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Netzwoche 05/2016

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KoMBInieren Sie jetzt Ihren EventeinTRAG (onLIne und Print) für nUR CHF 860.– unter www.netzwoche.ch/evenTS Internet of Things (IoT) & Big Data Datum: 08.04.2016 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Airport Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Das Internet der Dinge (IoT = Internet of Things), M2M (Machine to Machine), Industrie 4.0 und auch Big Data sind die materialisierten und damit konkreten Themen der Digitalisierung unserer heutigen Welt. Die Business-Modelle und das Business-Leben werden durch das Internet der Dinge nachhaltig in ihrer ganzen Diversität verändert. – Welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf die ICT und deren Betrieb? – Wie sehen künftige ICT-Betriebsmodelle aus? – Welche Anforderungen stellt dies an Business-Analytics-Lösungen? – Welchen Beitrag sollen und können Big-Data-Anwendungen leisten? – Und wo stehen wir in der Schweiz, auch im Vergleich zu Europa? Diese und weitere relevante Fragen werden anlässlich unseres Frühstücks-Briefings adressiert. Nutzen Sie diese einmalige Plattform für einen regen Gedankenaustausch mit Fachkollegen, Referenten und Experten. Das Briefing wendet sich an ICT-Verantwortliche und Business Manager und ist für Teilnehmer aus Anwenderunternehmen kostenlos. CAS Business Requirements Engineering Datum: 15.09.2016 – 31.01.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.30 – 17.00 Uhr Basel annina.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/cas-bre Wie werden Anforderungen an eine Software systematisch erhoben und verwaltet? Wie prüft man, ob ein realisiertes IT-System die Anforderungen des Business erfüllt? Diese Fragen werden Sie beantworten können, wenn Sie am CAS Business Requirements Engineering teilgenommen haben. Business Requirements Engineering ist die Disziplin der systematischen Erhebung und Spezifikation von Anforderungen. Gerade im Umfeld von Software und IT-Systemen gewinnt Business Requirements Engineering zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen erkennen: Effiziente Erhebung, gezielte Spezifikation und systematische Verwaltung von Anforderungen entscheiden massgeblich über Erfolg und Misserfolg mit – besonders, wenn innovative und komplexe Produkte immer schneller und günstiger realisiert werden müssen. Der CAS Business Requirements Engineering besteht aus den drei Modulen «Grundlagen», «Management» und «Testen». Die insgesamt 15 Kurstage verteilen sich über einen Zeitraum von rund drei Monaten. Der Zertifikatslehrgang richtet sich an: – alle, die sich mit Business Requirements beschäftigen – Projektleiter, Produkt-, Systemmanager – Businessanalysten – Produkt-/Softwareentwickler, Verantwortliche der Qualitätssicherung Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Business Requirements Engineering mit 15 ECTS-Punkten. Das Zertifikat kann zum Weiterbildungsdiplom (DAS) «E-Business Manager» ausgebaut oder als Wahlfach im MAS «Information Systems Management» angerechnet werden. CAS IT-Service-Management & IT-Controlling Datum: 26.09. – 30.11.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.00 – 17.00 Uhr Basel annina.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/cas-itsm Eine IT-Abteilung kann mehr sein als ein Technologielieferant! Sie sollte eine Organisation mit Service- Fokus sein, die für einen Betrieb oder den Kunden von strategischem Wert ist. IT-Verantwortliche sind gefordert, ihre Abteilung entsprechend zu entwickeln. Der CAS IT Service Management & IT Controlling ist richtig für Sie, wenn Sie das Potenzial von aktivem IT-Management erkennen. Sie erhalten das Rüstzeug, um komplexe ICT-Landschaften nach aktuellen Standards zu organisieren (Fokus ITIL V3). Sie wenden aktuelle Methoden des Projektmanagements wie etwa PRINCE2 an, um ITSM-Projekte zum Erfolg zu führen. Die Wirtschaftlichkeit von IT-Lösungen beurteilen Sie zuverlässig. In diesem CAS erhalten Sie die ITIL-Foundation-Zertifizierung. Der Kurs ist auf Fachkräfte in der Informatik ausgerichtet, die sich in IT-Service-Management weiterbilden wollen. Auch Berater und Projektleiter mit Hintergrund im E-Business sind angesprochen. Wer ITSM- Systeme oder Managed Services beurteilt oder einführt, profitiert ebenfalls. Sie schliessen mit dem Certificate of Advanced Studies (CAS) FHNW ab (15 ECTS-Punkte). Ihren CAS können Sie später zum Weiterbildungsdiplom DAS «E-Business Manager» erweitern oder als Wahlpflichtfach im MAS «Information Systems Management» anrechnen lassen. 