Aufrufe
vor 8 Monaten

Netzwoche 04/2020

  • Text
  • Industrie
  • Apps
  • Banken
  • Zudem
  • Swiss
  • Netzmedien
  • Huawei
  • Unternehmen
  • Schweizer
  • Schweiz

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Xerox erhöht Angebot für HP Inc. rja. Xerox treibt seinen Übernahmeplan für HP Inc. weiter voran. Neu bietet der Druckerhersteller 35 Milliarden US- Dollar für seinen Konkurrenten. Das entspricht einem Preis von 24 Dollar pro Aktie. Zudem gab es ein Treffen mit Aktionären von HP. Das vorherige Angebot wurde zuvor abgelehnt. US-Handelskommission will Tech-Konzerne prüfen sma. Die US-amerikanische Handelskommission FTC untersucht die grossen fünf Tech-Konzerne. Alphabet, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft sollen konkrete Auskünfte über alle Akquisitionen des vergangenen Jahrzehnts geben. Um Westeuropas Druckermarkt steht es schlecht osc. IDC hat Zahlen zum Druckermarkt in Westeuropa veröffentlicht. Der westeuropäische Druckermarkt ist 2019 um 6,3 Prozent geschrumpft. Die Auslieferungen sind stärker zurückgegangen als erwartet. Eine Wende ist nicht in Sicht. Coronavirus legt die Tech-Branche lahm rja. Der Ausbruch des Coronavirus hat erste Konsequenzen für die Tech-Branche. Für Schlagzeilen sorgen schon seit einigen Tagen diverse Smartphone-Hersteller, die aufgrund des Virus ihre Teilnahme an internationalen Konferenzen, namentlich dem Mobile World Congress in Barcelona oder der Integrated Systems Europe in Amsterdam, absagten. In China, wo das Virus erstmals ausgebrochen war, schliessen derweil diverse Tech-Konzerne ihre Büros und Fabriken. «The Verge» nennt Apple, Samsung, Microsoft, Tesla und Google als Beispiele. Viele von ihnen dürften den Betrieb bald wieder aufnehmen, wenn auch unter zusätzlichen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Amazon bittet seine Mitarbeiter derweil darum, Reisen nach China vom Unternehmen erst bewilligen zu lassen, während Facebook, LG oder Razer ihre Angestellten vor unnötigen Reisen nach China warnen. Weniger Handyverkäufe und verschobene Lieferdaten Inzwischen machen sich aber auch erste Auswirkungen auf das Hardwaregeschäft bemerkbar. In China selbst brechen derzeit die Handyverkäufe ein, wie «Cash.ch» unter Berufung auf Zahlen des Marktforschers Canalys schreibt. Analysten rechnen demnach mit einem Rückgang der Verkaufszahlen um bis zu 50 Prozent – verglichen mit dem Vorjahresquartal. Dies liege einerseits daran, dass viele Einzelhandelsgeschäfte aufgrund Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch der Krise geschlossen bleiben. Andererseits sei inzwischen aber auch die Geräteproduktion im Rückstand, und die Markteinführung neuer Produkte könnte gefährdet sein. Da in China wegen der Ansteckungsgefahr einige grössere Veranstaltungen nicht stattfinden können, verzichteten einige Hersteller zudem auf Einführungsevents neuer Produkte. Laut «The Verge» soll der US-Konzern Facebook bereits reagiert und Bestellungen seiner «Oculus Quest»- VR-Brille vorerst gestoppt haben. Auch das Unternehmen Asus, das demnächst das «ROG Phone II» auf den Markt bringen will, liess via Twitter verlauten, dass das Produkt aufgrund des Coronavirus bis auf Weiteres nicht verfügbar sei. Mit einer vergleichsweise geringen Lieferverzögerung von bis zu eineinhalb Wochen rechnet Tesla bei der Produktion seiner «Model 3»-Autos. Auch Foxconn, in deren Fabriken diverse Apple-Geräte zusammengebaut werden, hatte seine Produktion heruntergefahren. Bild: geralt / Pixabay Power Distribution Unit Die sichere Stromverteilung im IT Rack ◾ Intelligent und sicher ◾ Zuverlässig ◾ Individuell konfiguriert ◾ Modernes Monitoring 04 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Aktuell Business 09 Andy Rubins Traum platzt ael. Nach Jahren ununterbrochen schlechter PR und abgesagter Produkte sei Essential tot, zitiert «Watson» aus einem Bericht von «Ars Technica». Gemeint ist das Startup des Android-Gründers Andy Rubin. Mit Essential habe Rubin den Smartphone-Markt aufmischen wollen und sei spektakulär gescheitert, heisst es bei Watson weiter. Sein mit Vorschusslorbeeren gestartetes Start-up wurde mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet, bevor es auch nur ein einziges Produkt verkaufte. Trotz einer Finanzspritze von 330 Millionen US-Dollar wurden die Erwartungen der Investoren 2017 mit dem Gerät der ersten Generation, dem Essential Phone (PH- 1), nicht erfüllt. Das neu ste Gerät, bekannt als «Project Gem», kommt nun gar nicht mehr auf den Markt. Zudem erhält das PH-1 keine Software-Updates mehr und der Support wird eingestellt, wie «Watson» weiter schreibt. Die E- Mail-Software Newton Mail, die 2019 von Essential übernommen worden war, soll ebenfalls am 30. April 2020 ihren Dienst einstellen. Sexuelle Nötigung und Millionen zum Abgang Laut Bericht hatte Rubin nach der Übernahme durch Google die Entwicklung von Android geleitet und es im Windschatten von Apples iPhone zum populärsten Betriebssystem gemacht. Der «Vater von Android» zu sein, bedeutete, dass Risikokapitalfirmen ihn mit Geld überschütteten, als er Google Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch verliess. Wobei sein Abgang von hässlichen Misstönen begleitet war. Die «New York Times» berichtete, dass eine interne Untersuchung zu sexuellem Missbrauch von Angestellten zum Schluss gekommen sei, dass die Vorwürfe gegen Rubin glaubwürdig seien. Google habe ihn jedoch nicht umgehend gefeuert, sondern ihm zum Abgang 90 Millionen Dollar gezahlt. Dies wiederum sei von seinem Ex-Arbeitgeber bestritten worden, so «Watson». Bild: Violinka / Pixabay WWW.NETZWOCHE.CH Revidiertes Beschaffungsrecht tritt 2021 in Kraft jor. Das revidierte Beschaffungsrecht tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Dies hat der Bundesrat nach jahrelanger Diskussion im Parlament beschlossen. Das Hauptziel der Revision ist, die Beschaffungsordnungen von Bund und Kantonen zu harmonisieren. Microsoft muss JEDI- Projekt vorerst stoppen cka. Microsoft muss die Arbeiten am JEDI-Grossprojekt vorläufig einstellen. Eine US-Bundesrichterin verhängte eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen. Amazon verbucht damit einen Erfolg im Streit zwischen Jeff Bezos und Donald Trump. Temenos verpasst die Umsatzmilliarde knapp kfi. Temenos hat seinen Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2019 auf 972 Millionen US- Dollar erhöht. Während Softwarelizenzen den grössten Umsatz generierten, verzeichnete die Sparte «SaaS & Subscriptions» das grösste Wachstum. Ausserdem hat das Unternehmen die Geschäftsleitung umstrukturiert. Anzeige www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2020

Archiv