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Netzwoche 04/2020

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22 Web Aktuell

22 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Teambox wird Award- Partner ael. Best of Swiss Web und Best of Swiss Apps haben einen neuen Sponsoringpartner. Es ist Teambox, ein Hersteller von Agentursoftware aus Zürich. Er ergänzt den Kreis der bisherigen Partner. Heinrich Meyer, Geschäftsführer der beiden Awards: «Erfolgreiche Softwareentwicklung verbindet den Blick aufs Ganze und die Standardisierung von Prozessen mit der Offenheit und Flexibilität für spezifische Kundenbedürfnisse. Teambox zeigt das mit seiner Geschichte beispielhaft und der Erfolg gibt ihren Machern Recht.» Schweizer kaufen vor allem Kleider online lha. In der Schweiz laufen 13,5 Prozent der Einkäufe über Onlineshops. Das entspreche dem europäischen Durchschnitt, schreibt DPD Schweiz in einer Studie. An der europäischen Onlineshopping-Spitze liege Polen. 87 Prozent der Schweizer, die im Internet einkaufen, lassen sich die Ware nach Hause liefern, 12 Prozent holen sie an einer Poststelle ab, 11 Prozent bestellen sie an die Arbeitsstelle und 9 Prozent holen sie bei einem Paket-Dienstleister ab. Geshoppt wird gemäss Studie am häufigsten übers Smartphone. Krankenkasse startet Ärzte-Chat für Messenger jor. Die Ärztin auf Whatsapp konsultieren, dem Doktor ein Bild per SMS schicken: Das soll nun auch in der Schweiz möglich sein. Die Berner Krankenkasse KPT lancierte gemeinsam mit dem Telemedizin-Anbieter Medi24 einen Pilotversuch für ein entsprechendes Angebot. Es nennt sich Doctorchat. KPT-Versicherte könnten über die gängigen Chat-Apps wie Whatsapp, Telegram oder SMS ihre medizinischen Probleme beschreiben. Der Datenschutz gegenüber der KPT sei gewährleistet. Comparis stellt Zalando aufs Podest sma. Der Vergleichsdienst Comparis hat 13 Onlineshops auf ihre Kundenfreundlichkeit überprüft. Relevant waren die Versandkosten, Rücksendungsbedingungen und die Garantieabwicklung für den Schweizer Kunden. Zalando schnitt in allen Bereichen gut ab. Versand und Zahlungsmethoden Alle untersuchten Händler böten einen kostenfreien Versand, schreibt Comparis. Der Unterschied liege in den Bedingungen. Durch die Kombination von Mindestbestellwert und Mindermengenzuschlag könnten zusätzliche Kosten entstehen. Textilhändler H&M bietet dagegen nur Mitgliedern eine Gratislieferung an. Kreditkarten und Rechnungszahlungen sind gemäss der Analyse längst Standard. In Schweizer Shops könnten Kunden zudem mit Twint bezahlen. Rücksendung und Rückgabefrist In der Kategorie Rücksendung ist Zalando die einsame Spitze. Der Händler übernimmt die Rücksendekosten, und jede Lieferung enthält bereits das Rücksendeetikett. Bei anderen Shops muss der Käufer die Rücksendekosten selbst übernehmen, wenn der Artikel korrekt geliefert wurde. Schweizer Shops bieten als Alternative eine Rückgabe im stationären Handel an, um Kosten zu sparen. Die EU-Gesetzgebung gewährleistet bei europäischen Shops ein Widerrufsrecht beim Onlineshopping. Während Microspot und Digitec Galaxus die Rückgabe online abwickeln, braucht es bei Media Markt ein zusätzliches Formular. Nettoshop bietet dagegen keine Rückgabe an. Die Rückgabefrist von Onlineartikeln variiert zwischen 10 und 30 Tagen. Kunden von Digitec Galaxus und Amazon haben knapp einen Monat Zeit. Bei einer geöffneten Artikelverpackung ziehen Schweizer Händler mindestens 10 Prozent des Warenwerts ab. Ungeöffnet erhält der Kunde grundsätzlich den vollen Betrag zurück. Bei Amazon und Zalando dürfen bereits geöffnete Artikel zurückgegeben werden. Huawei plant eigenes Ökosystem kfi. Der MWC ist aus Angst vor dem Coronavirus abgesagt worden. Deshalb hat Huawei am 24. Februar eine virtuelle Pressekonferenz veranstaltet. Richard Yu, CEO der Huawei Consumer Business Group, informierte über die Zukunft des Unternehmens. Dabei wurde klar: Der Tech-Konzern meint es ernst mit dem Ökosystem, das er aufbauen will. Zu Beginn präsentierte Yu Zahlen. Der Umsatz des Geschäftsjahrs 2019 wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent. Die Smartphones von Huawei konnten im vergangenen Jahr den zweitgrössten Marktanteil für sich beanspruchen. PC- und Wearable-Lieferungen sind um 200 Prozent beziehungsweise 170 Prozent gestiegen und im Vergleich zum vorigen Monat sind 39 Prozent mehr 5G- Smartphones ausgeliefert worden. Das Huawei-Ökosystem funktioniert nach einer Formel Nach den Zahlen stellte der CEO die aktuelle Strategie von Huawei vor, die er als «All-Scenario Seamless AI Life» bezeichnete. Sie funktioniere nach der Formel «1+8+N». Grundsätzlich geht es um die Schaffung eines umfassenden Huawei-Ökosystems, in dem Geräte und Dienste nahtlos Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Richard Yu, CEO der Huawei Consumer Business Group, präsentierte neue Dienstleistungen und Produkte. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch miteinander interagieren und kommunizieren können. Der Kern dieses Ökosystems, die «1» der Formel, stellt das Smartphone dar. Dieses soll per «Huawei Share»-Funktion mit acht weiteren Gerätekategorien von Huawei interagieren können. Zu diesen acht Kategorien gehören diverse Produktsparten von Huawei. Beim letzten Teil der Formel, dem «N», handelt es sich um Produkte und Dienstleistungen von Drittanbietern. Die Verbindung zu diesen wird unter anderem per «HiLink» etabliert. Etwa über Huaweis Router, CPEs, Module und die «T-Box» sollen sämtliche Drittanbieter-Produkte Teil des Ökosystems werden, das der Tech-Konzern aufbaut. Lesen Sie dazu auch das Live- Interview mit Steven Huang auf Seite 18. 04 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 23 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: René Jaun NEUE APPS Obeam Grand Train Tour of Switzerland EchoSOS Die «Obeam»-App ergänzt die bereits bestehende Software zum elektronischen Ausfüllen der Steuererklärung des Kantons Luzern. Natürliche Personen können damit ihre Belege fotografieren, digitalisieren und sie ihrem digitalen Dossier hinzufügen. Einmal abgelichtet, lassen sich die Fotos bearbeiten, etwa zuschneiden oder drehen. Um sich bei der kantonalen Steuerbehörde zu authentifizieren, scannt der Anwender einen QR-Code mit dem Handy. Die fotografierten Belege werden verschlüsselt vom Smartphone zum Server übertragen. Die schönsten Bahnstrecken der Schweiz zu einer Rundreise verbinden, das ist das Ziel der «Grand Train Tour of Switzerland». Die Tour an sich gibt es eigentlich schon seit 2015, nun ist eine Begleit-App erschienen. Sie informiert den Reisenden etwa via Push-Mitteilung über wichtige Sehenswürdigkeiten, verteilt virtuelle Awards und Stempel für besuchte Stationen und enthält digitale Rabattcoupons zum Einlösen an diversen Destinationen. Schliesslich dient die App auch als Reisetagebuch, das alle besuchten Orte verzeichnet. Sie startete einst unter dem Namen «My144» und wurde später zu «Echo112». Inzwischen heisst die App «EchoSOS», hat ein neues Logo und neue Features erhalten. Die App hilft, in einem Notfall möglichst schnell die korrekte Einsatzzentrale zu erreichen sowie den Standort des Anrufenden zu übermitteln. EchoSOS bestimmt die Position mittels GPS und entscheidet dann, in welchem Land sich der Anwender befindet und welche Notrufnummern gewählt werden können. Neu kontaktiert die App in verschiedenen Skigebieten auch die zuständige Pistenrettung. Auftraggeber Information Factory, Kanton Luzern, Dienststelle Steuern Auftragnehmer Information Factory Technologie Mobile-App-Framework React Native Betriebssysteme iOS, Android Online seit Januar 2020 Auftraggeber Verein Grand Train Tour of Switzerland Auftragnehmer Dreipol Technologien Native App Development (iOS: Swift & Android: Kotlin) Betriebssysteme iOS, Android Online seit Februar 2020 Auftraggeber Ubique Health Auftragnehmer und Partner Ubique Health, diverse Einsatzzentralen, Skigebiete und Spitäler Technologien Swift, Java, Kotlin, Spring Framework Betriebssysteme iOS, Android Online seit September 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2020

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