05 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Keine Chance für den Mittelstand im App-Store-Klassenkampf Es mehren sich die Fragen, ob Apps auch künftig die Smartphone-Nutzung dominieren werden. Der Schreibende ist davon überzeugt. Nur die mittelmässig erfolgreichen Apps werden sich kaum mehr behaupten können. « Ein Grossteil der App-Bourgeoisie wird zunehmend marginalisiert und ist dazu verdammt, ins App-Proletariat abzusteigen. » Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode 7119 Wenn Sie einen Bären fragten, was denn ausser dem Honig seine Leibspeise sei, einen FCZ-Fan, welche Mannschaftssportart ausser dem Fussball dominiere, oder einen ferrophilen ÖV-Pendler, wie er künftig ohne Zug täglich von Zürich nach Bern reisen wolle – sie würden ungläubiges Staunen ernten (und vom Bären zusätzlich noch einen kräftigen Prankenhieb). Genau so erging es mir, als ich kürzlich gefragt wurde, was denn nach den Apps komme und die Smartphone-Nutzung dominieren werde. Denn auf den ersten Blick erscheint die Frage wirklich sinnlos. Alle Appconomy- Indikatoren zeigen nach oben. Die täglich mit der Nutzung von Mobile Devices verbrachte Zeit nimmt stetig zu (in den USA steht sie bei über 3 Stunden und schlägt den TV als bisheriges Lieblingsgerät). Die Nutzung des mobilen Browsers fällt auf unter 10 Prozent – die User wollen Apps, nicht Mobile Websites. Und auch kommerziell gab’s 2015 weitere Rekorde: In Apples App-Store stieg der Umsatz um rund 25 Prozent auf 20 beeindruckende Milliarden Dollar. Stehen also alle Signale immer noch auf Grün für US-App-Publisher? The winner takes it all Die Antwort ist ein klares Jein. Denn etwas hat sich in den letzten beiden Jahren dramatisch verändert: Die Erfolgsaussichten für Apps, einen Platz im äusserst lukrativen Kreis der Top-5-Publisher, die rund 80 Prozent der Nutzungsdauer ernten, zu ergattern. Und nicht viel besser steht es um die Chancen, mit neuen App-Projekten in die Phalanx der durchschnittlichen 26,7 Apps zu dringen, die überhaupt noch regelmässig genutzt werden. Klassenkämpferisch gesprochen könnte man sagen, dass immer weniger App-Kapitalisten ihren Prozentanteil am immer grösseren Kuchen behaupten, während der Grossteil der App-Bourgeoisie zunehmend marginalisiert wird und ins App-Proletariat absteigt. Oder eingänglicher mit den Worten von ABBA gesungen: The winner takes it all. Die Ursache dafür ist einfach: Die Smartphone-Penetration erreicht allmählich Sättigungsniveau. Die Wachstumsraten sinken und mit ihnen die Downloadzahlen in den App-Stores. Besonders eindrücklich illustriert diesen Umstand ein kürzlich im Technologie-Blog «The Verge» erschienenes Feature über den mittelständischen App- Publisher Pixite aus San Diego («Life and Death in the App Store»). Die Reportage beschreibt anschaulich die Erfolgsgeschichte der Firma in den Anfangsjahren der Appconomy und den anschliessenden Tipping Point im Jahr 2014, an dem sich das Wachstum ins Gegenteil verkehrte. Ich kann den Artikel, wie der Pfarrer die sonntägliche Kollekte, wärmstens empfehlen. Market it or leave it! App-Publisher haben das längst erkannt. Es sind nicht mehr Entwicklungsfragen, Mobile Testing oder Cross-Plattform- Development, die als grösste Herausforderungen im App- Business gelten, sondern das Marketing. Und erfolgreiche App-Publisher handeln danach im grossen Stil. So investierte etwa Branchenleader Supercell 2014 rund ein Viertel seiner Einnahmen, nämlich exorbitante 400 Millionen Euro, in die Vermarktung seiner Apps. Was schliessen wir daraus? Wer eine App entwickelt und nicht bereit ist, zu den Entwicklungskosten nochmals mindestens denselben Betrag ins App-Marketing zu investieren, sollte künftig ganz die Finger davon lassen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2016

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