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Netzwoche 05/2016

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36 XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX Bild: Fotolia Gestern hip, heute Norm Focus Entwicklung gsa. Viele Unternehmen entwickeln eigene Softwarelösungen, wie etwa Apps. Früher war es bereits ein Highlight, wenn ein Unternehmen Kunden eine App zum Download anbieten konnte. Doch das reicht inzwischen nicht mehr. Es braucht heute Erfolgskontrollen. Diese sollten bei der Analyse der User Experience beginnen, sagt Robin Wirz von Terria Mobile. Wirz erklärt in seinem Fachbeitrag, wie Softwareentwickler die Akzeptanz ihrer programmierten Oberflächen messen können. Für die Entwicklung werden immer häufiger Infrastrukturen angemietet. Auf diese Weise muss nur dafür bezahlt werden, was man wirklich braucht. Entsprechende Platform-as-a-Service-Angebote (PaaS) sind praktisch. Doch sie müssen sinnvoll distribuiert werden. Worauf IT-Verantwortliche achten sollten, erklärt Donal Greene von Fujitsu. Neue Entwicklungsmethoden wie DevOps sind beliebt. Die vor Kurzem noch neue agile Entwicklungsmethode wird zum Normalfall, wie die Analysten von Gartner prophezeien. Jedes vierte Top-2000-Unternehmen wird den Untersuchungen zufolge DevOps anwenden. Agile Methoden sollen Zeit sparen helfen und die Entwicklungsdauer senken. Das Feedback aus dem Business sollte dann umgehend wieder von der IT umgesetzt werden. Um mit den schnelleren Entwicklungszyklen Schritt halten zu können, helfen automatisierte Werkzeuge dem Austausch zwischen IT und Business. Was es dabei zu beachten gilt, erklären die Spezialisten von EMC Sebastian Schmidt und Sascha Meier. 05 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Focus Entwicklung 37 Mobile-Experience im Blindflug Die fortschreitende Digitalisierung lässt Unternehmen eine Vielzahl von Mobile-Strategien und -Apps produzieren. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei die User Experience. Die meisten befinden sich jedoch bei deren Management im Blindflug. Mit den richtigen Tools lassen sich die hohen Anforderungen meistern. der autor Robin Wirz CEO von Terria Mobile Oftmals wissen Firmen nicht einmal, wie viele Apps sie im Einsatz haben, geschweige denn, ob und wie diese genutzt werden. Die digitale Transformation spielt sich heute primär im Mobile-Bereich ab. Viele Firmen entwickeln unzählige Apps, die intern und extern eingesetzt werden. Früher wurden Apps gänzlich unkontrolliert im Unternehmen lanciert. Heute ist jedoch ein strategischer Ansatz nötig. Mobile-Strategien müssen implementiert, das App-Portfolio effizient verwaltet, überwacht und laufend optimiert werden. Bei der Erfolgskontrolle tappen jedoch viele Firmen im Dunkeln. Vor allem bei der User Experience (UX) befinden sich viele im Blindflug, obwohl sie der grösste Erfolgsfaktor einer App ist. Ist sie schlecht, werden Apps nicht gebraucht und der erhoffte Nutzen bleibt aus. Es braucht mehr als nette Interface-Designs. Denn heute erwarten die Nutzer, dass Apps «mitdenken», das heisst, sie müssen im richtigen Moment, entsprechend den momentanen Wünschen und Bedürfnissen, mit dem Nutzer interagieren. Bisher begnügen sich die meisten Unternehmen bei der Messung der App-Nutzung mit technischen Parametern wie eingesetzte Geräte, Betriebssysteme, Downloads, Sessions und Crashes. So erfährt man aber nur wenig über die eigentliche Nutzererfahrung: Wie werden die Inhalte und Funktionen benutzt? Wo werden (nicht vorhandene) Funktionen erwartet? Wie sind die Lade- und Prozesszeiten? Wo werden die Apps geschlossen? Solche offenen Fragen verdeutlichen, dass die richtigen Analyse-Tools fehlen. Populäre Lösungen, wie etwa von Google, sind meist auf Marketing- und Consumer-Apps ausgelegt und fokussieren auf Verkaufskanäle, Conversions und Monetisierung einzelner Apps. Sie sind jedoch nur wenig konfigurierbar und können kaum einzelne Nutzergruppen tracken oder ein gesamtes App-Portfolio, beziehungsweise die UX über mehrere Apps hinweg analysieren, so wie es für ein strukturiertes Lifecycle-Management nötig ist. im Consumer-Umfeld ist es hierbei üblich, regelmässig Fokusgruppen und Analysen durch UX-Testing-Anbieter durchzuführen. Schon bei einzelnen Apps ist dies sehr kostenintensiv. Es ist daher undenkbar, das gesamte App- Portfolio einer Firma so zu optimieren – die Kosten wären astronomisch. Stattdessen sollten Unternehmen automatisierte Analyse-Tools von spezialisierten Anbietern nutzen, die einen guten Einblick in die Nutzererlebnisse unterschiedlicher Apps geben. Diese messen nicht nur die UX, sondern bieten dank detaillierter Analysen der einzelnen User und Geräte auch die nötige Datenbasis für kontextbasierte Aktionen. Dadurch kann das Mobile-Portfolio strukturiert und faktenbasiert optimiert werden. Gleichzeitig versteht man (etwa durch Nutzungs- und Gerätedaten wie History, GPS und Einstellungen) die Nutzerbedürfnisse in diversen Situationen und kann das richtige Angebot schaffen. Die User profitieren so von einem persönlichen Nutzererlebnis, bei dem die Apps momentgenau liefern, was der Nutzer will. Dies und weitere Funktionen wie die Analyse ganzer App-Portfolios, inklusive der konsolidierten UX, sowie A/B-Testing zum Vergleich verschiedener Design-Varianten ermöglichen die effiziente Verwaltung und Entwicklung des Mobile-Angebots. Automatisierte Analyse-Tools messen Nutzererlebnisse Oftmals wissen Firmen nicht einmal, wie viele Apps sie im Einsatz haben, geschweige denn, ob und wie diese genutzt werden. Deshalb braucht es professionelle Lösungen, die das gesamte App-Portfolio erfassen, messen und effizient verwalten lassen. Für die Analyse interner Apps ist eine hohe Granularität nötig, um auch kleinste Nutzergruppen zu tracken, sowie eine grosse Flexibilität und Customizing- Möglichkeiten, um den Erfolg zu messen und Optimierungspotenzial aufzudecken. Bei weit verbreiteten Apps Nutzer erwarten heute, dass die Apps «mitdenken» und entsprechend mit ihm interagieren. Bild: Fotolia www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2016

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