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Netzwoche 04/2020

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36 Products Neuheiten

36 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Fujitsu will Designer glücklich machen osc. Fujitsu hat zwei neue Workstations vorgestellt. Die Geräte der Celsius-Reihe mit den Modellnummern M7010 und M7010X habe der japanische Hersteller für 3-D-CADund CAE-Modelling konzipiert, heisst es in einer Mitteilung. Zudem eigneten sie sich für die Medienproduktion, VFX/SFX, Design, Werbung sowie Machine-Learning-Aufgaben. M7010 und M7010X sind laut Mitteilung über Fujitsus Channelpartner erhältlich. Die Preise starten bei 1799 Euro und variieren je nach Land und Spezifizierung. Eizo plant Eroberung der Börsensäle osc. Eizo hat den Monitor «FlexScan EV2460» mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln vorgestellt. Das Gerät verfügt über ein entspiegeltes IPS-Panel mit einer Grös se von 23,8 Zoll und einer Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter, heisst es in einer Mitteilung. Durch seinen dünnen Rahmen eigne es sich für Mehrschirm-Installationen wie sie in Börsen- und Handelsräumen zum Einsatz kämen. Das Gerät ist in Weiss und Schwarz erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 429 Franken. Infomaniak bietet Mailadresse für Microsoft-Muffel rja. Der Genfer Hostingprovider Infomaniak will ab Herbst 2020 kostenlose E-Mail- Adressen für Privatpersonen und Unternehmen anbieten, über die sich auch Kontakte und Kalender synchronisieren lassen. Unternehmen erhalten zudem eine Slack-ähnliche Instant-Messaging-Lösung. Alle neuen Dienste bewirbt der Hostinganbieter als Schweizer Alternative zu populären Angeboten von Google, Apple, Microsoft und Co. Nicht das erste Mal zieht Infomaniak derart in den Kampf gegen die grossen US-Techfirmen. Huawei trickst Google aus ael. Eigentlich kann Huawei wegen des US-Banns keine neuen Smartphones mit Google-Apps veröffentlichen. Doch nun hat der chinesische Hersteller genau das getan und zwei neue Geräte angekündigt, die beide mit Google-Apps ausgestattet sind, wie «Watson» berichtet. Möglich macht dies ein Trick: Bereits bestehende Smartphones werden etwas modifiziert und als günstige Mittelklasse-Handys unter neuem Namen auf den Markt gebracht. Obwohl die «neuen» Handys etwa mit besserer Kamera, mehr RAM oder grösserem internen Speicher ausgerüstet sind, scheint die Google-Zertifizierung dadurch nicht verloren zu gehen. Im Herbst hatte Huawei dieses Vorgehen bereits angewandt. Damals erschien das Honor 20 leicht überarbeitet als Huawei Nova 5t. Da das Honor 20 bereits im Frühling 2019 auf den Markt gekommen war, fiel es nicht unter den US-Bann. Auch bei einem der beiden nun angekündigten Smartphones handelt es sich um einen Honor-Rebrand. Dieses Mal wurde das Honor 9X überarbeitet, das in der Schweiz als Huawei P Smart Pro erscheinen wird. Huawei hat es aber nicht einfach nur umbenannt, sondern auch einige Modifikationen vorgenommen. So ist der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite verschwunden und neu im Power-Button integriert. Auch erhöht hat Huawei den Arbeitsspeicher, der anstatt 4 GB neu 6 GB beträgt. Erscheinen wird das P Smart Pro im März für 299 Franken. Samsungs neue Galaxys Das S20 in den Farben Cloud Pink und Cloud Blue (l.) und das S20+ in Cosmic Black. lha. Am 11. Februar hat Samsung seine neue Handy-Reihe, die S20-Serie, vorgestellt. Der Hersteller bringt damit vier neue Smartphones auf den Markt, bei denen vor allem in die Kamerafunktionen investiert und an der 5G-Technologie getüftelt wurde. Das Highlight des Launch-Events für alle Huawei bringt eine leicht überarbeitete Version des Honor 9X unter dem Namen Huawei P Smart Pro in die Schweiz. Beim zweiten Gerät nimmt Huawei das P30 Lite, und pimpt Arbeitsspeicher, interner Speicher und die Selfie- Kamera. Das Ganze nennt sich dann etwas umständlich Huawei P30 Lite New Edition. Das P30 Lite New Edition ist seit Februar erhältlich und kostet laut Huawei 349 Franken. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Gadget-Fans dürfte Samsungs zweites Falt-Handy, das Galaxy Z Flip, gewesen sein. Das Z Flip wird horizontal gefaltet. Dadurch lässt sich das 6,7-Zoll-Glasdisplay auf die Hälfte seiner Grösse zusammenklappen. Das Galaxy Z Flip gibt es seit dem 14. Februar in begrenzter Menge für 1500 Franken. Die Ausführung des S20 Ultra mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Speicher kostet 1349 Franken. Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte Speicher beträgt der UVP 1549 Franken. Die Preise des S20+ liegen bei 999 Franken für die 4G-Ausführung mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Speicher und bei 1099 Franken für 5G-fähige Geräte mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte an Speicherkapazität. Die günstigere S-20-4G-Ausführung mit 8 Gigabyte und 128 Gigabyte Speicher kostet 899 Franken. Mit 5G sowie 12 Gigabyte und 128 Gigabyte Speicher kostet das Gerät 999 Franken. Die S20-Serie ist ab dem 13. März in der Schweiz erhältlich. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 04 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Neuheiten 37 Das ist neu bei Android 11 Die erste Developer Preview von Android 11 steht zum Download bereit. Das Update bringt unter anderem verbesserte Datenschutzeinstellungen, Neuerungen für Messaging-Apps und 5G-Features. Doch im Moment können nur wenige das Betriebssystem wirklich testen. Autor: René Jaun Google hat eine erste Version seines nächsten Smartphone-Betriebssystems «Android 11» veröffentlicht. Der Release sei früher als erwartet erfolgt, schreibt «Der Standard». Entwickler sollen so mehr Zeit erhalten, ihre Apps auf die neuen Funktionen hin anzupassen. Üblicherweise stelle Google diverse neue Android- Features an seiner Entwicklerkonferenz «Google I/O» im Mai vor, schreibt «Der Standard». Dennoch finden sich in der sogenannten «Developer Preview» von Android 11 schon einige Neuerungen. Zugriff auf Standort, Mikrofon und Kamer Künftig können Nutzer einer App den Zugriff auf Standort, Mikrofon oder Kamera wahlweise «nur einmal» gewähren. Verlässt der Anwender die App, entzieht Android ihr die Zugriffsberechtigung und der Nutzer muss sie beim nächsten Start erneut erteilen, wie «Golem» schreibt. Konkurrent Apple habe die Einmal-Berechtigungen bereits im vergangenen Herbst mit iOS 13 eingeführt. Das Logo von Android 11. (Bild: developer.android.com) Hintergrundzugriff auf Standortdaten Zudem müssen Entwickler zukünftig gegenüber Google begründen, wenn ihre App den Hintergrundzugriff auf Standortdaten des Nutzers erlangen will, wie «Der Standard» schreibt. Apps, die dies nicht können oder wollen, werden in den kommenden Monaten aus dem Play Store entfernt, und zwar spätestens im November 2020. Aufzeichnen des Bildschirms Bei der Konkurrenz ebenfalls schon eine Weile verfügbar, ist eine Funktion zum Aufzeichnen des Bildschirms. Android 11 speichert die Aufnahmen als Videodatei. Damit könnten sich zum Beispiel «Let's Plays» von Games produzieren lassen. Gesonderter Benachrichtigungsbereich Messaging-Apps erhalten neu einen gesondertenBenachrichtigungsbereich. «Benachrichtigungen über neue Mitteilungen solcher Apps werden zusammengefasst, damit der Anwender auf entsprechende Konversationen gezielter als bisher zugreifen kann», schreibt Golem. Neuerungen bei 5G Auch im Bereich 5G wartet Android 11 mit Neuerungen auf, erläutert Golem: Entwickler sollen die verfügbare Datengeschwindigkeit einfacher prüfen und etwa die Qualität der verwendeten Videostreams entsprechend anpassen können. System-Updates Änderungen gibt es auch bei den System-Updates. Künftig verteilt Google mehr Komponenten des Betriebssystems via die «Play System»-Schnittstelle anstatt über die klassische «Systemupdate»-Funktion. Letztere ist laut Golem jeweils an spezifische Smartphone-Modelle gebunden. Play- System-Updates können schneller und an alle mit Android 11 laufenden Geräte verteilt werden. Begrenzte Verfügbarkeit Noch steht «Android 11» nicht für viele Endgeräte zur Verfügung, sondern lediglich für einige Google-Smartphones: Pixel 2, Pixel 2 XL, Pixel 3, Pixel 3 XL, Pixel 3a, Pixel 3a XL, Pixel 4 sowie Pixel 4 XL – Handys anderer Hersteller bleiben zunächst aussen vor. Die Vorabversion steht auf der Website für Android-Entwickler bereit. Dort betont Google, dass sich diese Version tatsächlich vor allem an Entwickler richte. Die Testversion sei nicht für den alltäglichen Einsatz geeignet. Die fertige Version des Betriebssystems wird für kommenden September erwartet. Den Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2020

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