Labor and Prosumer Capitalism» den Prosumenten als die dominante Arbeitsform der Zukunft darstellen. In Zukunft werden wir, sobald wir uns an einer beliebigen Wertschöpfungskette beteiligen, jederzeit selbst entscheiden können, ob wir als Konsument oder als Produzent oder eben als Kombination von beiden – als Prosument – auftreten wollen. Das eröffnet uns eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, wie wir unseren Lebensunterhalt bestreiten können. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_28238 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2017

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