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Netzwoche 05/2016

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32 Best of Swiss Web

32 Best of Swiss Web Digital Transformation Award Erfinden Sie Wanted: Der Digitalisierungschampion mur. «Wir waren, ehrlich gesagt, etwas überrascht, als wir diesen Award gewannen», sagte SBB-CIO Peter Kummer zum Sieg des Digital Transformation Awards im vergangenen Jahr. «Wir nutzten den Schub, der mit dem Award einherging, um die digitale Transformation in der Konzernstrategie zu verankern und konkrete Handlungsfelder zu definieren. Diese werden nun zentral orchestriert und von einem übergreifenden Programm gesteuert.» Diese Aussagen zeigen, was der Gewinn des Digital Transformation Awards in einem Unternehmen auslösen kann. Wer wird dieses Jahr die Auszeichnung gewinnen? Jurypräsident ist Bramwell Kaltenrieder von Crosswalk. Weitere Mitglieder der Jury sind Martin Armand von Infocentric Research, Sabine Berghaus vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, Beat Bühlmann von Yourposition, Patrick Comboeuf von Swiss Life, Tim Dührkoop von Namics, Florian Hamel von Axa Winterthur, Andreas Eggimann von der Post Schweiz, Milos Radovic von Swisscom und Stephan Odermatt von der UBS. Folgende neun Unternehmen schafften es auf die Shortlist: Alpha Sprachwelt, Axa Winterthur, Interio, Medela, Die Schweizerische Post, Sanitas, Swiss Life, Victorinox und Wincasa. Es ist also eine bunte Mischung: Ausser den Grossunternehmen dürfen sich auch noch KMUs Hoffnungen machen, die Veranstaltung als Sieger zu verlassen. Dieser wird am 7. April im Kongresshaus Zürich gekürt. Anzeige mit uns die Zukunft Ihres Unternehmens. Starten Sie mit uns Ihre digitale Transformation: Wir helfen Ihnen, Chancen und Risiken auszuloten, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sie für sich und Ihre Kunden zu nutzen. Mehr unter swisscom.ch/smart-enterprise Willkommen im Land der Möglichkeiten. 05 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Web Digital Transformation Award 33 «Die Schweiz ist digital gut unterwegs» Die digitale Transformation ist derzeit in aller Munde. Warum eigentlich? Bramwell Kaltenrieder, Jurypräsident des «Swiss Digital Transformation Award» von Best of Swiss Web, hat eine Antwort auf diese Frage. Ausserdem spricht er über den Verlauf der Jurierung. Interview: Fabian Pöschl Sie sind seit über 20 Jahren in der Digitalbranche tätig. Wieso ist die digitale Transformation gerade jetzt so wichtig? Bramwell Kaltenrieder: In den vergangenen Jahrzehnten bildeten Informationstechnologien in Unternehmen interne Prozesse ab und machten diese effizienter. In zwei zusätzlichen Bereichen bekam die Digitalisierung nun einen ganz anderen Stellenwert: Einerseits wollen Kunden heute unter anderem über ihre mobilen Geräte jederzeit mit Unternehmen online interagieren können – von der Informations- über die Kauf- bis hin zur Servicephase. Durchgängige, attraktiv gestaltete Prozesse zwischen Kunde und Anbieter sind ein differenzierender Erfolgsfaktor geworden. Anderseits eröffnen digitale Technologien heute immer stärker Chancen für neue Geschäftsmodelle und -felder: «Digital» ist also vom funktionalen Umsetzungszum übergreifenden Strategiethema geworden. Unternehmen, die ihre Marktposition halten oder ausbauen wollen, müssen sich heute daher strategisch mit der digitalen Transformation auseinandersetzen. « Nach einer kurzen ‹Kalibrierungsphase› verlief der Bewertungs- und Selektionsprozess zügig. » Bramwell Kaltenrieder, Managing Partner Crosswalk und Jurypräsident des «Digital Transformation Award» von Best of Swiss Web Wie weit ist die digitale Transformation in der Schweiz? Aktuelle Auswertungen zur Studie «Digital Maturity & Transformation Report 2016», die wir gemeinsam mit der Universität St. Gallen am 23. März veröffentlichen werden, bestätigen die Einschätzung der Tufts University, die verschiedene Länder hinsichtlich ihrer digitalen Entwicklung untersuchte: Die Schweiz ist im Vergleich zu den umliegenden Ländern «digital gut unterwegs». Nichtsdestotrotz: In den Bereichen «Kundenschnittstelle» und «Geschäftsmodell-Innovation» müssen wir zulegen, um gegenüber disruptiven Playern aus Asien und den USA wettbewerbsfähig zu bleiben. Was ist Ihnen als Jurypräsident des Digital Transformation Awards von Best of Swiss Web besonders aufgefallen? Ein Grossteil der Unternehmen adressiert mit seinen Transformationsinitiativen oft isolierte Handlungsfelder, attraktive Potenziale sind noch zu erschliessen. Worauf legten Sie bei der Beurteilung während der Jurierung besonderen Wert? Zum einen achteten wir auf die Glaubwürdigkeit der Eingaben bei der Selbsteinschätzung der digitalen Reife auf der Grundlage des «Digital Maturity Models». Zum anderen auf die nachvollziehbaren Erläuterungen zum Transformationsmanagement und zu konkret erzielten Resultaten. Wie verlief die Wahl? Waren Sie und die anderen neun Jurymitglieder sich grösstenteils einig? Nach einer kurzen «Kalibrierungsphase» verlief der Bewertungs- und Selektionsprozess zügig, erst die Schlussdiskussion zog sich dann in die Länge. Mit dem Resultat sind wir nun alle einverstanden – den professionellen Austausch schätzten alle sehr. Was raten Sie Unternehmen während der digitalen Transformation? Die Voraussetzungen und Ambitionen der Unternehmen sind unterschiedlich – entsprechend muss jedes Unternehmen seinen individuellen Weg gehen. Eine organisationsübergreifende Strategie und die konsequente Orientierung am Kundennutzen sind jedoch Pflicht. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2016

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